Uber-Vorbild: Fast-Food-Kette testet Preise, die sich ständig anpassen
Es ist die Grundregel des Kapitalismus, dass Angebot und Nachfrage die Preise bestimmen. Beim Kunden kommt das in der Regel nicht sofort an. Doch mittlerweile gibt es Modelle, bei denen Algorithmen Preise "live" regeln. Demnächst auch beim Burger-Kauf.
Die US-amerikanische Fast-Food-Kette Wendy's will demnächst solche "dynamische Preisgestaltung" testen, wie man vor Kurzem in einer Telefonkonferenz mit Anlegern verraten hat. Wie CNN berichtet, ist das Teil einer 20-Millionen-Dollar-Investition in digitale Menü-Boards. Das sind vertikal positionierte Touchscreens, auf denen das Angebot einsehen, bestellen und bezahlen kann.
Derartige Boards sind bereits heutzutage in vielen Schnellrestaurants üblich, in der Regel bekommt man dort allerdings Standard-Preise, die sich nicht ändern. Wendy's will sich ab dem nächsten Jahr aber ansehen, ob so ein System angenommen wird und sich bewährt. Laut CEO Kirk Tanner will man mit den neuen digitalen Menüs "erweiterte Funktionen wie dynamische Preisgestaltung und Tagesangebote sowie KI-gestützte Menüänderungen und suggestives Verkaufen" testen.
Allerdings betonte das Unternehmen in einem Blogbeitrag, dass derartige Preise sich von jenen von Uber in vor allem einem Punkt unterscheiden: Denn sie sollen ausschließlich zum Vorteil des Kunden angepasst werden.
Das bedeutet, dass man keine Erhöhung in Stoßzeiten plant: "Wir haben keine Pläne, das zu tun und würden die Preise nicht erhöhen, wenn unsere Kunden uns am meisten besuchen. Alle Funktionen, die wir in Zukunft testen werden, sollen unseren Kunden und dem Restaurantpersonal zugutekommen."
Siehe auch:
Nachfrage bestimmt den Preis
Der Fahrdienstleister und -vermittler Uber ist bekannt dafür, dass sich die Preise der Fahrten ständig anpassen. Das grundsätzliche Motto ist simpel: Je mehr Nachfrage besteht, desto mehr muss man bezahlen. Das bedeutet konkret, dass man beispielsweise zu Silvester deutlich mehr bezahlt als an einem anderen Tag.Die US-amerikanische Fast-Food-Kette Wendy's will demnächst solche "dynamische Preisgestaltung" testen, wie man vor Kurzem in einer Telefonkonferenz mit Anlegern verraten hat. Wie CNN berichtet, ist das Teil einer 20-Millionen-Dollar-Investition in digitale Menü-Boards. Das sind vertikal positionierte Touchscreens, auf denen das Angebot einsehen, bestellen und bezahlen kann.
Derartige Boards sind bereits heutzutage in vielen Schnellrestaurants üblich, in der Regel bekommt man dort allerdings Standard-Preise, die sich nicht ändern. Wendy's will sich ab dem nächsten Jahr aber ansehen, ob so ein System angenommen wird und sich bewährt. Laut CEO Kirk Tanner will man mit den neuen digitalen Menüs "erweiterte Funktionen wie dynamische Preisgestaltung und Tagesangebote sowie KI-gestützte Menüänderungen und suggestives Verkaufen" testen.
Allerdings betonte das Unternehmen in einem Blogbeitrag, dass derartige Preise sich von jenen von Uber in vor allem einem Punkt unterscheiden: Denn sie sollen ausschließlich zum Vorteil des Kunden angepasst werden.
Das bedeutet, dass man keine Erhöhung in Stoßzeiten plant: "Wir haben keine Pläne, das zu tun und würden die Preise nicht erhöhen, wenn unsere Kunden uns am meisten besuchen. Alle Funktionen, die wir in Zukunft testen werden, sollen unseren Kunden und dem Restaurantpersonal zugutekommen."
Zusammenfassung
- Angebot und Nachfrage bestimmen Preise
- Algorithmen regeln Preise in Echtzeit
- Uber passt Fahrpreise dynamisch an
- Wendy's testet dynamische Preisgestaltung
- 20 Mio. Dollar für digitale Menü-Boards
- Keine Preissteigerung in Stoßzeiten geplant
- Zukünftige Funktionen für Kunden nutzen
Siehe auch:
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