Microsoft-Entwickler erklärt, wie man PCs "richtig" zum Absturz bringt
Den berühmten Blue Screen of Death (BSOD) will niemand sehen. Das gilt nicht für alle, denn Entwickler wollen Abstürze dieser Art mitunter bewusst erzwingen. Das ist auch mit einer speziellen Tastenkombination möglich, allerdings muss man alles auch richtig einsetzen.
Konkret ist das möglich, indem man Strg hält und zweimal Rollen drückt. Dadurch lässt sich der BSOD künstlich auslösen, das dient natürlich dazu, dass Entwickler dieses Verhalten nachvollziehen können. Doch für einige Entwickler war das einst nicht genug, sie wollten einen "magischen Key" erschaffen, um diesen Absturz-Prozess zu automatisieren.
Doch in seinem Beitrag erklärt Chen, dass das nicht funktioniert und auch warum: "Die Tastenfolge zum Auslösen eines manuellen Bluescreen-Absturzes muss auf einer physischen Tastatur eingegeben werden. Injektion funktioniert nicht." Der Microsoft-Entwickler betont in weiterer Folge, dass die Tastatur hier eine wichtige bzw. zentrale Rolle spielt.
"Die Sequenz muss auf einer physischen Tastatur gedrückt werden, denn es ist der Tastaturtreiber, der die Tastenfolge erkennt und den Absturzbildschirm auslöst", schreibt Chen. "Wenn man die Tasten in den Windows-Manager einfügt, werden die Tastendrücke auf einer viel zu hohen Ebene im Eingabestapel eingefügt."
Es ist dabei durchaus möglich, dass mehrfaches Drücken von Tasten zu viel des Guten ist, vor allem dann, wenn man automatisierte Tests durchführen will. Doch hier hat Microsoft eigene Abhilfe, nämlich das Tool NotMyFault. Dieses kann diverse Fehlverhalten des Systems auslösen, darunter Abstürze und Hänger.
Siehe auch:
BSOD und der "magische Key"
Der Name Raymond Chen dürfte vielen Windows-Kennern ein Begriff sein, denn auf ihn trifft der Begriff Microsoft-Veteran mehr als nur zu. Auf seiner Webseite The Old New Thing verrät er auch immer wieder Details und Hintergründe zur Entwicklung und Funktionsweise von Windows und in einem neuen Blogbeitrag widmet er sich dem Umstand, dass der Bluescreen auch manuell ausgelöst werden kann (via The Register).Konkret ist das möglich, indem man Strg hält und zweimal Rollen drückt. Dadurch lässt sich der BSOD künstlich auslösen, das dient natürlich dazu, dass Entwickler dieses Verhalten nachvollziehen können. Doch für einige Entwickler war das einst nicht genug, sie wollten einen "magischen Key" erschaffen, um diesen Absturz-Prozess zu automatisieren.
Doch in seinem Beitrag erklärt Chen, dass das nicht funktioniert und auch warum: "Die Tastenfolge zum Auslösen eines manuellen Bluescreen-Absturzes muss auf einer physischen Tastatur eingegeben werden. Injektion funktioniert nicht." Der Microsoft-Entwickler betont in weiterer Folge, dass die Tastatur hier eine wichtige bzw. zentrale Rolle spielt.
"Die Sequenz muss auf einer physischen Tastatur gedrückt werden, denn es ist der Tastaturtreiber, der die Tastenfolge erkennt und den Absturzbildschirm auslöst", schreibt Chen. "Wenn man die Tasten in den Windows-Manager einfügt, werden die Tastendrücke auf einer viel zu hohen Ebene im Eingabestapel eingefügt."
Es ist dabei durchaus möglich, dass mehrfaches Drücken von Tasten zu viel des Guten ist, vor allem dann, wenn man automatisierte Tests durchführen will. Doch hier hat Microsoft eigene Abhilfe, nämlich das Tool NotMyFault. Dieses kann diverse Fehlverhalten des Systems auslösen, darunter Abstürze und Hänger.
Zusammenfassung
- BSOD kann manuell durch Tastenkombination erzwungen werden
- Raymond Chen teilt Wissen über Windows auf seiner Webseite
- Strg + Rollen (zweimal) löst künstlichen BSOD aus
- Entwickler suchten nach automatisierter BSOD-Auslösung
- Tastenfolge muss physisch eingegeben werden, keine Injektion
- Tastaturtreiber erkennt die Sequenz und verursacht Absturz
- Tool NotMyFault ermöglicht Simulation von Systemfehlern
Siehe auch:
- Zwangsupdate für veraltete Windows 11-Versionen auf 23H2 gestartet
- Windows 11 2024-Update statt Windows 12: Name steht wohl fest
- Überraschendes Update: Windows 11 erhält neue Copilot-Funktionen
- Video zeigt, wie fantastisch Windows 12 Mobile aussehen könnte
- Meta nennt Namen: Diese Firmen spionieren auf iOS, Android & Windows
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