Xbox-Chef: Microsoft hält an Spielen auf Disc fest, kein Ende geplant
Geht es nach Microsoft, ist die Zeit der physischen Medien bislang nicht abgelaufen. Trotz entsprechender Gerüchte - die auch auf den Leak von internen Dokumenten des Konzerns zurückgehen - will man laut Xbox-Chef Phil Spencer weiter Spiele auf Datenträgern anbieten.
Xbox-CEO Phil Spencer hat sich jüngst zum Thema physischer Medien für Spiele geäußert. Anscheinend ist man bei Microsoft doch noch nicht so weit, den Vertrieb von physischen Datenträgern mit Spielen einzustellen. Die aktuelle Strategie des Unternehmens ist offenbar, sich an den Interessen der potenziellen Kundschaft zu orientieren - und dazu gehört auch die Verfügbarkeit von Spielen auf physischen Medien.
Im Gespräch mit dem Journalisten Stephen Totilo erklärte Spencer in dessen Blog Game File, dass die "Strategie nicht davon abhängt, dass die Nutzer voll auf digitale Medien wechseln". Es sei auch keineswegs Strategie von Microsoft, auf physische Medien zu verzichten, beteuerte er weiter. Spencer verwies außerdem auf die steigenden Kosten, die mit der Integration von optischen Laufwerken bei sinkender Nachfrage verbunden sind. Microsoft unterstütze den Vertrieb von Spielen auf physischen Medien, sehe darin aber auch keinen Zwang.
Spencers Äußerungen beziehen sich auf den Trend weg von physischen Medien. Vor einigen Monaten hatten die großen US-Händler Walmart und Best Buy nach und nach begonnen, den Vertrieb von Spielen auf Blu-Ray oder DVD komplett einzustellen. Dies sorgte im Kontext der Massenentlassungen bei Microsoft dafür, dass vielerorts darüber spekuliert wird, dass die Redmonder den Vertrieb von Spielen in physischer Form komplett einstellen wollen.
Dies bescherte dem Konzern bereits reichlich Kritik, da der ausschließliche Vertrieb von Spielen in Form von Downloads den Kunden die Möglichkeit nimmt, ihre Spiele gebraucht weiterzuverkaufen oder über den Zeitraum des Vertriebs als Downloads hinaus zuhause aufzubewahren. Ein weiterer Faktor ist, dass mit der in diesem Jahr erwarteten aufgefrischten Xbox-Hardware keine Modelle mit optischen Laufwerken mehr zu haben sein sollen.
Siehe auch:
- Microsoft hält an Spielen auf Datenträgern fest
- Phil Spencer orientiert sich an Kundenwünschen
- Kosten für optische Laufwerke steigen
- Mehrheit kauft Spiele digital, Angebot bleibt
- US-Händler stellen Vertrieb physischer Spiele ein
- Kritik am möglichen Ende physischer Spielevertrieb
- Neue Xbox-Hardware ohne optische Laufwerke erwartet
Im Gespräch mit dem Journalisten Stephen Totilo erklärte Spencer in dessen Blog Game File, dass die "Strategie nicht davon abhängt, dass die Nutzer voll auf digitale Medien wechseln". Es sei auch keineswegs Strategie von Microsoft, auf physische Medien zu verzichten, beteuerte er weiter. Spencer verwies außerdem auf die steigenden Kosten, die mit der Integration von optischen Laufwerken bei sinkender Nachfrage verbunden sind. Microsoft unterstütze den Vertrieb von Spielen auf physischen Medien, sehe darin aber auch keinen Zwang.
Gegen den Trend weg von physischen Medien
"Wir liefern Spiele physisch und digital aus, und wir folgen wirklich nur dem, was die Kunden tun. Und ich denke, unsere Aufgabe bei der Führung von Xbox ist es, die Dinge zu liefern, die die Mehrheit der Kunden wünscht. Und im Moment kauft die Mehrheit unserer Kunden Spiele digital", sagte Spencer.Spencers Äußerungen beziehen sich auf den Trend weg von physischen Medien. Vor einigen Monaten hatten die großen US-Händler Walmart und Best Buy nach und nach begonnen, den Vertrieb von Spielen auf Blu-Ray oder DVD komplett einzustellen. Dies sorgte im Kontext der Massenentlassungen bei Microsoft dafür, dass vielerorts darüber spekuliert wird, dass die Redmonder den Vertrieb von Spielen in physischer Form komplett einstellen wollen.
Dies bescherte dem Konzern bereits reichlich Kritik, da der ausschließliche Vertrieb von Spielen in Form von Downloads den Kunden die Möglichkeit nimmt, ihre Spiele gebraucht weiterzuverkaufen oder über den Zeitraum des Vertriebs als Downloads hinaus zuhause aufzubewahren. Ein weiterer Faktor ist, dass mit der in diesem Jahr erwarteten aufgefrischten Xbox-Hardware keine Modelle mit optischen Laufwerken mehr zu haben sein sollen.
Siehe auch:
- Microsofts Cloud-Offensive: Bald alle Xbox-Spiele zum Streamen?
- Microsoft bestätigt: Diablo 4 ab März im Xbox Game Pass verfügbar
- Xbox-Chef: Handheld-PCs mit Windows haben ein Problem - Windows
- Microsoft kündigt Next-Gen Xbox an: "größter technischer Sprung"
- Xbox Series X|S & One: Februar 2024-Update steht bereit - Das ist neu
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
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- Gears of War: E-Day - Microsoft zeigt den offiziellen Story-Trailer
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- Halo: Campaign Evolved: Trailer feiert den Start des Shooter-Remakes
- WD Black C50: 2-Terabyte-Speichererweiterung für die Xbox im Test
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