Zu den Sternen segeln: Scifi-Traum wird nach Test ein Stück realer
Im Wind der Sonne zu den Planeten segeln: Was nach einem Scifi-Roman klingt, ist jetzt ein Stück näher gerückt. Die NASA hat einen wichtigen Test abgeschlossen, bei dem sich ein Sonnensegel beweisen musste. Der nächste Schritt: Erste Weltraummissionen.
Die NASA sieht Sonnensegel als vielversprechende Technologie, die uns die Tiefen des Weltraums erschließen könnte. Seit Jahrzehnten wird geforscht, wie die US-Weltraumagentur vermeldet, hat man jetzt bei der Entwicklung der nötigen Technologien einen wichtigen Meilenstein erreicht.
Die Idee: Sonnensegel müssen zusammengerollt in den Orbit gebracht werden, um sich dort zu entfalten. Die NASA hatte zusammen mit den Unternehmen Redwire und NeXolve einen entsprechenden Mechanismus entwickelt. Das gesamte Segel setzt auf vier Quadranten und wird bei vollständiger Entfaltung über 1650 Quadratmeter groß sein. Die Membran aus Kunststoffmaterial mit Aluminiumbeschichtung ist 2,5 Mikrometer dick - weniger als ein menschliches Haar.
So könnte der Segelmechanismus zum Einsatz kommen (NASA)
Wie die NASA und Partner vermelden, konnte am 30. Januar in einer Anlage von Redwire einer der vier Segelquadranten an zwei 30 Meter langen Auslegern erfolgreich ausgerollt werden. "Dies war ein wichtiger letzter Schritt auf dem Boden, bevor es für Weltraummissionen vorgeschlagen werden kann", so NASA-Techniker Les Johnson, der seit fast 30 Jahren an der Technologie forscht.
Erfolgreich gehisst: Das Sonnensegel der NASA
Johnson selbst beschäftigt sich auch schon mit der entfernten Zukunft der Technologie und zeichnet ein spannendes Bild: "In der Zukunft könnten wir große Laser im Weltraum platzieren, die ihre Strahlen auf die Segel richten, wenn sie das Sonnensystem verlassen, und sie auf immer höhere Geschwindigkeiten beschleunigen." Damit werde es möglich, auch andere Sterne in einer "vernünftigen Zeitspanne" zu erreichen.
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Die Idee: Sonnensegel müssen zusammengerollt in den Orbit gebracht werden, um sich dort zu entfalten. Die NASA hatte zusammen mit den Unternehmen Redwire und NeXolve einen entsprechenden Mechanismus entwickelt. Das gesamte Segel setzt auf vier Quadranten und wird bei vollständiger Entfaltung über 1650 Quadratmeter groß sein. Die Membran aus Kunststoffmaterial mit Aluminiumbeschichtung ist 2,5 Mikrometer dick - weniger als ein menschliches Haar.
So könnte der Segelmechanismus zum Einsatz kommen (NASA)
Wie die NASA und Partner vermelden, konnte am 30. Januar in einer Anlage von Redwire einer der vier Segelquadranten an zwei 30 Meter langen Auslegern erfolgreich ausgerollt werden. "Dies war ein wichtiger letzter Schritt auf dem Boden, bevor es für Weltraummissionen vorgeschlagen werden kann", so NASA-Techniker Les Johnson, der seit fast 30 Jahren an der Technologie forscht.
Jetzt kann es losgehen
Was bedeutet das für die Missionen der NASA? "Wir haben unser Ziel erreicht und gezeigt, dass wir flugbereit sind", so der Experte zuversichtlich. Im nächsten Schritt liege es jetzt an den Wissenschaftlern, den Einsatz von Sonnensegeln für ihre Missionen vorzuschlagen.
Erfolgreich gehisst: Das Sonnensegel der NASA
Johnson selbst beschäftigt sich auch schon mit der entfernten Zukunft der Technologie und zeichnet ein spannendes Bild: "In der Zukunft könnten wir große Laser im Weltraum platzieren, die ihre Strahlen auf die Segel richten, wenn sie das Sonnensystem verlassen, und sie auf immer höhere Geschwindigkeiten beschleunigen." Damit werde es möglich, auch andere Sterne in einer "vernünftigen Zeitspanne" zu erreichen.
Zusammenfassung
- NASA testet erfolgreich Sonnensegel-Technologie
- Sonnensegel entfalten sich auf 1650 Quadratmeter
- Kunststoffmembran mit Aluminium, dünner als Haar
- Erfolgreiches Ausrollen eines Segelquadranten
- Flugbereitschaft der Technologie erreicht
- Erster Schritt zu Weltraummissionen mit Sonnensegeln
- Zukunft: Laser beschleunigen Segel außerhalb des Sonnensystems
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