Hilfe für Meyer Burger: Habeck will Solar-Produktion im Land behalten
Der Solarzellen-Hersteller Meyer Burger bekommt aus Berlin inzwischen positive Signale. Nach seiner Ankündigung, vielleicht doch ein Werk schließen zu wollen, stellte der Bundeswirtschaftsminister klar, dass man diesen Industriezweig im Land behalten wolle.
Aktuell kommen fast alle Solarzellen in den zahlreichen verkauften Photovoltaik-Modulen aus China. Meyer Burger ist quasi der letzte verbliebene Hersteller mit einer Solarzellenproduktion in Europa. Daneben gibt es noch verschiedene Modul-Produzenten, die aber eben vorgefertigte Zellen aus Fernost verwenden. Sollte sich das Unternehmen komplett verabschieden, würde Europa neben der Produktion selbst auch das nötige Know-how hierfür verlieren.
Die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen ist in Europa zwar weiterhin enorm hoch, trotzdem haben die heimischen Produzenten Schwierigkeiten. Das liegt vor allem auch daran, dass die chinesische Konkurrenz eine Fertigung in weitaus größerem Maßstab betreibt und deutlich billiger liefert.
Das wird allerdings eher nicht in Form von Subventionen passieren - dies wäre immerhin rechtlich schwierig, außerdem sind die Spielräume im Haushalt begrenzt. Möglich ist aber durchaus eine Regelung, dass bestimmte Bauprojekte Quoten-Vorgaben erhalten, nach denen sie zumindest einen Teil der eingesetzten Technik bei einheimischen Produzenten erwerben müssen.
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Habeck will lokale Produktion
"Man sollte mindestens einen Teil des Fertigungswissens in Deutschland halten", erklärte Robert Habeck (Grüne) auf dem Energiegipfel der Wirtschaftszeitung Handelsblatt in Berlin. "Das wäre für mich ein Grund, da in den Markt einzugreifen." Denn wenn es nicht gelänge, die zehn Prozent der Solarzellen, die derzeit nicht aus China kommen, zu behalten, falle man bei der technischen Entwicklung selbst zurück.Aktuell kommen fast alle Solarzellen in den zahlreichen verkauften Photovoltaik-Modulen aus China. Meyer Burger ist quasi der letzte verbliebene Hersteller mit einer Solarzellenproduktion in Europa. Daneben gibt es noch verschiedene Modul-Produzenten, die aber eben vorgefertigte Zellen aus Fernost verwenden. Sollte sich das Unternehmen komplett verabschieden, würde Europa neben der Produktion selbst auch das nötige Know-how hierfür verlieren.
Die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen ist in Europa zwar weiterhin enorm hoch, trotzdem haben die heimischen Produzenten Schwierigkeiten. Das liegt vor allem auch daran, dass die chinesische Konkurrenz eine Fertigung in weitaus größerem Maßstab betreibt und deutlich billiger liefert.
Keine Geldgeschenke
Kürzlich haben sich laut dem Handelsblatt mehrere deutsche Unternehmen wie SMA Solar, Heckert Solar, Solarwatt, Nexwafe und Meyer Burger ein weiteres Mal an die Bundesregierung gewandt und um Hilfe gebeten. Und in Berlin ist man durchaus bereit, den Unternehmen unter die Arme zu greifen.Das wird allerdings eher nicht in Form von Subventionen passieren - dies wäre immerhin rechtlich schwierig, außerdem sind die Spielräume im Haushalt begrenzt. Möglich ist aber durchaus eine Regelung, dass bestimmte Bauprojekte Quoten-Vorgaben erhalten, nach denen sie zumindest einen Teil der eingesetzten Technik bei einheimischen Produzenten erwerben müssen.
Zusammenfassung
- Meyer Burger erhält positive Signale aus Berlin
- Bundeswirtschaftsminister will Industriezweig erhalten
- Habeck für Eingriff, um Fertigungswissen zu bewahren
- Fast alle Solarzellen in Europa kommen aus China
- Europäische Solarzellenproduktion droht zu verschwinden
- Heimische Photovoltaik-Produzenten kämpfen mit Preisen
- Deutsche Firmen bitten Regierung um Unterstützung
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