Jupiter-Sonde: NASA zeigt extrem frische Bilder des Vulkanmondes Io
Die US-Raumfahrtagentur NASA hat spektakuläre Aufnahmen des Jupitermondes Io veröffentlicht. Nie zuvor war der Mond, der die stärkste bekannte Vulkan-Tätigkeit unseres Sonnensystems aufweist, in einer solchen Detail-Genauigkeit zu erkennen.
Auf den Fotos scheint der Jupitermond in kränklichen, schwefelhaltigen Farben zu schimmern und seine Oberfläche ist mit Merkmalen gesprenkelt, die durch die anhaltende vulkanische Aktivität entstanden sind. Die großen Vulkane sorgen auch für eine regelrecht pockennarbige Oberfläche.
"Durch die Kombination von Daten aus diesem Vorbeiflug mit unseren früheren Beobachtungen untersucht das Juno-Wissenschaftsteam, wie sich die Vulkane auf Io verändern", sagte der Astronom Scott Bolton vom Southwest Research Institute. "Wir untersuchen, wie oft sie ausbrechen, wie hell und heiß sie sind, wie sich die Form des Lavastroms verändert und wie die Aktivität von Io mit dem Strom geladener Teilchen in der Magnetosphäre des Jupiters zusammenhängt."
Neue Details und ein ...
... Vulkanausbruch am oberen Rand
Auf Io gibt es rund 400 aktive Vulkane, von denen etwa 150 jederzeit aktuell ausbrechen. Die vulkanischen Gase, die dabei ausströmen, bleiben nicht auf Io, sondern werden in einen Plasmatorus gezogen, der den Jupiter umgibt. Das Material gruppiert sich entlang der Magnetfeldlinien, um dann an den Polen des Planeten starke, permanente Polarlichter zu erzeugen.
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Frische Bilder
Die neuen Bilder stammen von der Raumsonde Juno, die am 30. Dezember ihre bisher stärkste Annäherung an Io durchführte. Sie konnte aus rund 1500 Kilometern Entfernung Fotos von dem Mond machen und liefert damit nun Aufnahmen mit einer bisher unbekannten Detailschärfe. So dicht kam seit Jahrzehnten kein anderes menschliches Objekt an Io heran - und damals verfügten die Sonden noch längst nicht über so gute Kameras.Auf den Fotos scheint der Jupitermond in kränklichen, schwefelhaltigen Farben zu schimmern und seine Oberfläche ist mit Merkmalen gesprenkelt, die durch die anhaltende vulkanische Aktivität entstanden sind. Die großen Vulkane sorgen auch für eine regelrecht pockennarbige Oberfläche.
"Durch die Kombination von Daten aus diesem Vorbeiflug mit unseren früheren Beobachtungen untersucht das Juno-Wissenschaftsteam, wie sich die Vulkane auf Io verändern", sagte der Astronom Scott Bolton vom Southwest Research Institute. "Wir untersuchen, wie oft sie ausbrechen, wie hell und heiß sie sind, wie sich die Form des Lavastroms verändert und wie die Aktivität von Io mit dem Strom geladener Teilchen in der Magnetosphäre des Jupiters zusammenhängt."
Neue Details und ein ...
... Vulkanausbruch am oberen Rand
Durchgekneteter Mond
Io ist kein riesiger Mond, sondern nur geringfügig größer als der Mond, der unseren eigenen Planeten umkreist. Aber wo auf dem Erdmond nicht viel los zu sein scheint, herrscht auf Io buchstäblich ein heilloses Durcheinander. Seine Umlaufbahn um Jupiter ist elliptisch und die wechselnde Schwerkraft des riesigen Gasplaneten übt Spannungen auf das Innere des Mondes aus - dieser wird im Grunde ständig durchgeknetet. Dabei entstehen enorme Wärmemengen, die den Mond anfällig für Eruptionen machen.Auf Io gibt es rund 400 aktive Vulkane, von denen etwa 150 jederzeit aktuell ausbrechen. Die vulkanischen Gase, die dabei ausströmen, bleiben nicht auf Io, sondern werden in einen Plasmatorus gezogen, der den Jupiter umgibt. Das Material gruppiert sich entlang der Magnetfeldlinien, um dann an den Polen des Planeten starke, permanente Polarlichter zu erzeugen.
Zusammenfassung
- NASA zeigt neue Bilder von Jupiters Mond Io
- Juno-Sonde liefert Detailaufnahmen aus 1500 km Entfernung
- Io zeigt starke vulkanische Aktivität und schwefelhaltige Farben
- 400 aktive Vulkane auf Io, 150 ständig eruptierend
- Io's Größe nur wenig größer als unser Mond
- Elliptische Umlaufbahn um Jupiter verursacht Spannungen
- Vulkanische Gase von Io erzeugen Jupiters Polarlichter
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