Datenverlust bei Google Drive:
Update bringt verlorene Dateien zurück
Der von vielen Google Drive-Nutzern festgestellte Datenverlust ist auf einen Bug innerhalb der Desktop-App des Cloud-Speichers zurückzuführen. Google räumt den Fehler ein und stellt jetzt ein passendes Update bereit, um die verschwundenen Daten wiederherzustellen.
"Wir haben das Problem bei einer kleinen Gruppe von Drive für Desktop-Benutzern mit Version 84 identifiziert, das nur lokale Datei-Änderungen betrifft, die bislang nicht mit Drive synchronisiert wurden. Dieses Problem wirkte sich nicht auf Datei-Änderungen aus, die bereits synchronisiert und in der mobilen Drive-App oder in der Drive-Benutzeroberfläche im Web sichtbar waren", sagte Google bereits Ende November. Nun soll ein Update der App Abhilfe schaffen.
Infolgedessen werden Google Drive-Nutzer darüber informiert, ob die Wiederherstellung beginnt oder eventuell keinen Backups gefunden werden konnten. Sobald der Recovery-Prozess abgeschlossen ist, befinden sich die vermissten Daten in einem neuen "Google Drive Recovery"-Ordner auf dem lokalen Desktop des Systems. Diese müssen dem Cloud-Speicher erneut manuell zugeführt werden.
Sollten weiterhin Fehler auftreten, wird Google Drive-Nutzern geraten, die Feedback-Funktion der App mit Erwähnung des Hashtags #DFD84 zu nutzen, um Diagnoseprotokolle an Google zu übertragen. Experten finden auf den Supportseiten des Unternehmens zudem Möglichkeiten, die Wiederherstellung per Kommandozeilenbefehl anzustoßen.
Siehe auch:
- "Datenverlust" bei Google Drive durch Bug
- Synchronisationsprobleme in Desktop-Version 84
- Update zur Wiederherstellung verfügbar
- Wiederherstellung erfordert mehrere Schritte
- Neuer "Google Drive Recovery"-Ordner für Daten
- Feedback-Funktion bei weiteren Fehlern nutzen
Google Drive-App war verantwortlich
Google Drive galt bisher als sicherer Hafen für Backups sämtlicher Art. In den letzten Wochen häuften sich jedoch die Beschwerden über einen möglichen Datenverlust, bei dem der Cloud-Speicher des Suchmaschinenriesen auf einen Stand von Mai 2023 zurückgesetzt wurde. Grund dafür sind laut Google Synchronisationsprobleme der "Drive for Desktop"-Version 84."Wir haben das Problem bei einer kleinen Gruppe von Drive für Desktop-Benutzern mit Version 84 identifiziert, das nur lokale Datei-Änderungen betrifft, die bislang nicht mit Drive synchronisiert wurden. Dieses Problem wirkte sich nicht auf Datei-Änderungen aus, die bereits synchronisiert und in der mobilen Drive-App oder in der Drive-Benutzeroberfläche im Web sichtbar waren", sagte Google bereits Ende November. Nun soll ein Update der App Abhilfe schaffen.
So könnt ihr eure Daten wiederherstellen
Mittlerweile steht die Desktop-App von Google Drive in der Version 85 zum Download für Windows und MacOS bereit. Um die verschwundenen Daten wiederherzustellen, ist theoretisch nur eine One-Click-Lösung nötig, die Google wie folgt auf seiner Support-Website beschreibt.- Öffnen Sie die Anwendung Google Drive für Desktop
- Klicken Sie in der Menüleiste oder in der Systemablage auf das Symbol "Drive für Desktop"
- Halten Sie die Umschalttaste (Shift) gedrückt und klicken Sie auf Einstellungen
- Klicken Sie auf "Aus Sicherungen wiederherstellen".
Infolgedessen werden Google Drive-Nutzer darüber informiert, ob die Wiederherstellung beginnt oder eventuell keinen Backups gefunden werden konnten. Sobald der Recovery-Prozess abgeschlossen ist, befinden sich die vermissten Daten in einem neuen "Google Drive Recovery"-Ordner auf dem lokalen Desktop des Systems. Diese müssen dem Cloud-Speicher erneut manuell zugeführt werden.
Sollten weiterhin Fehler auftreten, wird Google Drive-Nutzern geraten, die Feedback-Funktion der App mit Erwähnung des Hashtags #DFD84 zu nutzen, um Diagnoseprotokolle an Google zu übertragen. Experten finden auf den Supportseiten des Unternehmens zudem Möglichkeiten, die Wiederherstellung per Kommandozeilenbefehl anzustoßen.
Siehe auch:
- Google Drive bekommt eine neue und verbesserte Standard-Startseite
- Google Drive-App erhält einen verbesserten Dokumenten-Scanner
- Google öffnet sich: ChromeOS bekommt offiziellen Support für OneDrive
- Google Drive: Support-Ende für Windows 8.x und Windows Server 2012
- Mehr Probleme als Nutzen: Google Drive-Limit wieder zurückgenommen
Themen:
Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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