Protest hat Erfolg: Mini-Umfrage beim Beenden von OneDrive gestrichen
Die geballte negative Berichterstattung um Microsofts jüngsten großen Wurf mit Blick auf OneDrive hat Wirkung gezeigt. Die Redmonder haben ihr Experiment mit einer vor dem Schließen der App geforderten "Mini-Umfrage" aufgegeben.
Laut den Entwicklern wurde die Umfrage, welche beim Beenden von OneDrive erschien, nur einer "kleinen Gruppe von privaten OneDrive-Nutzern" angezeigt. Die Aufforderung, einen Grund für das Schließen der App zu nennen, war den Angaben zufolge nur in der Zeit vom 1. bis 8. November 2023 zu sehen.
OneDrive: Grund angeben beim Schließen (Bild: Neowin.net)
In seiner "Mini-Umfrage" forderte Microsoft die OneDrive-User auf, aus einem Dropdown-Menü einen von diversen Gründen für ihren Wunsch, die App zu schließen, zu nennen. Weil OneDrive grundsätzlich mit Windows gestartet wird, aber nicht jeder OneDrive auch nutzen will, beenden viele User das Programm bereits kurz nach dem Start.
Microsoft versucht immer wieder, mit allerhand Maßnahmen, Nutzer an seine Tools zu binden oder sie dazu zu bewegen, diese zu verwenden. Das Unternehmen wurde deshalb bereits häufiger kritisiert, weil viele Anwender die Werbemaßnahmen als störend oder bevormundend betrachten. Zumindest in diesem Fall sorgte das Nutzer-Feedback offenbar dafür, dass man sich gegen eine weitere Nerv-Aktion entschieden hat.
Download OneDrive - Zugang zu Microsofts Cloud-Speicher
Siehe auch:
Test angeblich nur bei wenigen Nutzern
Microsoft hat nach eigenen Angaben aufgehört, den Nutzern von OneDrive eine Art "Mini-Umfrage" abzufordern, wenn man versucht, die Anwendung unter Windows auf dem Desktop auf dem regulären Weg zu beenden. Der Konzern erklärte, dass es sich um einen Test gehandelt habe, der jetzt beendet worden sei.Laut den Entwicklern wurde die Umfrage, welche beim Beenden von OneDrive erschien, nur einer "kleinen Gruppe von privaten OneDrive-Nutzern" angezeigt. Die Aufforderung, einen Grund für das Schließen der App zu nennen, war den Angaben zufolge nur in der Zeit vom 1. bis 8. November 2023 zu sehen.
OneDrive: Grund angeben beim Schließen (Bild: Neowin.net)
Microsoft quält Nutzer gern mit sinnfreien Abfragen
Die Abfrage des Grunds für das Beenden der OneDrive-App hatte für einige negative Rückmeldungen gesorgt, weil Microsoft so offenbar versuchte, dies durch einen weiteren Prompt zu verhindern. Eine ähnliche Abfrage gibt es seit einiger Zeit auch beim Versuch, den Chrome-Browser von Google über Microsoft Edge herunterzuladen.In seiner "Mini-Umfrage" forderte Microsoft die OneDrive-User auf, aus einem Dropdown-Menü einen von diversen Gründen für ihren Wunsch, die App zu schließen, zu nennen. Weil OneDrive grundsätzlich mit Windows gestartet wird, aber nicht jeder OneDrive auch nutzen will, beenden viele User das Programm bereits kurz nach dem Start.
Microsoft versucht immer wieder, mit allerhand Maßnahmen, Nutzer an seine Tools zu binden oder sie dazu zu bewegen, diese zu verwenden. Das Unternehmen wurde deshalb bereits häufiger kritisiert, weil viele Anwender die Werbemaßnahmen als störend oder bevormundend betrachten. Zumindest in diesem Fall sorgte das Nutzer-Feedback offenbar dafür, dass man sich gegen eine weitere Nerv-Aktion entschieden hat.
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Zusammenfassung
- Microsoft stoppt OneDrive-"Mini-Umfrage"
- Umfrage beim Schließen der App getestet
- Test lief vom 1. bis 8. November 2023
- Negative Rückmeldungen von Nutzern
- Ähnliches bei Chrome-Download über Edge
- OneDrive oft nach Windows-Start beendet
- Kritik an Microsofts Nutzerbindungstaktik
Siehe auch:
- OneDrive beenden?! Nicht ohne erst eine Mini-Umfrage zu beantworten
- Microsoft Teams: OneDrive wird unausweichlich, ersetzt Files App
- Microsoft zieht Änderung für OneDrive Foto-Speicher zurück
- Neue KI-Copilot-Ära für OneDrive: Microsoft stellt viele Neuerungen vor
- Microsoft 365 Roadmap: Viele neue Features für Teams und OneDrive
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