Amazon schließt Lücke im Angebot und verkauft bald auch Autos
Bei Amazon bekommt man seit geraumer Zeit eigentlich alles, was man im Alltag irgendwie gebrauchen kann - mit einer großen Ausnahme. Diese Lücke wird nun aber gefüllt und der Handelskonzern wird zukünftig auch Autos verkaufen.
Allerdings wird sich Amazon die Autos nicht wie alle anderen Waren ins Logistikzentrum stellen. Stattdessen bindet man die Vertriebsplattform des Autoherstellers in die eigenen Systeme ein. Kunden können dann nach Fahrzeugen in ihrer Nähe zu suchen, basierend auf einer Reihe von Präferenzen wie Modell, Ausstattung und Farbe.
Auch verschiedene Zahlungs- und Finanzierungsoptionen lassen sich dann hier auswählen und die Verträge abschließen. Laut Amazon können die Nutzer ein Fahrzeug online kaufen und es dann abholen oder von ihrem örtlichen Händler liefern lassen. Der eigentliche Kaufvertrag wird formal weiter mit dem lokalen Hyundai-Händler abgeschlossen, Amazon dürfte dann eine Provision für die Vermittlung erhalten.
"Wir arbeiten jetzt mit einem der weltweit führenden digitalen Händler zusammen", sagte Mike Sullivan, Präsident und Eigentümer mehrerer Hyundai-Händler im Großraum Los Angeles. "Sie sind führend bei der Bereitstellung von Kundenfreundlichkeit, und jetzt werden sie uns helfen, unser Kundenerlebnis auf die nächste Stufe zu heben. Amazon bringt auch eine enorme Reichweite und Marketingkraft mit, um mehr Kunden anzusprechen. Wir können kaum erwarten, loszulegen."
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Los geht's mit Hyundai
Auf der LA Auto Show 2023 kündigte der E-Commerce-Konzern an, dass man dabei in einer ersten Partnerschaft mit dem Automobilkonzern Hyundai starten wird. Ab der zweiten Jahreshälfte 2024 sollen die Fahrzeuge des Unternehmens direkt auf der US-Plattform Amazon.com erhältlich sein. Weitere Marken sollen folgen - und wohl auch der Vertrieb in anderen Ländern.Allerdings wird sich Amazon die Autos nicht wie alle anderen Waren ins Logistikzentrum stellen. Stattdessen bindet man die Vertriebsplattform des Autoherstellers in die eigenen Systeme ein. Kunden können dann nach Fahrzeugen in ihrer Nähe zu suchen, basierend auf einer Reihe von Präferenzen wie Modell, Ausstattung und Farbe.
Auch verschiedene Zahlungs- und Finanzierungsoptionen lassen sich dann hier auswählen und die Verträge abschließen. Laut Amazon können die Nutzer ein Fahrzeug online kaufen und es dann abholen oder von ihrem örtlichen Händler liefern lassen. Der eigentliche Kaufvertrag wird formal weiter mit dem lokalen Hyundai-Händler abgeschlossen, Amazon dürfte dann eine Provision für die Vermittlung erhalten.
Auto-Vertrieb noch oft offline
Für den Autohersteller bietet dies eine neue Form, Kontakt zu potenziellen Käufern aufzubauen. Der Online-Vertrieb ist für die meisten Automobil-Anbieter - mit Ausnahmen wie etwa Tesla oder Polestar - noch Neuland. Der Normalfall läuft noch immer so ab, dass Interessenten im Autohaus vorstellig werden und sich nach einer Probefahrt für ein Modell entscheiden. Der Abschluss läuft also noch offline ab, während der Händler vor Ort aber eigentlich auch nur die Kundenwünsche in eine Online-Maske eingibt und als Vermittler zwischen dem Käufer und der Konzern-IT agiert."Wir arbeiten jetzt mit einem der weltweit führenden digitalen Händler zusammen", sagte Mike Sullivan, Präsident und Eigentümer mehrerer Hyundai-Händler im Großraum Los Angeles. "Sie sind führend bei der Bereitstellung von Kundenfreundlichkeit, und jetzt werden sie uns helfen, unser Kundenerlebnis auf die nächste Stufe zu heben. Amazon bringt auch eine enorme Reichweite und Marketingkraft mit, um mehr Kunden anzusprechen. Wir können kaum erwarten, loszulegen."
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Zusammenfassung
- Amazon verkauft bald Autos
- Start mit Hyundai-Partnerschaft
- Verkauf ab 2. Hälfte 2024
- Vertrieb über Amazon.com
- Keine Lagerung bei Amazon
- Online-Kauf, lokale Händlerlieferung
- Amazon erhält Vermittlungsprovision
Siehe auch:
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
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