Pixel 8 (Pro) im Test: Die besten Google-Phones bisher - 'Aber' inklusive
Google veröffentlicht schon lange Pixel-Smartphones, mit dem Pixel 6 haben die Kalifornier ihre Bemühungen diesbezüglich aber intensiviert. Nun ist man beim Pixel 8 (Pro) angekommen und will die kleinen und großen Probleme der Vorgänger lösen. Wir verraten, ob das gelingt.
Nun hat Google die beiden Pixel-8-Modelle veröffentlicht und diese beiden Geräte wollen wir uns in diesem Test näher ansehen. Allerdings kann und muss man gleich zu Beginn feststellen, dass die beiden Smartphones sich ähnlicher denn je sind.
Das Pixel 8 Pro von vorn ...
... und hinten
Auch in Sachen Bildwiederholfrequenz haben sich die beiden Geräte angeglichen, denn das Pixel 8 hat nun auch ein 120-Hz-Display statt bisher 90 Hz. Dieses war bisher der Pro-Variante vorbehalten. Voreingestellt sind beim Pixel 8 allerdings nur 60 Hz, wer 120 Hz nutzen will, muss das manuell bzw. bewusst ändern. Das liegt daran, dass das Pixel 8 Pro immer noch ein besseres, Super Actua genanntes LTPO-Display hat, bei dem sich die variable Bildwiederholfrequenz nicht signifikant auf die Akkulaufzeit auswirkt. Beim Pixel 8 muss man dann doch mit Einbußen rechnen.
Pixel 8 hat nun ein 120-Hz-Display ...
... das wurde aber kaum geändert
Die Möglichkeiten des Thermometers versprechen mehr als sie leisten
Was nach einem echten Segen und einer hervorragenden Idee klingt, erweist sich in der Praxis als weitgehend nutzlos. Denn für medizinische Zwecke ist das Thermometer gar nicht freigegeben. Laut Google hat oder will man das bei der US-amerikanischen Lebensmittel- und Pharma-Behörde FDA noch beantragen, fürs erste kann nur die Temperatur von Objekten gemessen werden. Das ist allerdings weder richtig praktisch noch laut unseren Messungen exakt.
Darüber konnte das Gerät blitzschnell entsperrt werden, die Display-Variante ist spürbar schlechter. Immerhin: die Gesichtserkennung funktioniert gut sowie schnell und kann nun auch für sensible Anwendungen wie Banking eingesetzt werden - freilich nur dann, wenn man sich mit einer derartigen Sicherheitsmethode auch tatsächlich wohlfühlt.
Der lange und spannende Weg vom Nexus zum Pixel
Einst waren Google-eigene Smartphones so etwas wie ein Service für Entwickler, gemeint sind damit vor allem die Geräte der Nexus-Reihe. Mit den Pixel-Modellen hat der Konzern aus dem kalifornischen Mountain View dann aber den Schritt zur kommerziellen Breite gemacht, man wollte also ernsthaft im Hardware-Geschäft mitmischen. Das betrifft längst nicht nur Smartphones, sondern mittlerweile ein breites Produktangebot wie Smartwatches, Kopfhörer und Tablets. Die Pixel-Smartphones sind und bleiben aber das Aushängeschild des Unternehmens.Nun hat Google die beiden Pixel-8-Modelle veröffentlicht und diese beiden Geräte wollen wir uns in diesem Test näher ansehen. Allerdings kann und muss man gleich zu Beginn feststellen, dass die beiden Smartphones sich ähnlicher denn je sind.
Pixel 8 und Pixel 8 Pro: Nur wenig Unterschiede
Denn das Pixel 8 und Pixel 8 Pro unterscheiden sich natürlich durch Display-Größe (6,1 Zoll bzw. 6,7 Zoll), Speicher und Akkukapazität, das ist aber bei Geräte-Geschwistern üblich und zu erwarten gewesen. Der einzig wirklich relevante Unterschied ist das Fehlen der Zoom-Kamera beim kleinen Pixel 8. Denn in der aktuellen Generation hat Google die abgerundeten Display-Seiten beim Pixel 8 Pro abgeschafft, sodass auch dieses nun ein flaches Panel hat - und das ist auch mehr als gut so, denn einen wirklichen Vorteil hatten die abgerundeten Ränder nicht.Auch in Sachen Bildwiederholfrequenz haben sich die beiden Geräte angeglichen, denn das Pixel 8 hat nun auch ein 120-Hz-Display statt bisher 90 Hz. Dieses war bisher der Pro-Variante vorbehalten. Voreingestellt sind beim Pixel 8 allerdings nur 60 Hz, wer 120 Hz nutzen will, muss das manuell bzw. bewusst ändern. Das liegt daran, dass das Pixel 8 Pro immer noch ein besseres, Super Actua genanntes LTPO-Display hat, bei dem sich die variable Bildwiederholfrequenz nicht signifikant auf die Akkulaufzeit auswirkt. Beim Pixel 8 muss man dann doch mit Einbußen rechnen.
Hellere Panels
Und wenn wir schon beim Display sind: Hier gibt es eine durchaus signifikante Verbesserung, denn Google hat beiden Pixel 8-Varianten ein spürbar helleres Panel spendiert. Beim Pixel 8 sind es maximal 2000 Nits, das Pixel 8 Pro erreicht sogar bis zu 2400 Nits. Die Vorgänger kamen auf gerade einmal 1400 bzw. 1500 Nits. Das war vor allem in der grellen Sonne grenzwertig. Rein subjektiv sind beide Bildschirme großartig und bieten kräftige, aber nicht übertriebene Farben.Pixel bleibt Pixel
Vom Design her hat sich wenig bis nichts geändert. Google setzt weiterhin auf den länglichen und durchaus bewährten Kamerabuckel, in dem die üblichen zwei bzw. drei Optiken sowie Sensoren untergebracht sind. Wie bisher und auch bereits erwähnt unterscheiden sich Pixel 8 und Pixel 8 Pro bei der Kamera größtenteils durch das Zoom-Objektiv, die optische Vierfachvergrößerung bleibt weiterhin dem Pro vorbehalten.Thermometer: Gimmick
Es gibt allerdings eine weitere Neuerung bzw. Ergänzung: Denn das Pixel 8 Pro hat nun einen zusätzlichen Sensor, nämlich ein Thermometer. Das klingt zunächst nach einer hervorragenden Idee, vor allem für Eltern. Denn schließlich werden die Kleinen am liebsten im Urlaub oder auf sonstigen Reisen krank, also immer dann, wenn man nichts zum Fiebermessen mit dabeihat.Was nach einem echten Segen und einer hervorragenden Idee klingt, erweist sich in der Praxis als weitgehend nutzlos. Denn für medizinische Zwecke ist das Thermometer gar nicht freigegeben. Laut Google hat oder will man das bei der US-amerikanischen Lebensmittel- und Pharma-Behörde FDA noch beantragen, fürs erste kann nur die Temperatur von Objekten gemessen werden. Das ist allerdings weder richtig praktisch noch laut unseren Messungen exakt.
Biometrie: Fingerabdruck und Gesicht
Wie schon beim Vorgänger kommt beim Pixel 8 wieder ein Fingerabdrucksensor zum Einsatz, der sich im bzw. unter dem Display befindet. Von der Hardware her hat sich nichts geändert, es ist der gleiche Sensor wie beim Vorgänger. Zwar hat Google die Software verbessert, sodass die Erkennung nun durchaus schnell vonstattengeht, dennoch wird so mancher die Platzierung dieser biometrischen Methode auf der Rückseite vermissen.Darüber konnte das Gerät blitzschnell entsperrt werden, die Display-Variante ist spürbar schlechter. Immerhin: die Gesichtserkennung funktioniert gut sowie schnell und kann nun auch für sensible Anwendungen wie Banking eingesetzt werden - freilich nur dann, wenn man sich mit einer derartigen Sicherheitsmethode auch tatsächlich wohlfühlt.
Thema:
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