Pixel 8 (Pro): Google blamiert sich mit lächerlicher Benchmark-Sperre
Google hat bei seinen jüngsten Smartphones der Pixel-Serie die Möglichkeit zur Durchführung von Benchmark-Tests zeitweise mit voller Absicht unterbunden. Der Grund dafür scheint angesichts der diversen Leaks vor dem Pixel 8-Launch vollkommen unsinnig.
Natürlich war es mit etwas Aufwand durchaus möglich, Geekbench & Co auf dem Pixel 8 zu installieren, doch musste man sich dazu des sogenannten Sideloadings bedienen, bei dem App-Dateien abseits des offiziellen Bezugswegs über den Google Play-Store auf das jeweilige Gerät geladen werden. Google hatte das Ganze nämlich so umgesetzt, dass der Play Store einfach den Versuch eines Benchmark-Downloads mit dem Verweis auf mangelnde Kompatibilität mit dem Pixel 8 verweigerte.
Googles Begründung für die Blockade von Benchmark-Downloads auf dem Pixel 8 und Pixel 8 Pro hört sich aus Sicht der Tester nur lächerlich an. Auf Anfrage erklärte ein Sprecher von Google, dass das Unternehmen mit der Sperre verhindern wollte, das Benchmark-Ergebnisse und technische Daten rund um die neuen Smartphones vorab an die Öffentlichkeit gelangen.
Wer in den letzten Monaten auch nur ansatzweise die IT-Nachrichten dieser Welt verfolgt hat, dürfte aber bereits zig Wochen vor dem Pixel 8-Launch ein gutes Bild von den neuen Geräten gehabt haben. Die Google-Smartphones und ihre Spezifikationen tauchten nämlich inklusive Benchmark-Resultaten, offiziellen Bildern, sämtlichen Details zur neuen Plattform namens Google Tensor G3 und allen möglichen anderen Details in Leaks auf. Die unsinnige Benchmark-Sperre hätte sich Google also ohne weiteres sparen können.
Für die Vorbesteller und frühen Käufer des Google Pixel 8 oder Pixel 8 Pro machte es Googles angebliche Mühe um den Schutz seiner Interna gegen Leaks allerdings unnötig schwer, sich kurz nach dem Kauf ein eigenes Bild von der Performance ihres neuen Smartphones zu machen.
Siehe auch:
- Google blockierte Benchmark-Tests auf Pixel 8 und Pixel 8 Pro
- Blockade sollte Leaks von technischen Daten verhindern
- Blockade wurde erst am 16. Oktober 2023 aufgehoben
- Installation von Benchmark-Tools nur via Sideload möglich
- Kritik an Google für sinnlose Maßnahme aufgrund bereits vorhandener Leaks
- Vorbesteller und Käufer konnten Performance nicht sofort testen
- Technische Details und Benchmark-Ergebnisse waren bereits vor Launch bekannt
Benchmark-Installation war nur per Sideloading möglich
Beim Pixel 8 und Pixel 8 Pro konnten Tester wie die Kollegen von Notebookcheck anfangs ihre Testgeräte nicht für Benchmarks nutzen. Mittlerweile hat Google bestätigt, dass man diese Möglichkeit absichtlich unterbunden hat. Eigentlich sollte die "Benchmark-Sperre" zum Marktstart am 4. Oktober 2023 aufgehoben werden, doch tatsächlich dauerte es noch bis zum 16. Oktober, bis Tools wie Geekbench auf den Pixel-8-Smartphones ohne weiteres nutzbar wurden.Natürlich war es mit etwas Aufwand durchaus möglich, Geekbench & Co auf dem Pixel 8 zu installieren, doch musste man sich dazu des sogenannten Sideloadings bedienen, bei dem App-Dateien abseits des offiziellen Bezugswegs über den Google Play-Store auf das jeweilige Gerät geladen werden. Google hatte das Ganze nämlich so umgesetzt, dass der Play Store einfach den Versuch eines Benchmark-Downloads mit dem Verweis auf mangelnde Kompatibilität mit dem Pixel 8 verweigerte.
Googles Begründung für die Blockade von Benchmark-Downloads auf dem Pixel 8 und Pixel 8 Pro hört sich aus Sicht der Tester nur lächerlich an. Auf Anfrage erklärte ein Sprecher von Google, dass das Unternehmen mit der Sperre verhindern wollte, das Benchmark-Ergebnisse und technische Daten rund um die neuen Smartphones vorab an die Öffentlichkeit gelangen.
Wer in den letzten Monaten auch nur ansatzweise die IT-Nachrichten dieser Welt verfolgt hat, dürfte aber bereits zig Wochen vor dem Pixel 8-Launch ein gutes Bild von den neuen Geräten gehabt haben. Die Google-Smartphones und ihre Spezifikationen tauchten nämlich inklusive Benchmark-Resultaten, offiziellen Bildern, sämtlichen Details zur neuen Plattform namens Google Tensor G3 und allen möglichen anderen Details in Leaks auf. Die unsinnige Benchmark-Sperre hätte sich Google also ohne weiteres sparen können.
Für die Vorbesteller und frühen Käufer des Google Pixel 8 oder Pixel 8 Pro machte es Googles angebliche Mühe um den Schutz seiner Interna gegen Leaks allerdings unnötig schwer, sich kurz nach dem Kauf ein eigenes Bild von der Performance ihres neuen Smartphones zu machen.
Siehe auch:
- Google Pixel 8 (Pro): Verlustfreies USB-Audio mit erstem Androidupdate
- Besser als Apple & Samsung: Google Pixel 8 (Pro) hat das beste Display
- Google Pixel Watch 2 schon vor Start schlecht lieferbar, hohe Nachfrage?
- Google Pixel 8a: CAD-Render zeigen "rundes" Mittelklasse-Smartphone
- Kostenlose App für Pixel-Smartphones: Google bringt die Super-Lupe
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
Googles Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Google Pixel
- Pixel Watch 5: Googles Upgrade auf die Smartwatch im Test
- Pixel 11 Pro im Test: Google-Smartphone ist kein großer Sprung
- Google Pixel 11 (Pro), Fold & Watch 5 - Die neuen Geräte im Hands-on
- Pixel 10a: Reicht das Einsteigermodell oder doch besser Premium?
- Google Pixel 10: Dieses Zubehör hat sich im Alltag wirklich bewährt
Das Google Pixel 10 im Preisvergleich:
Google Pixel Links
Neue Nachrichten
- Midterm-Wahlen 2026: Elon Musk verbrennt fast halbe Milliarde Dollar
- Unabhängiger von Microsoft: Deutsche Schulen setzen auf Open Source
- Nach Kühlschrank-Hacks: Cyberangriff auf französische Blutbanken
- HyperOS 4: Xiaomi startet globale Verteilung des Android-17-Updates
- Anschlag auf Starlink-Terminal in Polen: Festnahmen in Deutschland
- Steam von KI-Slop überschwemmt: Echte Entwickler warten ewig
- Mehr als 1 Mio. Kunden: So erobert Spusu jetzt den Mobilfunkmarkt
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen