Werbung im Messenger: WhatsApp-Chef räumt mit Gerüchten auf
Der kostenlose WhatsApp-Messenger soll zukünftig mehr Geld in die Kassen des Meta-Konzerns spülen. Entsprechend häufen sich Diskussionen rund um das Thema Werbung. WhatsApp-Chef Will Cathcart räumt nun zumindest teilweise mit den Gerüchten auf.
Erst im September sorgte ein Artikel der Financial Times für Wirbel, der mögliche Pläne zu einer Integration von Werbung innerhalb der Chat-Übersicht und eine geplante Gebühr für die werbefreie Nutzung WhatsApps in den Raum stellte. Wenig später folgte das Dementi von WhatsApp-Chef Will Cathcart, der sich nun gegenüber der brasilianischen Tageszeitung Folha de S. Paulo erneut äußert. Infografik WhatsApp, Instagram & Co: Wie Jugendliche am liebsten kommunizieren
Die Pläne rund um Werbeanzeigen und Bezahlschranken sind bei WhatsApp also noch lange nicht vom Tisch. Über den Druck, den Meta auf seine im Jahr 2014 für 19,3 Milliarden US-Dollar übernommene Messaging-Tochter dahin gehend ausübt, lässt sich nur spekulieren. Fest steht: Auf lange Sicht soll WhatsApp mehr Geld abwerfen, im Optimalfall, ohne Nutzer damit zu verprellen.
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Siehe auch:
WhatsApp und die Werbefreiheit
Mit seinen Messaging-Tools für Unternehmen nimmt Meta jährlich circa 10 Milliarden US-Dollar ein. Im Gegensatz zum Facebook Messenger und Instagram bietet WhatsApp seine Dienste für Otto Normalverbraucher jedoch bisher gänzlich kostenlos an. Werbung oder Abonnements sucht man vergebens. Dennoch scheint die Monetarisierung der Nachrichtenplattform weit oben auf Metas Agenda zu stehen.Erst im September sorgte ein Artikel der Financial Times für Wirbel, der mögliche Pläne zu einer Integration von Werbung innerhalb der Chat-Übersicht und eine geplante Gebühr für die werbefreie Nutzung WhatsApps in den Raum stellte. Wenig später folgte das Dementi von WhatsApp-Chef Will Cathcart, der sich nun gegenüber der brasilianischen Tageszeitung Folha de S. Paulo erneut äußert. Infografik WhatsApp, Instagram & Co: Wie Jugendliche am liebsten kommunizieren
Werbung kommt, aber nicht in Chats
Auf die Frage, ob WhatsApp auch weiterhin kostenlos und werbefrei zur Verfügung steht, gab Cathcart zu verstehen, dass man im Posteingang und für das "Nachrichtenerlebnis" auch in Zukunft auf Werbung verzichten wird. Allerdings könnten die kürzlich eingeführten Kanäle und Statusmeldungen (Stories) monetarisiert werden. Cathcart spricht beispielhaft von kostenpflichtigen Kanälen, die nur für zahlende Mitglieder bereitstehen.Die Pläne rund um Werbeanzeigen und Bezahlschranken sind bei WhatsApp also noch lange nicht vom Tisch. Über den Druck, den Meta auf seine im Jahr 2014 für 19,3 Milliarden US-Dollar übernommene Messaging-Tochter dahin gehend ausübt, lässt sich nur spekulieren. Fest steht: Auf lange Sicht soll WhatsApp mehr Geld abwerfen, im Optimalfall, ohne Nutzer damit zu verprellen.
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Zusammenfassung
- WhatsApp soll mehr Geld für Meta-Konzern generieren
- Diskussionen über mögliche Werbung in WhatsApp
- WhatsApp-Chef Cathcart dementiert teilweise Gerüchte
- WhatsApp bleibt für Nutzer kostenlos und werbefrei
- Monetarisierung durch kostenpflichtige Kanäle und Statusmeldungen?
- Pläne für Werbeanzeigen und Bezahlschranken nicht vom Tisch
Siehe auch:
- WhatsApp testet Sprachnachrichten, die sich nach dem Anhören löschen
- WhatsApp erlaubt endlich die Nutzung mehrerer Konten in einer App
- Nächster Sargnagel für Passwörter: WhatsApp startet Passkeys-Support
- WhatsApp bringt großes Redesign seiner mobilen Apps auf den Weg
- WhatsApp für iPads: Meta startet endlich eine Version für Apple-Tablets
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