WhatsApp testet Sprachnachrichten, die sich nach dem Anhören löschen

Der Meta-Messenger WhatsApp hat bereits "selbstzerstörende" Fotos und Videos, aktuell testen die Macher eine verwandte Funktionalität für Sprachnachrichten. Derzeit können erste Nutzer auf Android und iOS dieses Feature ausprobieren.
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WhatsApp hat bereits die "Einmalansicht"

Es gibt bei WhatsApp bereits seit einer ganzen Weile eine Funktionalität, die gewährleistet, dass man Fotos und Videos zwar verschicken und ansehen kann, diese aber verschwinden, sobald sie einmal angesehen worden sind. Das Ganze heißt offiziell "Einmalansicht" und dient laut WhatsApp zum Schutz der Privatsphäre.

Derart versendete Medien werden nicht in den Fotos bzw. der Galerie des empfangenden Geräts abgelegt, sie können nicht weitergeleitet oder gespeichert werden und verschwinden nach 14 Tagen auch dann, wenn man es gar nicht angesehen hat. Kurz gesagt: Solche Fotos und Videos sind für alle Fälle gedacht, in denen man nicht will, dass Spuren zurückbleiben - und ja, hier sind vermutlich oftmals nackte Tatsachen im Spiel.


Nun testet WhatsApp auch eine Version für Sprachnachrichten. Denn wie WABetaInfo berichtet, können einige Betatester dieses Feature nun über die WhatsApp Beta für Android sowie das iOS-Pendant aus der TestFlight-App ausprobieren.

Die neuen Einmal-Sprachnachrichten sind ähnlich wie die Einmalansicht von Videos und Bildern und können nicht gespeichert, weitergeleitet und exportiert werden. Das verhindert nicht, dass man über Umwege solche Sprachnachrichten dennoch aufzeichnen kann (etwa mithilfe eines zweiten Geräts), in der alltäglichen Nutzung dürfte dieses Feature aber sicherlich seine Anhänger finden.

Wann WhatsApp diese Funktionalität für alle Anwender einführen wird, lässt sich wie immer nicht genau sagen, in der Regel finden WhatsApp-Neuerungen aber relativ schnell einen Weg von der Beta in die finale Version.

Zusammenfassung
  • WhatsApp testet "selbstzerstörende" Sprachnachrichten
  • Funktion bereits für Fotos und Videos vorhanden
  • Medien verschwinden nach einmaligem Ansehen oder nach 14 Tagen
  • Medien können nicht gespeichert oder weitergeleitet werden
  • Funktion dient dem Schutz der Privatsphäre
  • Einige Betatester können das Feature bereits nutzen
  • Einführungsdatum für alle Nutzer noch unklar

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