Patrick Stewart enthüllt - So hätte Star Trek:
Picard enden sollen

Nach drei Staffeln fand Star Trek:Picard in diesem Jahr sein Ende, oder zumindest einen Abschluss als Serie. Nun meldet sich Picard-Schauspieler Sir Patrick Stewart zu Wort und verrät, was er sich noch für seinen Star-Trek-Charakter wünscht - und das ist ein Kinofilm.

Patrick Stewart und das alternative Serienende

Stewart hat sich dazu jetzt ausführlich in einem Interview mit dem Time Magazine geäußert. Dabei gibt es allerdings so manch einen Spoiler - wer also gar nicht wissen will, welches Ende sich Patrick Stewart für Star Trek: Picard wünscht, sollte jetzt besser nicht weiterlesen.


Im Finale der dritten Staffel der Serie sieht man Jean-Luc Picard, wie er mit den anderen Mitgliedern der Crew anstößt. Doch das ist nicht das Ende, wie es Stewart geschrieben und sich gewünscht hat, er wollte Picard am Ende glücklich und zufrieden in den Weinbergen sehen.

Auszüge aus Stewarts Memoiren "Making It So"

In den neuen Memoiren des Schauspielers mit dem Titel "Making It So" verrät Stewart, dass er den Autoren der Serie eine Idee unterbreitete und es lange Zeit auch so aussah, als würde sie realisiert.

"Was ich am Ende der Serie gerne sehen würde, ist ein zufriedener Jean-Luc. Ich möchte Picard sehen, der mit seiner Situation vollkommen zufrieden ist. Nicht ängstlich, nicht in Aufregung, nicht deprimiert. Und ich denke, das bedeutet, dass eine Ehefrau im Spiel ist", heißt es in einem Auszug aus Stewarts Memoiren, den Time veröffentlichte.

Stewart weiter: "Es ist die Abenddämmerung auf Jean-Lucs Weinberg. Er steht mit dem Rücken zu uns, während er die Aussicht genießt, seinen Hund an seiner Seite. Dann, aus dem Off, hört man die liebevolle Stimme einer Frau: 'Jean-Luc? Das Essen ist fertig!' Ist das die Stimme von Beverly Crusher? Die von Laris? Jemand, den wir nicht kennen? Es wird nicht klar. Aber [meine reale Frau] Sunny sollte den Text aufnehmen. Jean-Luc folgt dem Ruf seiner Frau, dreht sich um, sagt zu seinem Hund: ‚Komm schon, Junge‘, und geht hinein. Die Dämmerung geht in die Nacht über, und Picard geht in die Geschichte ein."

Star Trek PicardStar Trek PicardStar Trek PicardStar Trek Picard

Stewarts Idee hat es ins Drehbuch geschafft, dann wurde die Szene aber aus Zeitgründen nie gedreht. "Mir wurde versichert, dass wir uns nach meiner Rückkehr aus New York um die Schlussszene kümmern würden", erzählt Stewart.

"Aber ich habe nie einen Anruf erhalten. Als ich ein paar Mal nachfragte, wurde ich immer wieder vertröstet. Schließlich sagte mir jemand: 'Das Studio will es nicht machen. Es ist zu teuer und sie halten es für unnötig.' Unnötig? Ich dachte, es sei entscheidend für die Vollendung von Picards Geschichte. Aber sei's drum: Die Fernsehserie endete mit dem Toast, der ein warmer, emotionaler Abschied für meine Lieblings-Sternenflotten-Crew ist. Wie auch immer, Sie kennen jetzt meine ursprüngliche Absicht".

Stewart gibt aber die Hoffnung nicht auf, das von ihm erdachte Finale zu verfilmen, denn er verriet auch, dass er sich für einen eigenständigen Picard-Film starkmacht. "Das wäre eine Erweiterung und Vertiefung des Universums, wie wir es in Star Trek: Picard gesehen haben", sagte er. "Ich habe das mit Jonathan [Frakes], Brent [Spiner] und LeVar [Burton] besprochen, und sie sind alle dabei. Jonathan ist meine erste Wahl für die Regie."
Making It So: A MemoirPreis: 28,99 €
Zusammenfassung
  • Star Trek: Picard endete nach drei Staffeln.
  • Stewart äußert Wunsch nach anderem Serienende für seinen Charakter.
  • Stewart wollte Picard glücklich und zufrieden in Weinbergen sehen.
  • Sein Vorschlag wurde ins Drehbuch aufgenommen, aber nicht umgesetzt.
  • Stewart hofft, das von ihm erdachte Finale noch zu realisieren.
  • Er plant einen eigenständigen Picard-Film, hat bereits Mitstreiter.
  • Jonathan Frakes ist Stewarts erste Wahl für die Regie des Films.

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