Alle Mitarbeiter entlassen:
Aus für Sennheisers Ex-Marke Epos Gaming
Die einst unter der Flagge von Sennheiser produzierten Epos Gaming-Headsets sind Geschichte. Wie der schwedische Konzern Demant ankündigt, wird man das Geschäft mit Audio-Zubehör für Spieler aufgeben. Alle Angestellten der Gaming-Sparte wurden bereits entlassen.
Søren Nielsen, CEO von Demant, gibt in einem Statement (via Heise) gegenüber Investoren zu verstehen, dass sich der Gaming-Markt trotz einer pandemiebedingt hohen Nachfrage im Jahr 2020 aufgrund einer "schwachen Verbraucherstimmung" verlangsamt hat. Aktuell sieht er keinen Weg "ohne erhebliche Investitionen in Produkte, Marke und Vertrieb ein profitables Geschäft aufzubauen."
Obwohl die "Abwicklung" von Epos Gaming erst im kommenden Jahr abgeschlossen werden soll, wurden sämtliche mit der Marke verbundenen Mitarbeiter laut Troels Rasmussen, Director of Product Management der Gaming-Sparte, bereits entlassen. Bis auf Weiteres dürfte das Unternehmen nur noch damit beschäftigt sein, Garantien zu gewährleisten und die einstigen Sennheiser Gaming-Headset abzuverkaufen.
Siehe auch:
Ikonische Gaming-Marke wird eingestampft
20 Jahre nach dem Joint Venture von Demant und Sennheiser und nur fünf Jahre nach der Abspaltung des vorrangig als Hörgerätehersteller auftretenden Unternehmens aus Schweden, hat die Reise der Marke Epos Gaming im Laufe des Jahres 2024 ein Ende. In der Gaming-Branche bekannten Headsets, etwa das Game One, Game Zero oder die neueren GSP- und H-Serien, werden nebst USB-Soundkarten eingestellt und vom Markt verschwinden.Søren Nielsen, CEO von Demant, gibt in einem Statement (via Heise) gegenüber Investoren zu verstehen, dass sich der Gaming-Markt trotz einer pandemiebedingt hohen Nachfrage im Jahr 2020 aufgrund einer "schwachen Verbraucherstimmung" verlangsamt hat. Aktuell sieht er keinen Weg "ohne erhebliche Investitionen in Produkte, Marke und Vertrieb ein profitables Geschäft aufzubauen."
Einsparungen in Millionenhöhe
Angesichts dessen entschied man sich, das Geschäft mit Epos Gaming-Produkten schrittweise abzubauen und sich in Zukunft auf das Kerngeschäft mit Enterprise Solutions zu konzentrieren, in der die Marke Epos weitergeführt werden soll. Vor allem durch den damit verbundenen Stellenabbau und die "reduzierten Ausgaben für Vertrieb, Marketing und Verwaltung im Bereich Gaming" soll Demant jährlich bis zu 67 Millionen Euro einsparen können.Obwohl die "Abwicklung" von Epos Gaming erst im kommenden Jahr abgeschlossen werden soll, wurden sämtliche mit der Marke verbundenen Mitarbeiter laut Troels Rasmussen, Director of Product Management der Gaming-Sparte, bereits entlassen. Bis auf Weiteres dürfte das Unternehmen nur noch damit beschäftigt sein, Garantien zu gewährleisten und die einstigen Sennheiser Gaming-Headset abzuverkaufen.
Zusammenfassung
- Demant stellt Produktion von Epos Gaming-Headsets ein
- Entscheidung aufgrund "schwacher Verbraucherstimmung" und hoher Investitionen
- Alle Angestellten der Marke wurden entlassen
- Demant konzentriert sich auf Kerngeschäft mit Enterprise Solutions
- Jährliche Einsparungen durch Stellenabbau und reduzierte Ausgaben bis zu 67 Mio. Euro
- "Abwicklung" von Epos Gaming soll 2024 abgeschlossen sein
- Unternehmen kümmert sich um Garantieansprüche und Abverkauf der Headsets
Siehe auch:
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