Titanic: Bekanntes Satiremagazin steht vor Aus, Rettungsaktion startet
Über Humor und Satire kann man zwar immer streiten, unbestritten ist aber, dass das deutsche Magazin Titanic eine absolute Institution ist. Doch das 1979 gegründete "endgültige Satiremagazin" steht derzeit vor dem Aus, da es zahlungsunfähig ist. Doch es besteht noch Hoffnung.
Doch abgesehen davon, dass Humor und Satire harte Arbeit sind, haben die Mitarbeiter vom Titanic-Magazin derzeit nicht viel zu lachen: Wie unter anderem die FAZ berichtet, steht das in Berlin beheimatete Magazin nämlich vor dem Aus. Man kann Rechnungen nicht begleichen und Radakteure und Autoren nicht bezahlen. Monatlich soll das Minus rund 20.000 Euro betragen.
Die Story hinter dem finanziellen Untergang der Titanic ist eine in der Medienbranche altbekannte: Das Papier-Magazin kaufen immer weniger Menschen, die Webseite des Blattes ist zwar populär, aber bringt kaum Geld ein. Die verkaufte Auflage ist auf rund 15.000 Exemplare gesunken, gleichzeitig sind die Papier- und Druckkosten gestiegen, und zwar um etwa das Dreifache, so Co-Herausgeber Oliver Maria Schmitt.
Siehe auch:
Titanic macht - und sorgt für - seit 1979 Schlagzeilen
Bei der Titanic steht bissige und mitunter grenzwertige Polit- und Gesellschaftssatire auf dem Programm. Das monatlich erscheinende Magazin hat immer wieder durch seine Titelbilder und Artikel für Aufsehen gesorgt, das vielleicht bekannteste ist Zonen-Gaby und ihre "erste Banane". Mehr als das: Redakteure und Mitarbeiter haben auch andere Kanäle aufgemischt, darunter 1988, als der damalige Chefredakteur Bernd Fritz bei "Wetten, dass ...?" teilnahm und dort Buntstifte am Geschmack "erkannt" hat. 2000 gelang es sogar, die Vergabe der Fußball-WM zu manipulieren.Doch abgesehen davon, dass Humor und Satire harte Arbeit sind, haben die Mitarbeiter vom Titanic-Magazin derzeit nicht viel zu lachen: Wie unter anderem die FAZ berichtet, steht das in Berlin beheimatete Magazin nämlich vor dem Aus. Man kann Rechnungen nicht begleichen und Radakteure und Autoren nicht bezahlen. Monatlich soll das Minus rund 20.000 Euro betragen.
Die Story hinter dem finanziellen Untergang der Titanic ist eine in der Medienbranche altbekannte: Das Papier-Magazin kaufen immer weniger Menschen, die Webseite des Blattes ist zwar populär, aber bringt kaum Geld ein. Die verkaufte Auflage ist auf rund 15.000 Exemplare gesunken, gleichzeitig sind die Papier- und Druckkosten gestiegen, und zwar um etwa das Dreifache, so Co-Herausgeber Oliver Maria Schmitt.
Rettungsaktion gestartet
Um zu überleben, braucht die Zeitschrift rund 5000 neue Abos und diese sollen durch eine Rettungsaktion erreicht werden. Seit einigen Tagen werden Besucher der Webseite durch ein Banner begrüßt, das ihnen mitteilt, dass die Titanic "so pleite ist wie noch nie". Man ruft Leser und Fans auf, ein Abo abzuschließen, ein Paket auf der Unterstützungsplattform Steady buchen, direkt einen Geldbetrag überweisen oder ein Retter-Shirt kaufen.
Zusammenfassung
- Titanic-Magazin, deutsche Satire-Institution, steht vor dem Aus
- Zahlungsunfähigkeit durch sinkende Auflagen und steigende Druckkosten
- Monatliches Defizit beträgt rund 20.000 Euro
- Rettungsaktion gestartet: Aufruf zum Abschluss von Abos und Spenden
- Ziel: Gewinnung von 5000 neuen Abonnenten zur finanziellen Stabilisierung
- Bekanntheit durch provokante Titelbilder und Medienaktionen
- Webpräsenz populär, generiert jedoch kaum Einnahmen
Siehe auch:
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