Hunderte mit Drohnen und anderer Technik auf der Suche nach Nessie
Am Wochenende haben sich in Schottland zahlreiche Menschen mit inzwischen neuester Technik versammelt, um die größte Suchaktion nach dem legendären Ungeheuer von Loch Ness durchzuführen. Große Überraschungen blieben allerdings erwartbar aus.
Das Ungeheuer von Loch Ness erlangte vor gut 90 Jahren erstmals überregionale Bekanntheit und lässt die Gläubigen bis heute nicht los. Seitdem wurden zwar immer wieder vermeintliche Belege als Täuschungen oder Fälschungen enttarnt, trotzdem blieb der Mythos am Leben und entwickelt genug Sogwirkung, um immer wieder Menschen zu veranlassen, viel Zeit und Geld in die Suche nach Beweisen zu investieren.
Am Wochenende wurde nun sogar die größte Suchaktion seit gut 50 Jahren durchgeführt und die Organisatoren mussten aufgrund einer zu hohen Nachfrage die Anmeldungen irgendwann stoppen, berichtete die Washington Post. Letztlich versammelten sich nun hunderte Menschen aus Großbritannien und auch dem Ausland an dem berühmten schottischen See - und brachten auch allerlei moderne Technik mit.
Während die Suche früher vor allem mit Ferngläsern und Kameras vonstattenging, brachten die Teilnehmer diesmal unter anderem Drohnen und Wärmebildkameras zum Einsatz. Auch ein spezielles Unterwassermikrofon wurde in die Tiefe des Sees herabgelassen und nahm auch Töne auf - angesichts dessen, dass niemand weiß, wie sich Nessie anhört, ist deren Bedeutung aber unklar. Neben den Suchenden vor Ort behielten außerdem zahlreiche Helfer im Internet die Oberfläche des Gewässers mit Online-Kameras im Auge.
Wichtig für die Region dürfte unter dessen vor allem die Entdeckung sein, dass die Faszination an dem Mythos auch in der modernen Zeit nicht nachzulassen scheint. Immerhin ist das vermeintliche Ungeheuer vor allem ein ungeheurer Wirtschaftsfaktor, der jährlich gut eine Million touristische Besucher in die Gegend lockt, die untergebracht und mit Souvenirs versorgt sein wollen.
Siehe auch:
- Größte Suchaktion nach Ungeheuer von Loch Ness seit 50 Jahren
- Hunderte Menschen mit moderner Technik beteiligt
- Keine Sichtungen, aber viele neue Daten gesammelt
- Nessie-Mythos bleibt trotz fehlender Beweise bestehen
- Wirtschaftlicher Faktor durch eine Million Touristen jährlich
Ungebrochene Faszination an Nessie
Bei dem auch als Nessie bezeichneten Wesen, handelt es sich um eines der bekanntesten Kryptide neben dem Yeti oder dem amerikanischen Bigfoot. Es geht jeweils um sagenhafte Gestalten, für die immer wieder angebliche Nachweise oder Indizien auftauchen, die aber bisher noch nie wirklich nachgewiesen werden konnten.Das Ungeheuer von Loch Ness erlangte vor gut 90 Jahren erstmals überregionale Bekanntheit und lässt die Gläubigen bis heute nicht los. Seitdem wurden zwar immer wieder vermeintliche Belege als Täuschungen oder Fälschungen enttarnt, trotzdem blieb der Mythos am Leben und entwickelt genug Sogwirkung, um immer wieder Menschen zu veranlassen, viel Zeit und Geld in die Suche nach Beweisen zu investieren.
Am Wochenende wurde nun sogar die größte Suchaktion seit gut 50 Jahren durchgeführt und die Organisatoren mussten aufgrund einer zu hohen Nachfrage die Anmeldungen irgendwann stoppen, berichtete die Washington Post. Letztlich versammelten sich nun hunderte Menschen aus Großbritannien und auch dem Ausland an dem berühmten schottischen See - und brachten auch allerlei moderne Technik mit.
Während die Suche früher vor allem mit Ferngläsern und Kameras vonstattenging, brachten die Teilnehmer diesmal unter anderem Drohnen und Wärmebildkameras zum Einsatz. Auch ein spezielles Unterwassermikrofon wurde in die Tiefe des Sees herabgelassen und nahm auch Töne auf - angesichts dessen, dass niemand weiß, wie sich Nessie anhört, ist deren Bedeutung aber unklar. Neben den Suchenden vor Ort behielten außerdem zahlreiche Helfer im Internet die Oberfläche des Gewässers mit Online-Kameras im Auge.
Touristen-Magnet Nessie
Trotz des massiven Aufgebots gab es aber auch dieses Mal keinen einzigen Fall, bei dem plötzlich jemand eine richtige Sichtung präsentierte. Die Loch Ness Exploration als Veranstalter teilte lediglich mit, dass zahlreiche neue Daten gesammelt wurden, deren Auswertung nun einige Zeit in Anspruch nehmen werde.Wichtig für die Region dürfte unter dessen vor allem die Entdeckung sein, dass die Faszination an dem Mythos auch in der modernen Zeit nicht nachzulassen scheint. Immerhin ist das vermeintliche Ungeheuer vor allem ein ungeheurer Wirtschaftsfaktor, der jährlich gut eine Million touristische Besucher in die Gegend lockt, die untergebracht und mit Souvenirs versorgt sein wollen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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