Neues kosmisches Puzzle: Radiosignale lüften Geheimnisse der Galaxien
Moderne Teleskope machen einen immer präziseren Blick in die Weiten des Kosmos möglich. Einem Forscherteam ist es gelungen, die bisher genaueste Untersuchung von Schwarzen Löchern in Galaxien durchzuführen. Die Signale geben Rätsel auf, aber auch Antworten.
Basis für ihre Forschung ist das sogenannte Rapid ASKAP Continuum Survey (RACS). Erstmals wurden dafür die 36 Schüsseln des ASKAP für eine großflächige Durchmusterung des Himmels genutzt. Wie Associate Professor Michael Brown von der School of Physics and Astronomy der Monash University beschreibt, entstand damit auch eine der bisher präzisesten Karten der massereichsten Schwarzen Löchern in nahen Galaxien.
Die Frage, die das Team mit dieser neuen Karte beantworten will: Senden alle massereichen Schwarzen Löcher kontinuierlich Radiowellen aus? Die spannende erste Antwort: Von 587 untersuchten Galaxien emittieren alle 40 größten Galaxien Radiowellen. Zwischen den Forschungsobjekten zeigen sich aber gigantische Unterschiede. Die schwächste Galaxie NGC 6876 strahlt 10.000-mal geringer als die stärkste Radioquelle Galaxie ESO 137-G 6.
Genau hier geben die neuen Daten den Forschern laut Phys aber auch neue Rätsel auf: "Warum verschiedene Galaxien viel mehr Radiowellen aussenden als andere, ist ein kleines Rätsel", sagt Associate Professor Brown. Dank der umfassenden Daten, die RACS liefert, hat man hier aber schon erste Hinweise. Galaxien, die starke Quellen von Radiowellen sind, rotieren langsamer als vergleichbare Galaxien, die schwache Quellen sind.
Siehe auch:
Präzise Karte: Geheimnis der Schwarzen Löcher
Schwarze Löcher gehören zu den gewaltigsten Radioquellen im All, wie diese Wellen-Leuchtfeuer genau entstehen ist immer noch Gegenstand von Spekulationen. Jetzt haben Forscher das hochmodernen Australian Square Kilometer Array Pathfinder (ASKAP) genutzt, um den Geheimnissen der Radiowellen auf den Grund zu gehen.Basis für ihre Forschung ist das sogenannte Rapid ASKAP Continuum Survey (RACS). Erstmals wurden dafür die 36 Schüsseln des ASKAP für eine großflächige Durchmusterung des Himmels genutzt. Wie Associate Professor Michael Brown von der School of Physics and Astronomy der Monash University beschreibt, entstand damit auch eine der bisher präzisesten Karten der massereichsten Schwarzen Löchern in nahen Galaxien.
Die Frage, die das Team mit dieser neuen Karte beantworten will: Senden alle massereichen Schwarzen Löcher kontinuierlich Radiowellen aus? Die spannende erste Antwort: Von 587 untersuchten Galaxien emittieren alle 40 größten Galaxien Radiowellen. Zwischen den Forschungsobjekten zeigen sich aber gigantische Unterschiede. Die schwächste Galaxie NGC 6876 strahlt 10.000-mal geringer als die stärkste Radioquelle Galaxie ESO 137-G 6.
Genau hier geben die neuen Daten den Forschern laut Phys aber auch neue Rätsel auf: "Warum verschiedene Galaxien viel mehr Radiowellen aussenden als andere, ist ein kleines Rätsel", sagt Associate Professor Brown. Dank der umfassenden Daten, die RACS liefert, hat man hier aber schon erste Hinweise. Galaxien, die starke Quellen von Radiowellen sind, rotieren langsamer als vergleichbare Galaxien, die schwache Quellen sind.
Zusammenfassung
- Neue Technik schärft Blick ins All
- Präziseste Untersuchung Schwarzer Löcher
- Forscher nutzen ASKAP für Radiowellen-Studie
- RACS ermöglicht detaillierte Himmelskarte
- Alle großen Galaxien emittieren Radiowellen
- Unterschiede in Radiostrahlung von Galaxien
- Langsamere Rotation bei starken Radiowellen-Quellen
Siehe auch:
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