30% weniger Sprit: Erstes Frachtschiff mit Riesen-Flügeln sticht in See
Der erste kommerzielle Frachter mit nachgerüsteten "Flügeln" ist zu seiner Jungfernfahrt aufgebrochen. Das Schiff namens Pyxis Ocean verließ jüngst Singapur, nachdem es in China mit zwei gigantischen Segeln aus Metall nachgerüstet wurde. Die "WindWings" sollen bis zu 30 Prozent Spritersparnis bringen.
Die WindWings sind im Grunde vertikal aufstellbare Flügel, die aus jeweils zwei seitlich angebrachten, beweglichen Klappen und einem drehbaren, zentralen Hauptelement bestehen. Sie können bei Bedarf auf das Deck des Schiffs heruntergeklappt werden, um etwa Wartungsarbeiten vorzunehmen. Durch die seitliche Anbringung soll der Zugang zu den Laderäumen der Pyxis Ocean erleichtert werden.
Die "Flügel" des asiatischen Frachters sind jeweils 37,5 Meter hoch und entsprechen somit der Höhe eines 10-stöckigen Wohnhauses. Mit ihrer Hilfe sollen die CO2-Emissionen und der Treibstoffverbrauch um bis zu 30 Prozent gesenkt werden können, wenn man die bisher üblichen Betriebsarten zugrundelegt. In Verbindung mit alternativen Treibstoffen sollen noch größere Einsparungen möglich sein.
Bei der Konstruktion der WindWings haben sich die Entwickler BAT Technologies und die mit dem Bau beauftragte Firma Yara Marine Technologies der gleichen Materialien bedient, die auch beim Bau von großen Windrädern verwendet werden. Die "Flügel" sollen dadurch gleichzeitig relativ leicht und dennoch widerstandsfähig sein.
Täglich beabsichtigt man rund drei Tonnen Treibstoff einzusparen, heißt es. Die Installation der beiden WindWings auf der fast 230 Meter langen und 32 Meter breiten Pyxis Ocean erfolgte auf einer Werft des Großreeders Cosco in China. Aktuell befindet sich das Schiff südlich von Indien und ist auf dem Weg nach Paranaguá in Brasilien. Es kann laut entsprechender Datenbanken gut 43.000 Tonnen laden.
Schiff hat jetzt 'Flügel' mit 37,5 Metern Höhe
Die Pyxis Ocean ist als erstes kommerziell operierendes Frachtschiff der Welt mit sogenannten WindWings auf dem Weg nach Brasilien. Das in Singapur registrierte Schiff gehört der Mitsubishi Corporation und wird von dem Charter-Unternehmen Cargill betrieben. Der 2017 gebaute Frachter soll mit seinen riesigen Metallsegeln viel Treibstoff einsparen können.Die WindWings sind im Grunde vertikal aufstellbare Flügel, die aus jeweils zwei seitlich angebrachten, beweglichen Klappen und einem drehbaren, zentralen Hauptelement bestehen. Sie können bei Bedarf auf das Deck des Schiffs heruntergeklappt werden, um etwa Wartungsarbeiten vorzunehmen. Durch die seitliche Anbringung soll der Zugang zu den Laderäumen der Pyxis Ocean erleichtert werden.
Die "Flügel" des asiatischen Frachters sind jeweils 37,5 Meter hoch und entsprechen somit der Höhe eines 10-stöckigen Wohnhauses. Mit ihrer Hilfe sollen die CO2-Emissionen und der Treibstoffverbrauch um bis zu 30 Prozent gesenkt werden können, wenn man die bisher üblichen Betriebsarten zugrundelegt. In Verbindung mit alternativen Treibstoffen sollen noch größere Einsparungen möglich sein.
Bei der Konstruktion der WindWings haben sich die Entwickler BAT Technologies und die mit dem Bau beauftragte Firma Yara Marine Technologies der gleichen Materialien bedient, die auch beim Bau von großen Windrädern verwendet werden. Die "Flügel" sollen dadurch gleichzeitig relativ leicht und dennoch widerstandsfähig sein.
Täglich beabsichtigt man rund drei Tonnen Treibstoff einzusparen, heißt es. Die Installation der beiden WindWings auf der fast 230 Meter langen und 32 Meter breiten Pyxis Ocean erfolgte auf einer Werft des Großreeders Cosco in China. Aktuell befindet sich das Schiff südlich von Indien und ist auf dem Weg nach Paranaguá in Brasilien. Es kann laut entsprechender Datenbanken gut 43.000 Tonnen laden.
Zusammenfassung
- Erste kommerzielle Frachter "Pyxis Ocean" mit "WindWings" gestartet
- Schiff wurde in China mit zwei riesigen Metallsegeln nachgerüstet
- "WindWings" sollen bis zu 30% Treibstoff-Ersparnis ermöglichen
- Konstruktion ähnelt großen Windrädern, leicht und widerstandsfähig
- Tägliche Treibstoffeinsparung von rund drei Tonnen erwartet
- Schiff ist aktuell auf dem Weg von Singapur nach Brasilien
- Pyxis Ocean kann bis zu 43.000 Tonnen Fracht laden
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