Die Starship-Explosion: Nach Monaten liegt Bericht von SpaceX vor
Am 20. April war der erste Starship-Testflug mit einer spektakulären Explosion geendet. Jetzt hat SpaceX der zuständigen Flugsicherungsbehörde FAA einen abschließenden Untersuchungsbericht vorgelegt. Der ist Bedingung für die Erlaubnis weiterer Tests.
Die U.S. Federal Aviation Administration (FAA) wurde von Elon Musk schon oft dafür kritisiert, nicht schnell genug Fluggenehmigungen für die Tests mit dem Starship zu gewähren. Jetzt hat sich das Unternehmen selbst viel Zeit gelassen, nach dem ersten Testflug und unzähligen dabei aufgetretenen Problemen einen Untersuchungsbericht vorzulegen. Vier Monate später ist der jetzt bei der FAA eingetroffen.
"SpaceX hat der FAA den endgültigen Bericht zur Untersuchung des Unfalls zur Prüfung vorgelegt. Diese Prüfung ist im Gange", sagten FAA-Beamte in einer per E-Mail an Space.com gesendeten Erklärung. Wie die Behörde weiter erklärt, wird auf Basis des Berichts über die Maßnahmen entschieden, die SpaceX vor einer weiteren Startfreigabe durchführen muss.
"Getrennt davon muss SpaceX seine Lizenz anpassen, um diese Maßnahmen einzubeziehen, bevor es die Genehmigung für einen weiteren Start erhält", so die FAA zum weiteren Verlauf. Für weitere Verzögerungen könnte sorgen, dass die Behörde selbst von Umweltverbänden verklagt wird, welche die Anschuldigung erheben, man habe schon vor dem ersten Flug nicht ausreichend geprüft.
Die zweite große Anpassung betrifft ein ausgeklügeltes Wasserschutzsystem der Startanlage, über das wir vor Kurzem schon berichten konnten. Beim ersten Start waren hier große Schäden entstanden, die sollen mit dem neuen System vermieden werden. Wie sich dieses unter voller Belastung schlägt, wird der nächste Start zeigen.
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"SpaceX hat der FAA den endgültigen Bericht zur Untersuchung des Unfalls zur Prüfung vorgelegt. Diese Prüfung ist im Gange", sagten FAA-Beamte in einer per E-Mail an Space.com gesendeten Erklärung. Wie die Behörde weiter erklärt, wird auf Basis des Berichts über die Maßnahmen entschieden, die SpaceX vor einer weiteren Startfreigabe durchführen muss.
"Getrennt davon muss SpaceX seine Lizenz anpassen, um diese Maßnahmen einzubeziehen, bevor es die Genehmigung für einen weiteren Start erhält", so die FAA zum weiteren Verlauf. Für weitere Verzögerungen könnte sorgen, dass die Behörde selbst von Umweltverbänden verklagt wird, welche die Anschuldigung erheben, man habe schon vor dem ersten Flug nicht ausreichend geprüft.
SpaceX schon voraus
Viele der Anpassungen, welche die Behörde aller Voraussicht nach SpaceX auferlegen wird, sind von dem Unternehmen teilweise in den letzten Monaten schon umgesetzt worden. Beim ersten Testflug hatte das Flugabbruchsystem (FTS) zwar ausgelöst, die Rakete blieb aber noch weitere 40 Sekunden intakt. Ein verbessertes FTS wurde jüngst getestet, SpaceX hat aber keine Details veröffentlicht.Die zweite große Anpassung betrifft ein ausgeklügeltes Wasserschutzsystem der Startanlage, über das wir vor Kurzem schon berichten konnten. Beim ersten Start waren hier große Schäden entstanden, die sollen mit dem neuen System vermieden werden. Wie sich dieses unter voller Belastung schlägt, wird der nächste Start zeigen.
Zusammenfassung
- SpaceX legt abschließenden Untersuchungsbericht zum Starship-Testflug vor
- Bericht ist Voraussetzung für Erlaubnis weiterer Tests durch FAA
- FAA prüft Bericht und entscheidet über erforderliche Maßnahmen
- Umweltverbände verklagen FAA wegen unzureichender Prüfungen vor erstem Flug
- SpaceX hat bereits einige Anpassungen umgesetzt
- Zweite große Anpassung betrifft Schutzsystem der Startanlage
Siehe auch:
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