SanDisk bekommt SSD-Probleme nicht in den Griff, im Gegenteil
Seit mehreren Wochen und Monaten häufen sich die Beschwerden über SSDs des Herstellers SanDisk, denn diese fallen reihenweise aus und zerstören Daten. Die zu Western Digital gehörende Marke versucht allerdings, die Angelegenheit auszusitzen und das könnte Folgen haben.
Dabei dürfte es sich aber nicht um ein Hardware-Problem handeln, sondern um eines mit der Software, genauer gesagt mit dem Dateisystem. Doch was macht SanDisk? Exakt eines: nichts. Denn weder reagiert man auf die Kundenbeschwerden noch auf Presseanfragen. Die betroffenen SSD-Modelle werden auch weiterhin verkauft, einen Hinweis auf etwaige Probleme kann man nirgends sehen.
Western Digital selbst schreibt auf seiner Seite, dass man bei den Produkten SanDisk Extreme Portable SSD V2, SanDisk Extreme Pro Portable SSD V2 und WD My Passport SSD ein "Firmware-Problem" festgestellt habe, dieses tritt allerdings nur dann auf, wenn diese "unerwartet vom Computer getrennt werden". Dabei handelt es sich aber wohl um eine leichte Untertreibung des Sachverhalts bzw. Problems.
Für Western Digital hat diese Kopf-in-den-Sand-Strategie wohl mehrere Folgen: Denn wie PetaPixel analysiert, ist die Marke und ihr Image beschädigt, mittlerweile kann man von einem regelrechten Skandal sprechen - und das wird langfristige Folgen haben. Mehr als das: Wie The Register berichtet, hat ein Nutzer bereits eine Klage gegen Western Digital eingereicht, er beschwert sich darin über die gebrochenen Versprechen des Herstellers sowie den Datenverlust.
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Siehe auch:
SanDisk und Western Digital wollen die Sache aussitzen
Bereits im Mai berichteten renommierte Medien wie The Verge und Ars Technica, dass mehrere SSD-Modelle von SanDisk ausfallen. Dabei handelte es sich allerdings nicht um Einzelfälle, sondern um ein weitverbreitetes Phänomen. Kurz nachdem die Sache bekannt wurde, versprach Western Digital ein Update, geholfen hat das aber offenbar nicht.Dabei dürfte es sich aber nicht um ein Hardware-Problem handeln, sondern um eines mit der Software, genauer gesagt mit dem Dateisystem. Doch was macht SanDisk? Exakt eines: nichts. Denn weder reagiert man auf die Kundenbeschwerden noch auf Presseanfragen. Die betroffenen SSD-Modelle werden auch weiterhin verkauft, einen Hinweis auf etwaige Probleme kann man nirgends sehen.
Western Digital selbst schreibt auf seiner Seite, dass man bei den Produkten SanDisk Extreme Portable SSD V2, SanDisk Extreme Pro Portable SSD V2 und WD My Passport SSD ein "Firmware-Problem" festgestellt habe, dieses tritt allerdings nur dann auf, wenn diese "unerwartet vom Computer getrennt werden". Dabei handelt es sich aber wohl um eine leichte Untertreibung des Sachverhalts bzw. Problems.
Update hilft nicht
Der Hersteller rät jedenfalls, dass man mit einem speziellen Updater die Firmware aktualisieren sollte, um die SSD weiterhin auf Windows und MacOS nutzen zu können. Das Problem bei der Sache: Das besagte Update hilft offenbar nicht, denn auch nach dessen Installation kommt es zu Problemen.Für Western Digital hat diese Kopf-in-den-Sand-Strategie wohl mehrere Folgen: Denn wie PetaPixel analysiert, ist die Marke und ihr Image beschädigt, mittlerweile kann man von einem regelrechten Skandal sprechen - und das wird langfristige Folgen haben. Mehr als das: Wie The Register berichtet, hat ein Nutzer bereits eine Klage gegen Western Digital eingereicht, er beschwert sich darin über die gebrochenen Versprechen des Herstellers sowie den Datenverlust.
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Zusammenfassung
- Beschwerden über Ausfälle von SanDisk SSDs häufen sich
- Betroffen sind mehrere Modelle, Problem liegt wohl bei der Software
- Hersteller reagiert nicht auf Kundenbeschwerden oder Presseanfragen
- Angebliches Firmware-Update zur Lösung des Problems wirkt nicht
- Verkauf der betroffenen Modelle geht weiter, ohne Hinweis auf Probleme
- Image von Western Digital durch Skandal beschädigt
- Nutzer hat Klage gegen Western Digital wegen Datenverlust eingereicht
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