Blaue Haken abschaltbar: Elon Musks Twitter (X)-Kunden schämen sich
Nach den zurückliegenden Eskapaden des X-Eigentümers Elon Musk scheint es zahlenden Twitter Blue-Kunden peinlich zu sein, den einst begehrten blauen Haken zu tragen. Nun erhalten Abonnenten die Funktion, ihren "verifizierten" Premium-Status zu verbergen.
Nach starker Kritik an den Ideen und Umsetzungen Musks hat sich das Abo allerdings zu einem Symbol der Scham entwickelt, sodass es vielen X-Kunden mittlerweile peinlich ist, ihren blauen Haken zur Schau zu stellen. Gleichzeitig werden sie von der Community oftmals an den Pranger gestellt und mit "Schaut, er hat für Twitter bezahlt"-Memes durch das virtuelle Dorf getrieben.
'Hide your blue Checkmark' lässt den Haken verschwinden (Quelle: @Donluaks)
"Als Abonnent können Sie Ihr Häkchen in Ihrem Konto ausblenden. Das Häkchen wird dann in Ihrem Profil und in Ihren Beiträgen ausgeblendet. Das Häkchen kann an einigen Stellen weiterhin angezeigt werden und einige Funktionen können weiterhin anzeigen, dass Sie ein aktives Abonnement haben. Einige Funktionen sind evtl. nicht verfügbar, während Ihr Häkchen ausgeblendet ist."
Zahlenden X-Kunden mit Twitter Blue steht es somit frei, sich zu outen oder aber den Haken zu verstecken. In beiden Fällen können kostenpflichtige Funktionen, wie das Bearbeiten von Tweets, eine bevorzugte Platzierung in Konversationen, das Schreiben von längeren Beiträgen, größere Video-Uploads und die Zwei-Faktor-Authentifizierung per SMS, neben weniger Werbung genutzt werden.
Siehe auch:
- X führt die Möglichkeit ein, ihr Häkchen auszublenden.
- Früher Verifizierung und Schulterklopfen, jetzt Symbol der Scham.
- Funktionen sind verfügbar, auch wenn das Häkchen ausgeblendet ist.
- Funktionen wie Bearbeiten von Tweets, bevorzugte Platzierung etc.
- Kritik an Ideen und Umsetzungen Musks hat Haken zu Symbol der Scham gemacht.
- Kunden können sich outen oder Haken verstecken.
Symbol der Scham statt stolzer Nutzer
Früher als Verifizierung und virtuelles Schulterklopfen für Personen des öffentlichen Lebens verteilt, hat sich der blaue Haken auf Twitter (X) zu einem Premium-Abo für Unterstützer der Social-Media-Plattform und Eigentümer Elon Musk entwickelt. Für monatlich etwa 10 Euro kann sich mittlerweile jeder Nutzer mit Twitter Blue (bald X Blue) und dem damit verbundenen Häkchen ausstatten.Nach starker Kritik an den Ideen und Umsetzungen Musks hat sich das Abo allerdings zu einem Symbol der Scham entwickelt, sodass es vielen X-Kunden mittlerweile peinlich ist, ihren blauen Haken zur Schau zu stellen. Gleichzeitig werden sie von der Community oftmals an den Pranger gestellt und mit "Schaut, er hat für Twitter bezahlt"-Memes durch das virtuelle Dorf getrieben.
'Hide your blue Checkmark' lässt den Haken verschwinden (Quelle: @Donluaks)
Blaues Häkchen einfach verheimlichen
Twitter (X) führt für jene peinlich berührten Kunden nun die Möglichkeit ein, ihr Häkchen auszublenden (via The Verge). In den Profil-Einstellungen steht eine entsprechende Option ab sofort zur Verfügung. Auf seinen Support-Webseiten schreibt das Unternehmen:"Als Abonnent können Sie Ihr Häkchen in Ihrem Konto ausblenden. Das Häkchen wird dann in Ihrem Profil und in Ihren Beiträgen ausgeblendet. Das Häkchen kann an einigen Stellen weiterhin angezeigt werden und einige Funktionen können weiterhin anzeigen, dass Sie ein aktives Abonnement haben. Einige Funktionen sind evtl. nicht verfügbar, während Ihr Häkchen ausgeblendet ist."
Zahlenden X-Kunden mit Twitter Blue steht es somit frei, sich zu outen oder aber den Haken zu verstecken. In beiden Fällen können kostenpflichtige Funktionen, wie das Bearbeiten von Tweets, eine bevorzugte Platzierung in Konversationen, das Schreiben von längeren Beiträgen, größere Video-Uploads und die Zwei-Faktor-Authentifizierung per SMS, neben weniger Werbung genutzt werden.
Siehe auch:
- Elon Musk wird zum Problem für Tesla: Kunden abgestoßen vom CEO
- Das war niX: (Ex-)Twitter baut riesiges Nerv-Logo wieder ab
- Was Musk mag, ist Gesetz: X zwingt Nutzern den "Dark Mode" auf
- Twitter-Chaos: Musk ändert X-Logo erneut, macht sofort Rückzieher
- Microsoft markiert Twitter-Website nach X-Umbenennung als verdächtig
Thema:
Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
- Windows 11: Microsoft testet und zeigt anpassbares Rechtsklick-Menü
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Apple iPhone Duo: Erste User melden gebrochene Displays am Scharnier
- Neue Tarife bei Happy SIM: 100 GB lebenslang für nur 12,99 Euro
- Neue Betas zum Wochenende: 8 FritzBox-Router erhalten Labor-Updates
- LibreOffice attackiert Microsoft hart - OOXML-Zulassung war manipuliert
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen