Drohnen-Show schlägt spektakulär fehl - hunderte Landungen im Fluss
Drohnen-Shows werden immer häufiger als preiswertere und nicht weniger spektakuläre Alternative zum klassischen Feuerwerk eingesetzt. In Australien zeigte sich allerdings, dass kleinere Probleme schnell zu einem großen Fehlschlag auswachsen können.
"Die Drohnen haben genau das getan, was sie tun sollten, wenn es eine technische Panne gibt: Sie haben den Antrieb laufen lassen und sind automatisch gelandet", erklärte Vic Lorusso vom Drohnen-Betreiber Australian Traffic Network, gegenüber dem australischen Sender ABC. Das Problem bestand allerdings darin, dass die Landung auf der Oberfläche des Flusses erfolgte und die Flugsysteme direkt untergingen.
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Die nun aufgetauchten Probleme waren allerdings entsprechend teuer. Immerhin versanken von 500 eingesetzten Drohnen ganze 350 Stück in dem Fluss. Teils waren bis zu fünf Taucher damit beschäftigt, nach ihnen zu suchen. Ganze Bootsladungen defekter Flugsysteme konnten dabei geborgen werden.
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Drohnen bergen mit Tauchern
Über mehrere Tage hinweg, sah man immer wieder Taucher unter der Oberfläche des Yarra River verschwinden. Sie waren damit beschäftigt, hunderte Drohnen aus dem Wasser zu bergen, die einige Tage zuvor in den Fluss gefallen waren. Dabei hatten sie nach einer technischen Panne durchaus erfolgreich ihr Notfall-Programm abgewickelt, bei dessen Erarbeitung die Entwickler allerdings nicht auf wichtige Details geachtet hatten."Die Drohnen haben genau das getan, was sie tun sollten, wenn es eine technische Panne gibt: Sie haben den Antrieb laufen lassen und sind automatisch gelandet", erklärte Vic Lorusso vom Drohnen-Betreiber Australian Traffic Network, gegenüber dem australischen Sender ABC. Das Problem bestand allerdings darin, dass die Landung auf der Oberfläche des Flusses erfolgte und die Flugsysteme direkt untergingen.
Auf YouTube ansehen350 defekte Drohnen
Die Flugshow fand einige Tage vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen statt, als die australische Nationalmannschaft ein letztes Testspiel gegen Frankreich bestritt. Die Show war wohl auch als Generalprobe für weitere Aktionen im Rahmen des Turniers gedacht. Lorusso verwies darauf, dass sein Unternehmen in den anderthalb Jahren seiner Existenz bereits hunderte Flugshows durchgeführt hat und es dabei nie zu solchen Schwierigkeiten kam.Die nun aufgetauchten Probleme waren allerdings entsprechend teuer. Immerhin versanken von 500 eingesetzten Drohnen ganze 350 Stück in dem Fluss. Teils waren bis zu fünf Taucher damit beschäftigt, nach ihnen zu suchen. Ganze Bootsladungen defekter Flugsysteme konnten dabei geborgen werden.
Zusammenfassung
- Drohnen-Shows als preiswerte Alternativen zu Feuerwerk
- 350 Drohnen versanken im Yarra River in Australien
- Panne der Entwickler führte zu Notfall-Programm
- Taucher mussten defekte Drohnen aus dem Wasser bergen
- Kosten für die Bergung der Drohnen hoch
- 500 Drohnen für Testspiel der WM der Frauen eingesetzt
- Betreiber hatte bisher keine Probleme bei Flugshows
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