Nach Blamage: FTC lässt Klage gegen Microsoft und Activision fallen
Die Federal Trade Commission scheint sich aus dem Kampf gegen die Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft zurückzuziehen. Vor Gericht mit einer einstweiligen Verfügung gescheitert, lässt die Behörde jetzt auch die Anfechtung vor dem Verwaltungsgericht ruhen.
Das interne Verfahren sollte bereits am 2. August vor einem eigenen Verwaltungsrichter verhandelt werden. Nun liegt die verwaltungsrechtliche Anfechtung vorerst auf Eis (via The Verge). Zwar könnte die FTC ihre Klage zu einem späteren Zeitpunkt erneut einreichen, doch scheint die Aussicht auf Erfolg derzeit nicht gegeben zu sein. In den vergangenen Wochen war die Behörde bereits vor zwei Richtern gescheitert.
Somit steht der Übernahme nur noch die britische Competition and Markets Authority (CMA) im Weg. Im Zuge dessen einigte sich Microsoft mit Activision Blizzard auf eine Verlängerung der zuvor festgehaltenen Frist, um Vertragsstrafen in Milliardenhöhe zu entgehen. Bis zum 18. Oktober 2023 soll die Übernahme nun in trockenen Tüchern sein, sollte die Gegenwehr der Behörden enden.
Siehe auch:
Rückzug nach Scheitern vor Gericht
Nach hartnäckigen Bemühungen, Microsofts 69 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme von Activision Blizzard King (ABK) zu verhindern, scheint die Federal Trade Commission (FTC) nun den Rückzug einzuschlagen. Die von der Handelsbehörde im Dezember eingereichte Klage (wir berichteten) gegen die Akquisitionspläne der Redmonder wurde jetzt zurückgezogen.Das interne Verfahren sollte bereits am 2. August vor einem eigenen Verwaltungsrichter verhandelt werden. Nun liegt die verwaltungsrechtliche Anfechtung vorerst auf Eis (via The Verge). Zwar könnte die FTC ihre Klage zu einem späteren Zeitpunkt erneut einreichen, doch scheint die Aussicht auf Erfolg derzeit nicht gegeben zu sein. In den vergangenen Wochen war die Behörde bereits vor zwei Richtern gescheitert.
FTC-Berufung und letzte Hürden in Großbritannien
Mit einer einstweiligen Verfügung war es der FTC kurzzeitig möglich, der Übernahme von Activision Blizzard Steine in den Weg zu legen. Das US-Bundesgericht löste diese jedoch Anfang des Monats auf. Die daraufhin angestrebte Berufung geriet ebenfalls ins Stocken, nachdem das zuständige Berufungsgericht den Eilantrag der Behörde abgelehnt hat, um das gefällte Urteil ausgiebig und scheinbar ohne Eile zu prüfen.Somit steht der Übernahme nur noch die britische Competition and Markets Authority (CMA) im Weg. Im Zuge dessen einigte sich Microsoft mit Activision Blizzard auf eine Verlängerung der zuvor festgehaltenen Frist, um Vertragsstrafen in Milliardenhöhe zu entgehen. Bis zum 18. Oktober 2023 soll die Übernahme nun in trockenen Tüchern sein, sollte die Gegenwehr der Behörden enden.
Zusammenfassung
- FTC zieht sich aus Kampf gegen Microsofts Activision-Übernahme zurück
- Einstweilige Verfügung gescheitert, verwaltungsrechtliche Anfechtung auf Eis
- US-Bundesgericht und Berufungsgericht lehnen Eilanträge der FTC ab
- CMA letzte Behörde, die Microsofts Akquisition verhindern will
- Microsoft und ABK einigen sich auf Verlängerung der Frist bis 18. Okt. 2023
Siehe auch:
- Microsoft verschiebt Deadline für Abschluss der Activision-Übernahme
- Extrem hartnäckig: FTC geht weiter gegen Microsoft und Activision vor
- Microsofts Activision-Übernahme: Jetzt wackelt britischer Widerstand
- Microsoft gewinnt Streit um den Kauf von Activision Blizzard in den USA
- Sony: Müssten bei Übernahme Activision viele PS6-Details vorenthalten
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