Twitter: Rausgeschmissene Leute klagen 500 Mio. $ Abfindungen ein
Dem notorisch unterfinanzierten Social Media-Dienst Twitter droht neues Ungemach. Zahlreiche entlassene Mitarbeiter haben eigentlich Anspruch auf eine Abfindung und wollen diese vor Gericht nun einfordern. Es geht um eine halbe Milliarde Dollar.
Angeführt wird die Sammelklage von Courtney McMillian, die einst in führender Position in der Personalabteilung des Unternehmens arbeitete, berichtet die BBC. Laut ihren Angaben - und wie es nun in der Klageschrift festgehalten wurde - existierte bei Twitter ein Abfindungsprogramm für den Fall, dass Beschäftigten ohne eigenes Verschulden das Arbeitsverhältnis gekündigt wird.
Der neue Eigentümer Elon Musk habe davon durchaus gewusst, als er begann, tausende Beschäftigte des Unternehmens vor die Tür zu setzen. Ausgezahlt wurden die Abfindungen allerdings nie. Das dürfte wohl auch niemanden verwundern, immerhin weigert sich der Milliardär sogar, Mieten für bestehende Büros und die Rechnungen für Dienstleistungen zu bezahlen, die für das laufende Tagesgeschäft benötigt werden.
"Musk hat den Mitarbeitern anfangs versprochen, dass sich Twitter unter seiner Führung weiterhin an den Abfindungsplan halten würde", sagte Kate Mueting, die klageführende Anwältin. "Er hat diese Versprechen offenbar in dem Wissen gemacht, dass sie notwendig waren, um Massenkündigungen zu verhindern, die den Erfolg der Übernahme und die Vitalität von Twitter selbst bedroht hätten."
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Der neue Eigentümer Elon Musk habe davon durchaus gewusst, als er begann, tausende Beschäftigte des Unternehmens vor die Tür zu setzen. Ausgezahlt wurden die Abfindungen allerdings nie. Das dürfte wohl auch niemanden verwundern, immerhin weigert sich der Milliardär sogar, Mieten für bestehende Büros und die Rechnungen für Dienstleistungen zu bezahlen, die für das laufende Tagesgeschäft benötigt werden.
Musk wusste Bescheid
Insgesamt soll die Firma rund 6000 entlassenen Mitarbeitern die vertraglich garantierte Abfindung schuldig sein. Allerdings ist es nicht so, dass gar nichts gezahlt worden wäre. Das neue Management beschränkte sich hier allerdings auf die gesetzlich vorgeschriebenen Summen von zwei Monatsgehältern und einer Zusatzzahlung, während in den unternehmensinternen Regelungen höhere Zahlungen vorgesehen waren. Hier ging es bei einfachen Beschäftigen mit relativ kurzer Anstellung bei drei Monatsgehältern plus Beiträgen für die Krankenversicherung los, Leute in höheren Positionen - unter ihnen McMillian - haben sogar Anspruch auf sechs Monatsgehälter plus Zusatzzahlungen."Musk hat den Mitarbeitern anfangs versprochen, dass sich Twitter unter seiner Führung weiterhin an den Abfindungsplan halten würde", sagte Kate Mueting, die klageführende Anwältin. "Er hat diese Versprechen offenbar in dem Wissen gemacht, dass sie notwendig waren, um Massenkündigungen zu verhindern, die den Erfolg der Übernahme und die Vitalität von Twitter selbst bedroht hätten."
Zusammenfassung
- Twitter: Mitarbeiter fordern Abfindung in Höhe von 500 Mio. Dollar.
- Angeführt wird die Sammelklage von Courtney McMillian.
- Twitter hatte ein Abfindungsprogramm für entlassene Mitarbeiter.
- 6000 entlassene Mitarbeiter haben Anspruch auf Abfindung.
- Musk hatte versprochen, Abfindungsplan einzuhalten.
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