1000 km Reichweite im Elektroauto ab 2026:
Toyota macht bei EVs Ernst
Der weltweit größte Autohersteller Toyota will endlich Ernst machen, was Elektroautos angeht. Dabei hat man auch die Reichweite im Auge und kündigte an, bald Fahrzeuge anbieten zu wollen, die mit einer Ladung die 1000-Kilometer-Marke knacken können.
Toyota hat im Rahmen seines "Technical Workshop 2023" eine Reihe von Plänen rund um Elektroautos und Wasserstofffahrzeuge öffentlich gemacht. Der japanische Konzern kündigte unter anderem an, dass man zeitnah mit der Einführung von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen mit einer Reichweite von 1000 Kilometern rechnet.
Offenbar soll jetzt alles vergleichsweise schnell gehen, wobei Toyota sich mit seiner Ankündigung von über 1000 Kilometern Reichweite mit einer Akkuladung weit aus dem Fenster zu lehnen scheint. Aktuelle Elektroautos werden von Herstellern wie Mercedes, BMW oder auch Tesla meist mit Reichweiten von maximal rund 600 Kilometern beworben.
Langfristig setzt Toyota nach eigenen Angaben vor allem auf Solid-State-Akkus, die nur aus Feststoffen bestehen und noch kürzere Ladezeiten bei gleichzeitig weiter steigender Reichweite bieten sollen. Dazu müssen allerdings zunächst die Kosten massiv gedrückt werden, denn noch kosten derartige Solid-State-Akkus bis zu 25 Mal mehr pro kWh-Kapazität als die bisher verwendeten Lithium-Ionen-Akkus.
Toyota will laut den jetzt veröffentlichten Angaben dennoch bereits 2027 beginnen, die Solid-State-Akkus mit Reichweiten von bis zu 1200 Kilometern in seinen Fahrzeugen zu verbauen. Für 2030 plant der Konzern mit rund 3,5 Millionen verkauften E-Autos, wobei die Solid-State-Akkus wohl zunächst nur in hochpreisigen Modellen zum Einsatz kommen.
Siehe auch:
Neue Lithium-Ionen- und Feststoffakkus sollen Reichweite steigern
Um die Reichweite auf ein so hohes Niveau zu steigern, setzt Toyota auf Akkus der nächsten Generation und Ultraschalltechnologie. Bis 2026 will man außerdem in der Lage sein, eine vollständige Palette von Elektroautos anzubieten, nicht mehr ein einziges Modell. Bisher hinkt Toyota im Vergleich zu anderen Autoherstellern deutlich hinterher, was die Elektrifizierung seiner Produktpalette angeht.Offenbar soll jetzt alles vergleichsweise schnell gehen, wobei Toyota sich mit seiner Ankündigung von über 1000 Kilometern Reichweite mit einer Akkuladung weit aus dem Fenster zu lehnen scheint. Aktuelle Elektroautos werden von Herstellern wie Mercedes, BMW oder auch Tesla meist mit Reichweiten von maximal rund 600 Kilometern beworben.
1000-Kilometer-EV kommt 2026
Toyota will dabei anfangs weiterhin mit Lithium-Ionen-Akkus arbeiten, die bei dem für 2026 geplanten 1000-km-Elektroauto zum Einsatz kommen sollen. Durch die Weiterentwicklung der Li-Ion-Akkus soll das geplante neue Elektroauto dann innerhalb von nur 20 Minuten geladen werden können.Langfristig setzt Toyota nach eigenen Angaben vor allem auf Solid-State-Akkus, die nur aus Feststoffen bestehen und noch kürzere Ladezeiten bei gleichzeitig weiter steigender Reichweite bieten sollen. Dazu müssen allerdings zunächst die Kosten massiv gedrückt werden, denn noch kosten derartige Solid-State-Akkus bis zu 25 Mal mehr pro kWh-Kapazität als die bisher verwendeten Lithium-Ionen-Akkus.
Toyota will laut den jetzt veröffentlichten Angaben dennoch bereits 2027 beginnen, die Solid-State-Akkus mit Reichweiten von bis zu 1200 Kilometern in seinen Fahrzeugen zu verbauen. Für 2030 plant der Konzern mit rund 3,5 Millionen verkauften E-Autos, wobei die Solid-State-Akkus wohl zunächst nur in hochpreisigen Modellen zum Einsatz kommen.
Zusammenfassung
- Toyota will Elektroautos mit Reichweite >1000 km anbieten.
- Verbesserte Akkus & Ultraschalltechnologie sollen helfen.
- Ganze Palette an E-Autos bis 2026.
- Li-Ion-Akkus für 2026er-Modell, Solid-State-Akkus ab 2027.
- Solid-State-Akkus für hochpreisige Modelle.
- Jährlich 3,5 Mio. E-Autos von Toyota bis 2030.
- Schnelle Ladezeiten dank neuer Akkus.
Siehe auch:
- Toyota enthüllt Wasserstoff-Konzept für 24-Stunden-Rennen in Le Mans
- Menschlicher Fehler: Toyota-Kundendaten 10 Jahre lang frei zugänglich
- Kooperation mit Toyota: BMW bringt erstes Wasserstoff-Serienfahrzeug
- Toyota ruft sein erstes Elektroauto wegen abfallenden Rädern zurück
- Toyotas große Lösung für das Wasserstoff-Problem ist eine Nullnummer
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