Böhmermann zerlegt Eventim, Aktie des Ticketverkäufers stürzt ab
Der TV-Satiriker Jan Böhmermann sorgt immer wieder mit seinen Aktionen für Aufsehen. Diese sind immer wieder politisch, aber nicht immer. Letzteres war nun der Fall. Denn Böhmermann hat letzte Woche den Ticketverkäufer Eventim attackiert - an der Börse hatte das Folgen.
Das ZDF Magazin Royale und Jan Böhmermann sind bekannt für ihren immer wieder auch aneckenden Humor, die Sendung hat aber auch eine ausgezeichnete Redaktion, die immer wieder für Aufdecker-Storys gut ist. Das bewies man u. a. mit den Enthüllungen der Maskenaffäre des Influencers Fynn Kliemann.
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Im Wesentlichen kritisieren Böhmermann und sein Team dabei die hohen Gebühren, die CTS Eventim (CTS steht für "Computer Ticket Service") beim Verkauf von Karten für Konzerte und andere Veranstaltungen kassiert. Und das teilweise doppelt, denn Eventim betreibt auch eine Wiederverkaufsplattform, für die man erneut Gebühren und Provisionen bekommt.
Außerdem wurde aufgezeigt, dass Eventim seine Marktmacht durch eigene Veranstaltungen, Künstleragenturen, Locations und sonstige Infrastruktur absichert - von Ticketverkäufern anderen Namens, die dem Unternehmen gehören, mal abgesehen. Es werden zudem Eventim-Praktiken aufgezeigt, wie man am Bundeskartellamt vorbei Übernahmen durchführt und noch einiges mehr.
Kurz: Das ZDF Magazin Royale zeichnet ein alles andere als schmeichelhaftes Bild von Eventim. Und das hatte und hat Folgen: Denn gestern hat die Aktie des Unternehmens teilweise um mehr als zehn Prozent nachgegeben, am Ende des Handelstages betrug das Minus 8,9 Prozent. Auch heute setzt sich dieser Trend fort, aktuell beträgt das Minus rund 5,5 Prozent.
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"Mit Fantasiegebühren zum Eventimperium"
Nun hat das ZDF Magazin Royale wieder zugeschlagen und dieses Mal hat man den Ticket-Riesen Eventim ins Visier genommen. Böhmermann hat in seiner Sendung am vergangenen Freitag einen Beitrag mit dem Titel "Mit Fantasiegebühren zum Eventimperium" präsentiert und dieser beschreibt auch in aller Kürze gut, worum es geht.
Auf YouTube ansehenIm Wesentlichen kritisieren Böhmermann und sein Team dabei die hohen Gebühren, die CTS Eventim (CTS steht für "Computer Ticket Service") beim Verkauf von Karten für Konzerte und andere Veranstaltungen kassiert. Und das teilweise doppelt, denn Eventim betreibt auch eine Wiederverkaufsplattform, für die man erneut Gebühren und Provisionen bekommt.
Außerdem wurde aufgezeigt, dass Eventim seine Marktmacht durch eigene Veranstaltungen, Künstleragenturen, Locations und sonstige Infrastruktur absichert - von Ticketverkäufern anderen Namens, die dem Unternehmen gehören, mal abgesehen. Es werden zudem Eventim-Praktiken aufgezeigt, wie man am Bundeskartellamt vorbei Übernahmen durchführt und noch einiges mehr.
Kurz: Das ZDF Magazin Royale zeichnet ein alles andere als schmeichelhaftes Bild von Eventim. Und das hatte und hat Folgen: Denn gestern hat die Aktie des Unternehmens teilweise um mehr als zehn Prozent nachgegeben, am Ende des Handelstages betrug das Minus 8,9 Prozent. Auch heute setzt sich dieser Trend fort, aktuell beträgt das Minus rund 5,5 Prozent.
Zusammenfassung
- Böhmermann attackiert Ticketverkäufer Eventim
- Kritisiert hohe Gebühren, doppelte Provisionen, Marktmacht & mehr.
- ZDF Magazin Royale: Satirischer Humor & Aufdecker-Storys.
- Zeichnet alles andere als schmeichelhaftes Bild von Eventim.
- Böhmermanns Sendung: Mit Fantasiegebühren zum Eventimperium.
- Eventim-Aktie: Minus 8,9% am Ende des Handelstages, - 5,5% aktuell.
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