TSMC-Chipwerk in Dresden: Gewerkschaft & Zulieferer-Mangel bremsen
Für den Bau des ersten Chipwerks von TSMC in Europa gibt es offenbar noch einige Hürden zu überwinden, bevor der weltweit größte Halbleitervertragsfertiger seine Entscheidung fällen kann. Dem neuen Werk in Dresden stehen neben der Fragen über die Finanzierung auch die hierzulande üblichen Gewerkschaften im Weg, deutete TSMC jetzt an.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, erklärte TSMC-Vorstand Mark Liu jüngst, dass der Vertragsfertiger noch immer mit deutschen Regierungsvertretern verhandelt, dabei aber durchaus positive Entwicklungen sieht. Allerdings gebe es zwei große Herausforderungen, die für den Bau des TSMC-Werks in Dresden noch zu bewältigen sind.
Die deutsche Politik habe zwar bereits zugesagt, die Lücke zu füllen, doch noch sei dies eben ein Bereich, in dem noch Unsicherheit besteht. Ferner sieht TSMC die deutschen Gewerkschaften als mögliches Problem für den Bau seines neuen Werks. Laut Liu arbeitet man aber bereits an Plänen, um die in Verbindung mit den Gewerkschaften bestehenden möglichen Herausforderungen in den Griff zu bekommen.
Ein weiterer Faktor, der für TSMC zu bewältigen ist, ist der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften in Deutschland bzw. der Region um Dresden, heißt es. Zuletzt hatte TSMC angedeutet, dass frühestens im August mit einer endgültigen Entscheidung für oder gegen den Bau seines ersten Werks an einem Standort bei Dresden zu rechnen ist.
Siehe auch:
Lieferkette noch lückenhaft
Einerseits ist noch zu klären, wie die Finanzierung gewährleistet werden soll, also wie viel Geld der deutsche Staat tatsächlich an Subventionen beisteuern wird. Ebenso gibt es aber nach Meinung von Liu vor allem das Problem, dass in der Umgebung noch nicht die für ein neues Chipwerk des Konzerns nötige Ansammlung von weiteren Zulieferern und Infrastruktur rund um den Standort in Dresden gibt. Es bestehe eine "Lücke" zwischen dem, was bereits in Dresden vorhanden ist, und dem, was der Konzern seiner Meinung nach benötigt.Die deutsche Politik habe zwar bereits zugesagt, die Lücke zu füllen, doch noch sei dies eben ein Bereich, in dem noch Unsicherheit besteht. Ferner sieht TSMC die deutschen Gewerkschaften als mögliches Problem für den Bau seines neuen Werks. Laut Liu arbeitet man aber bereits an Plänen, um die in Verbindung mit den Gewerkschaften bestehenden möglichen Herausforderungen in den Griff zu bekommen.
Ein weiterer Faktor, der für TSMC zu bewältigen ist, ist der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften in Deutschland bzw. der Region um Dresden, heißt es. Zuletzt hatte TSMC angedeutet, dass frühestens im August mit einer endgültigen Entscheidung für oder gegen den Bau seines ersten Werks an einem Standort bei Dresden zu rechnen ist.
Zusammenfassung
- TSMC will erstes Chipwerk in Europa bauen, doch gibt es noch Hürden.
- Finanzierung & Infrastruktur müssen geklärt werden, Gewerkschaften ebenso.
- Deutschland verspricht Lücke zu füllen, aber es besteht Unsicherheit.
- TSMC plant, Herausforderungen mit Gewerkschaften zu meistern.
- Mangel an qualifizierten Arbeitskräften in der Region.
- Entscheidung über Bau wird frühestens im August getroffen.
Siehe auch:
- TSMC mit erstem Werk in Deutschland? Vor August keine Entscheidung
- TSMC: 2-Nanometer-Plan nimmt Form an - erste Daten liegen vor
- TSMC: Deutsches Werk nimmt Form an - Absage an High-End-Glitzer
- TSMC: So viel teurer werden Chips aus Nicht-Taiwan-Fabriken
- TSMC-Werk in Deutschland: Entscheidung soll erst im Sommer fallen
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