Northvolt wurde nun doch von Investition in Deutschland überzeugt
Angesichts des weltweiten Tauziehens um die Investitionen von Batterie-Herstellern war auch der Bau des Northvolt-Werkes in Norddeutschland unsicher. Doch nun gibt es hier positive Nachrichten - mit Bund und Land gibt es inzwischen eine Einigung.
Demnach wird es von beiden Ebenen eine staatliche Förderung geben, mit der die Ansiedlung des Unternehmens in Schleswig-Holstein sichergestellt wird. Der einzige Vorbehalt ist aktuell noch eine Zustimmung der EU-Kommission, diese dürfte angesichts des großen Interesses um einen massiven Ausbau der Zellfertigung in Europa lediglich eine Formalie darstellen
"Mit diesem Engagement der Bundesregierung im Rücken hat Northvolt beschlossen, die nächsten Schritte für den Ausbau in Heide zu gehen", teilte Northvolt-Chef Peter Carlsson heute mit. Seitens der Bundesregierung rechtfertigt man die finanzielle Förderung damit, dass dadurch eine private Investition in Milliarden-Höhe freigesetzt werde. In der Fabrik sollen dabei direkt 3000 Arbeitsplätze entstehen, viele weitere sollen indirekt in der umliegenden Wirtschaft der Region geschaffen werden.
Die Ansiedlung in Schleswig-Holstein wurde teils auch mit Sorge betrachtet, weil die USA ein gigantisches Förderprogramm aufgelegt hat und damit bereits einige Batteriehersteller anlockte. Hinzu kam, dass Northvolt auch Kanada im Visier hatte. Allerdings prüft man bei den Unternehmen inzwischen sogar den Bau zweier Werke, was die Chancen der einzelnen Standorte natürlich erhöhte.
"Mit diesem Engagement der Bundesregierung im Rücken hat Northvolt beschlossen, die nächsten Schritte für den Ausbau in Heide zu gehen", teilte Northvolt-Chef Peter Carlsson heute mit. Seitens der Bundesregierung rechtfertigt man die finanzielle Förderung damit, dass dadurch eine private Investition in Milliarden-Höhe freigesetzt werde. In der Fabrik sollen dabei direkt 3000 Arbeitsplätze entstehen, viele weitere sollen indirekt in der umliegenden Wirtschaft der Region geschaffen werden.
Northvolt plant größer
Die Planungen gehen bisher von der Produktion einer Zellkapazität von 60 Gigawattstunden pro Jahr auf. Das entspräche etwa der Menge an Akkuzellen, die für den Bau von einer Million Elektroautos benötigt werden. Northvolt könnte damit dann vor allem die im nördlichen Teil Deutschlands angesiedelten Automobilwerke beliefern.Die Ansiedlung in Schleswig-Holstein wurde teils auch mit Sorge betrachtet, weil die USA ein gigantisches Förderprogramm aufgelegt hat und damit bereits einige Batteriehersteller anlockte. Hinzu kam, dass Northvolt auch Kanada im Visier hatte. Allerdings prüft man bei den Unternehmen inzwischen sogar den Bau zweier Werke, was die Chancen der einzelnen Standorte natürlich erhöhte.
Zusammenfassung
- Bund und Land fördern Northvolt-Werk in Schleswig-Holstein
- USA und Kanada im Visier, nun Prüfung Bau zweier Werke
- Northvolt-Chef: "nächste Schritte gehen"
- Bundesregierung: Investition in Milliarden-Höhe freigesetzt
- EU-Kommission: Zustimmung lediglich Formalie
- Investitionen weltweit umkämpft
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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