Spannender Test: Pannenservice für den Orbit kommt gut voran
Ein Problem mit einem Satelliten im Erdorbit? Da kann man nicht einfach den Pannenservice rufen. Bisher. Denn ein US-Unternehmen hat jetzt erfolgreich einen Test abgeschlossen, mit dem Technologie für genau so einen extraterrestrischen Reparatur-Dienst erprobt wird.
Im November waren zwei Cubesats von der Größe eines Toasters an Bord der Falcon Heavy von SpaceX, Mission USSF-44, in den geostationären Erdorbit geschickt worden. Danach wurden die beiden Sonden mit einem Abstand von 3 Tagen und rund 750 Kilometern ausgesetzt. Die große Leistung: Über die nächsten drei Monate konnten sich die beiden Satelliten auf bis 400 Meter annähern, das Experiment soll sie noch weiter auf bis zu 200 Meter zusammenführen.
Jetzt, wo diese Mission geglückt ist, fühlt man sich auf gutem Weg, die Entwicklung weiter voranzutreiben: "Unsere zukünftigen Fahrzeuge werden in der Lage sein, an einen kooperativen oder unkooperativen Satelliten anzudocken und alle erforderlichen Upgrades oder Wartungsarbeiten durchzuführen", so Brown zu den ehrgeizigen Zielen.
Siehe auch:
Wartungsmissionen im Weltraum: Lockheed Martin setzt auf KI-Pilot
Gibt es technische Probleme mit einem Satelliten, die seine Funktion beeinträchtigen, ist sein Ende praktisch besiegelt. Dann wird er in den sogenannten Friedhofsorbit verschoben oder in der Atmosphäre zum Verglühen gebracht - im Idealfall. Der Konzern Lockheed Martin sieht hier in Zukunft einen klaren Markt für Service-Dienstleistungen und verfolgt deshalb einen langfristigen Plan: die Entwicklung von Wartungsfahrzeugen für kommerzielle und staatliche Kunden. Jetzt kann das Unternehmen den erfolgreichen Test einer Technologie-Demonstrations-Mission vermelden.Im November waren zwei Cubesats von der Größe eines Toasters an Bord der Falcon Heavy von SpaceX, Mission USSF-44, in den geostationären Erdorbit geschickt worden. Danach wurden die beiden Sonden mit einem Abstand von 3 Tagen und rund 750 Kilometern ausgesetzt. Die große Leistung: Über die nächsten drei Monate konnten sich die beiden Satelliten auf bis 400 Meter annähern, das Experiment soll sie noch weiter auf bis zu 200 Meter zusammenführen.
Extraterrestrischer Reparatur-Dienst
Was nach einem großen Abstand klingt, ist in Bezug auf Begegnungen im Erdorbit ein schon sehr enger Tanz. Wie Karla Brown, Managerin des Programs bei Lockheed Martin erläutert, war es bei dieser Mission vor allem die Navigationstechnik, die sich beweisen musste - allen voran eine vom Konzern entwickelte künstliche Intelligenz, die für die komplexen Manöver verantwortlich sein soll, wie sie bei Wartungsmissionen im Weltraum zu erwarten sind.Jetzt, wo diese Mission geglückt ist, fühlt man sich auf gutem Weg, die Entwicklung weiter voranzutreiben: "Unsere zukünftigen Fahrzeuge werden in der Lage sein, an einen kooperativen oder unkooperativen Satelliten anzudocken und alle erforderlichen Upgrades oder Wartungsarbeiten durchzuführen", so Brown zu den ehrgeizigen Zielen.
Zusammenfassung
- Test für extraterrestrischen Reparatur-Dienst abgeschlossen.
- Lockheed Martin: Entwicklung von Wartungsfahrzeugen für Kunden.
- Technologie-Demonstrations-Mission: 2 Cubesats im geostationären Orbit.
- Künstliche Intelligenz: Navigationstechnik für komplexe Manöver.
- Zukunft: Fahrzeuge docken an Satelliten an & führen Upgrades/Wartung aus.
Siehe auch:
- Weltraumernte: Raumschiff kehrt mit Tomaten aus dem Orbit zurück
- Erster Starship-Orbitalflug wurde kurz vor Start abgebrochen (Update)
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- Virgin Orbit vor Pleite, finanzielle Bruchlandung kaum zu verhindern
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