Enorme Nachfrage: Tesla baut eigenes Werk nur für Megapacks
Die Nachfrage nach Batteriespeichern für Stromnetze geht durch die Decke. Tesla wid diese Systeme daher nicht mehr nur nebenbei produzieren, sondern ein komplettes eigenes Werk nur für die Herstellung seiner Megapacks hochziehen.
Das neue Werk wird in Lingang gebaut, einem Vorort Shanghais, in dem sich auch das chinesische Elektroauto-Werk des Konzerns befindet. Wie die Washington Post unter Berufung auf Verlautbarungen chinesischer Regionalbeamter gegenüber lokalen Medien berichtet, könnte die Produktion der großen Speichersysteme bereits im zweiten Quartal des kommenden Jahres aufgenommen werden.
Die Megapacks beruhen auf den gleichen Batteriezellen, die Tesla auch zur Versorgung seiner Fahrzeuge benutzt. Allerdings werden hier sehr viele zu großen Batterie-Containern zusammengefasst, die ausreichend Kapazität mitbringen, um als Pufferspeicher für Stromnetze zu fungieren. Besonders umfangreiche Erfahrungen mit den Tesla Megapacks hat Australien gesammelt, das mit solchen Systemen den Umbau auf erneuerbare Energieträger in rasanter Geschwindigkeit vollzieht.
Die Nachfrage nach solchen Speichersystemen wächst allerdings weltweit rasant und es ist klar, dass Tesla die Nachfrage allein nach seinen Systemen nicht decken kann, wenn man die Megapacks weiterhin als Nebenprodukt herstellt. Die in Shanghai gefertigten Systeme sollen weltweit verkauft werden, wobei allerdings anzunehmen ist, dass China durchaus selbst zu den Großabnehmern gehören wird.
Die Entscheidung für den Standort ist dabei natürlich etwas pikant. Tesla hatte erst kürzlich die Batteriezell-Produktion in Deutschland zurückgestellt, um in den USA durch den Aufbau entsprechender Fertigungslinien die neu ausgelobten Subventionen abgreifen zu können. Dass der Konzern nun gerade ein solches Investitionsprojekt in China ansiedelt, dürfte in Washington entsprechend schlecht aufgenommen werden.
Siehe auch:
Die Megapacks beruhen auf den gleichen Batteriezellen, die Tesla auch zur Versorgung seiner Fahrzeuge benutzt. Allerdings werden hier sehr viele zu großen Batterie-Containern zusammengefasst, die ausreichend Kapazität mitbringen, um als Pufferspeicher für Stromnetze zu fungieren. Besonders umfangreiche Erfahrungen mit den Tesla Megapacks hat Australien gesammelt, das mit solchen Systemen den Umbau auf erneuerbare Energieträger in rasanter Geschwindigkeit vollzieht.
Die Nachfrage nach solchen Speichersystemen wächst allerdings weltweit rasant und es ist klar, dass Tesla die Nachfrage allein nach seinen Systemen nicht decken kann, wenn man die Megapacks weiterhin als Nebenprodukt herstellt. Die in Shanghai gefertigten Systeme sollen weltweit verkauft werden, wobei allerdings anzunehmen ist, dass China durchaus selbst zu den Großabnehmern gehören wird.
Die Entscheidung für den Standort ist dabei natürlich etwas pikant. Tesla hatte erst kürzlich die Batteriezell-Produktion in Deutschland zurückgestellt, um in den USA durch den Aufbau entsprechender Fertigungslinien die neu ausgelobten Subventionen abgreifen zu können. Dass der Konzern nun gerade ein solches Investitionsprojekt in China ansiedelt, dürfte in Washington entsprechend schlecht aufgenommen werden.
Siehe auch:
Zusammenfassung
- Tesla baut ein eigenes Werk für Megapacks-Batterien in Lingang (Shanghai).
- Produktion soll im 2. Quartal 2021 starten.
- Megapacks basieren auf Batteriezellen für Tesla-Autos.
- Nachfrage nach Speichersystemen wächst weltweit.
- Systeme sollen weltweit verkauft werden, China Abnehmer.
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