EA schreibt hervorragende Zahlen - und entlässt gleichzeitig Hunderte
Electronic Arts hat schon lange den Ruf als unsympathisches Unternehmen und dieser ist auch "hart" erarbeitet. Nun kommt ein weiterer Beweis hinzu. Denn EA hat bekannt gegeben, dass man über 700 Menschen entlassen wird - und das, obwohl die Zahlen tiefschwarz sind.
Fragt man Gamer nach dem für sie unsympathischsten Publisher, dann wird hierbei wohl vielfach ein Name fallen: Electronic Arts. Gründe dafür gibt es diverse, darunter der Umgang des Unternehmens mit Kopierschutzmaßnahmen, schlechter Service, fehlerhafte Spiele und noch einiges mehr.
Aktuell kommt auch noch der Punkt Profitgier dazu bzw. wird dieser noch weiter verfestigt. Denn EA hat bekannt gegeben, dass man mehr als 700 Mitarbeiter entlassen wird, das sind rund sechs Prozent der weltweiten Belegschaft des Unternehmens - insgesamt arbeiten derzeit rund 12.900 Menschen für Electronic Arts.
Nun mag der eine oder andere anmerken, dass Entlassungen in der Tech-Branche derzeit an der Tagesordnung sind, was an der schwierigen wirtschaftlichen Situation und vielen vorherigen Jahren des Wachstums liegt. Im Fall von EA kommt diese Ankündigung, kurz nachdem der Publisher regelrecht fantastische Zahlen bekannt gegeben hat. Denn zuletzt gab EA einen Bruttogewinn von 1,3 Milliarden Dollar bekannt.
Trotz der "Position der Stärke" und des "Schwunges" kündigt Wilson wenig später die Entlassungen an und schreibt: "Im Zuge der stärkeren Fokussierung unseres Portfolios trennen wir uns von Projekten, die nicht zu unserer Strategie beitragen, überprüfen unseren Immobilienbestand und strukturieren einige unserer Teams um."
Siehe auch:
Aktuell kommt auch noch der Punkt Profitgier dazu bzw. wird dieser noch weiter verfestigt. Denn EA hat bekannt gegeben, dass man mehr als 700 Mitarbeiter entlassen wird, das sind rund sechs Prozent der weltweiten Belegschaft des Unternehmens - insgesamt arbeiten derzeit rund 12.900 Menschen für Electronic Arts.
Nun mag der eine oder andere anmerken, dass Entlassungen in der Tech-Branche derzeit an der Tagesordnung sind, was an der schwierigen wirtschaftlichen Situation und vielen vorherigen Jahren des Wachstums liegt. Im Fall von EA kommt diese Ankündigung, kurz nachdem der Publisher regelrecht fantastische Zahlen bekannt gegeben hat. Denn zuletzt gab EA einen Bruttogewinn von 1,3 Milliarden Dollar bekannt.
"Position der Stärke" schützt vor Entlassungen nicht
Kurz vor dem Ende des Fiskaljahres senkte EA die Prognose für den Zwölfmonatszeitraum und gab dabei auch die Entlassungen bekannt. "Selbst inmitten der makroökonomischen Unsicherheit agiert EA aus einer Position der Stärke. Unser Geschäft gewinnt an Schwung, da wir weiterhin qualitativ hochwertige Spiele und fantastische Inhalte für einige der größten und beliebtesten Franchises der Welt liefern", schreibt CEO Andrew Wilson dazu in einem Blogbeitrag.Trotz der "Position der Stärke" und des "Schwunges" kündigt Wilson wenig später die Entlassungen an und schreibt: "Im Zuge der stärkeren Fokussierung unseres Portfolios trennen wir uns von Projekten, die nicht zu unserer Strategie beitragen, überprüfen unseren Immobilienbestand und strukturieren einige unserer Teams um."
Zusammenfassung
- EA entlässt 700 Mitarbeiter trotz Bruttogewinn von 1,3 Milliarden Dollar.
- EA senkt Prognose und kündigt Entlassungen an.
- EA überprüft Immobilienbestand und strukturiert Teams um.
Siehe auch:
- Entlassungen bei Amazon: Fotografieportal DPReview muss schließen
- "Jahr der Effizienz": Weitere Massenentlassungen bei Meta angekündigt
- Entlassungen bei Meta: Facebook & Co streichen bald noch mehr Jobs
- Neue Massenentlassungen bei Twitter, rund zehn Prozent müssen gehen
- Yahoo plant Massenentlassung, Werbeabteilung wird geschlossen
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