Pixel: Lücke erlaubt Wiederherstellung zugeschnittener Screenshots

Eine weitere Sicherheitslücke in Zusammenhang mit dem Google Pixel gefährdet die Privatsphäre der Nutzer. Zurechtgeschnittene Screenshots können später wiederhergestellt werden, sodass Empfänger der Bilder an sensible Daten gelangen können. Der Bug wurde bereits gefixt.
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Wer ein Pixel-Modell mit Android 10 oder einer neueren Version besitzt und das Standard-Markup-Tool zum Beschneiden von Screenshots nutzt, könnte ungewollt private Daten versendet haben. Wie die Entwickler Simon Aarons und David Buchanan (via 9to5google) herausgefunden haben, werden etwa 80 Prozent des ursprünglichen Inhalts durch einen Bug weiterhin in der Datei gespeichert, ohne bei der Ansicht des Bilds sichtbar zu sein. Google Pixel Screenshots Der Fehler kann sich zu einer schwerwiegenden Sicherheitslücke entwickeln, wenn auf dem ursprünglichen Screenshot sensible Details wie Adressen, Telefonnummern oder sogar Bankverbindungen zu sehen waren. Nachdem das Bild zugeschnitten wurde, gehen die meisten Nutzer davon aus, dass abgeschnittene Bereiche nicht länger gespeichert sind. Die vermeintlich entfernten Teile werden dann versehentlich mitgesendet, wenn der Screenshot beispielsweise über WhatsApp verschickt wird.

Schwachstelle wurde mit aktuellem Update behoben

Im Rahmen des im März veröffentlichten Updates wurde die Sicherheitslücke auf Pixel-Smartphones geschlossen. Der neueste Patch sollte also unbedingt installiert werden. Ältere Screenshots können natürlich noch die ursprünglichen Informationen enthalten. Auf einer speziell hierfür entwickelten Seite gibt es die Option, das beschnittene Bild hochzuladen und zu überprüfen, ob sich die Daten wiederherstellen lassen.

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