Netflix senkt in ersten Ländern die Preise - wegen Kundenschwunds
Einem Medienbericht zufolge senkt Netflix überraschend die Preise für seine Abonnements in mehr als drei Dutzend Ländern - mit Ausnahme der USA, Kanadas und der meisten europäischen Länder. Dort, wo die Preise sinken, tun sie das um bis zu 50 Prozent.
Das ist ein merkwürdiges Signal: Nach der Ankündigung, strenger gegen Account-Sharing vorzugehen und den Nutzern Mehrkosten beim Teilen von Accounts aufzulegen, senkt Netflix jetzt in einigen Ländern seine Abo-Preise. Das meldet das Wall Street Journal.
Die neuen Preise gelten zunächst vor allem für die Einstiegs-Abonnements in rund 30 Ländern weltweit. Die Premium-Pläne bleiben unberührt - und in den großen Märkten wie den USA hat Netflix die Preise komplett beim Alten belassen. Auch in Deutschland bleibt es allem Anschein nach bei den aktuellen Preisen.
Netflix-Sprecherin Kumiko Hidaka bestätigte, dass das Unternehmen die Preise seiner Abos in "bestimmten Ländern" aktualisiert, gab aber nicht an, welche das sind. Wie das Wall Street Journal berichtet, gehören zu den Ländern, für die Preissenkungen erwartet werden, Jemen, Jordanien, Libyen, Iran, Kenia, Kroatien, Slowenien, Bulgarien, Nicaragua, Ecuador, Malaysia, Indonesien, Thailand und die Philippinen. Einem früheren Bericht von Cord Cutters News zufolge gelten die Preissenkungen auch für Bosnien, Herzegowina, Serbien, Albanien, Nordmazedonien und die Slowakei.
Die neuen Preise kommen kurz nach der Ankündigung von Netflix, mehr Geld aus den Abonnenten der Passwortfreigabe in Kanada, Neuseeland, Portugal und Spanien zu machen. Nach den neuen Regeln sollen die Abonnenten für jeden, der ihren Account nutzt und nicht in ihrem "Haupthaushalt" lebt, extra bezahlen. Greg Peters, Co-CEO von Netflix, deutete die Preisänderungen im Januar an: "Wir versuchen, mehr Mitglieder auf der ganzen Welt zu bedienen, indem wir versuchen, einen angemessenen Wert zu den verschiedenen Preispunkten zu liefern, und wir leisten gute Arbeit bei der Erweiterung dieser Palette", so Peters.
Siehe auch:
Die neuen Preise gelten zunächst vor allem für die Einstiegs-Abonnements in rund 30 Ländern weltweit. Die Premium-Pläne bleiben unberührt - und in den großen Märkten wie den USA hat Netflix die Preise komplett beim Alten belassen. Auch in Deutschland bleibt es allem Anschein nach bei den aktuellen Preisen.
Netflix-Sprecherin Kumiko Hidaka bestätigte, dass das Unternehmen die Preise seiner Abos in "bestimmten Ländern" aktualisiert, gab aber nicht an, welche das sind. Wie das Wall Street Journal berichtet, gehören zu den Ländern, für die Preissenkungen erwartet werden, Jemen, Jordanien, Libyen, Iran, Kenia, Kroatien, Slowenien, Bulgarien, Nicaragua, Ecuador, Malaysia, Indonesien, Thailand und die Philippinen. Einem früheren Bericht von Cord Cutters News zufolge gelten die Preissenkungen auch für Bosnien, Herzegowina, Serbien, Albanien, Nordmazedonien und die Slowakei.
Die neuen Preise kommen kurz nach der Ankündigung von Netflix, mehr Geld aus den Abonnenten der Passwortfreigabe in Kanada, Neuseeland, Portugal und Spanien zu machen. Nach den neuen Regeln sollen die Abonnenten für jeden, der ihren Account nutzt und nicht in ihrem "Haupthaushalt" lebt, extra bezahlen. Greg Peters, Co-CEO von Netflix, deutete die Preisänderungen im Januar an: "Wir versuchen, mehr Mitglieder auf der ganzen Welt zu bedienen, indem wir versuchen, einen angemessenen Wert zu den verschiedenen Preispunkten zu liefern, und wir leisten gute Arbeit bei der Erweiterung dieser Palette", so Peters.
Preise nach "Marktgegebenheiten"
"Es gibt eine Reihe von Menschen auf der ganzen Welt in Ländern, in denen wir noch nicht so stark vertreten sind, und wir haben mehr Möglichkeiten, sie anzusprechen." Für Netflix bedeutet das nun also, in einigen Ländern die Preise zu senken und in anderen anzuheben.
Zusammenfassung
- Netflix senkt Preise in über 30 Ländern um bis zu 50 Prozent.
- Preissenkungen gelten vor allem für Einstiegs-Abonnements.
- Neue Preise kurz nach Ankündigung, mehr Geld für Sharing zu verlangen.
- Greg Peters deutete Preisänderungen während der Bilanzkonferenz an.
- Netflix versucht, 'angemessenen Wert' zu verschiedenen Preispunkten zu liefern.
Siehe auch:
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