SpaceX kappt ukrainischem Militär teilweise den Zugang zu Starlink
Demnächst jährt sich der Angriff Russlands auf die Ukraine zum ersten Mal. Damals war auch Elon Musk schnell zur Stelle und stellte dem Land Starlink-Zugänge zur Verfügung. Mittlerweile ist seine Hilfsbereitschaft aber abgekühlt - und er hat den Starlink-Zugang teilweise gekappt.
Elon Musk hat sich bereits vor einiger Zeit Twitter-lautstark für einen "Friedensplan" für die Ukraine ausgesprochen. Seine Ideen kamen dort aber alles andere als gut an, denn mehrere ukrainische Politiker und auch russische Regimegegner ließen dem Tesla-Chef ausrichten, was sie davon halten, nämlich rein gar nichts. Musk soll damals auch ein Telefonat mit dem russischen Despoten Wladimir Putin geführt haben.
Auch in Bezug auf das Satelliten-Internet Starlink gibt es immer wieder Streitigkeiten, hier spielen nicht nur die politischen Einstellungen Musks eine Rolle, sondern auch schlichtweg das Geld. Nun hat der Satelliten-Internet-Betreiber einen entscheidenden Einschnitt vorgenommen. Denn wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat SpaceX Schritte in die Wege geleitet, die es dem ukrainischen Militär unmöglich machen sollen, Starlink für militärische Zwecke wie das Steuern von Drohnen einzusetzen. Auf die Frage, welche Maßnahmen ergriffen wurden, lehnte sie eine Antwort ab. Infografik Von Sputnik bis SpaceX Starlink: Der Erdorbit wird immer voller
Laut Shotwell verstoße der Einsatz zur Steuerung von Drohnen gegen die Vereinbarung, die Starlink mit der ukrainischen Regierung geschlossen hat: "Wir wissen, dass das Militär sie für die Kommunikation nutzt, und das ist in Ordnung", sagte Shotwell. "Aber es war nie unsere Absicht, dass sie es für offensive Zwecke nutzen." Das werde man nun unterbinden.
Allerdings gibt es durchaus Zweifel an den Aussagen Shotwells. Denn die SpaceX-Managerin meinte, dass man offensiven Einsatz nicht vorhergesehen habe - und das kann man durchaus infrage stellen: "Wir haben nicht daran gedacht. Ich habe nicht daran gedacht. Unser Starlink-Team vielleicht schon, ich weiß es nicht. Aber wir haben es ziemlich schnell gelernt."
Siehe auch:
Auch in Bezug auf das Satelliten-Internet Starlink gibt es immer wieder Streitigkeiten, hier spielen nicht nur die politischen Einstellungen Musks eine Rolle, sondern auch schlichtweg das Geld. Nun hat der Satelliten-Internet-Betreiber einen entscheidenden Einschnitt vorgenommen. Denn wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat SpaceX Schritte in die Wege geleitet, die es dem ukrainischen Militär unmöglich machen sollen, Starlink für militärische Zwecke wie das Steuern von Drohnen einzusetzen. Auf die Frage, welche Maßnahmen ergriffen wurden, lehnte sie eine Antwort ab. Infografik Von Sputnik bis SpaceX Starlink: Der Erdorbit wird immer voller
Starlink nicht als "Waffe" gedacht
Gwynne Shotwell, Präsidentin und Chief Operating Officer von SpaceX, sagte auf einer Pressekonferenz, dass Starlink "nie für den Einsatz als Waffe gedacht" gewesen sei. "Die Ukrainer haben sie in einer Weise genutzt, die nicht beabsichtigt und nicht Teil der Vereinbarung war."Laut Shotwell verstoße der Einsatz zur Steuerung von Drohnen gegen die Vereinbarung, die Starlink mit der ukrainischen Regierung geschlossen hat: "Wir wissen, dass das Militär sie für die Kommunikation nutzt, und das ist in Ordnung", sagte Shotwell. "Aber es war nie unsere Absicht, dass sie es für offensive Zwecke nutzen." Das werde man nun unterbinden.
Allerdings gibt es durchaus Zweifel an den Aussagen Shotwells. Denn die SpaceX-Managerin meinte, dass man offensiven Einsatz nicht vorhergesehen habe - und das kann man durchaus infrage stellen: "Wir haben nicht daran gedacht. Ich habe nicht daran gedacht. Unser Starlink-Team vielleicht schon, ich weiß es nicht. Aber wir haben es ziemlich schnell gelernt."
Zusammenfassung
- Elon Musk hat der Ukraine Starlink-Zugriff zur Verfügung gestellt
- Musk hatte einen "Friedensplan" für die Ukraine
- Schritte eingeleitet, um Starlink-Zugang für militärische Zwecke zu kappen.
- Gwynne Shotwell sagte, Starlink sei nie als Waffe gedacht gewesen.
Siehe auch:
- Wieder Ärger mit Starlink: Jetzt schlagen Wetterexperten Alarm
- Starlink: SpaceX will Astronomie mit neuen Maßnahmen weniger stören
- Starlink: Einigung mit Ukraine - Russen wollen Terminals orten können
- Starlink: Saftige Preiserhöhung für Nutzer in der Ukraine
- Ukraine verliert wegen Finanzierungsstreit 1300 Starlink-Terminals
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