Dmitri Donskoi: Russland verschrottet das größte U-Boot der Welt
U-Boote der Typhoon-Klasse waren die größten der Welt, sie erreichten Ausmaße, die selbst Schlachtschiffen nahekamen. Die Ära dieser Giganten ist nun zu Ende gegangen, denn Russland hat mit der Dmitri Donskoi das letzte Schiff dieser Art zum Verschrotten freigegeben.
Typhoon-U-Boote waren zweifellos eine Geschichte, die der Kalte Krieg geschrieben hat, denn ihr Ziel war es vor allem, schwimmende bzw. tauchende Abschussstationen für Interkontinentalraketen zu sein. Aus heutiger Sicht ist das aber natürlich nicht mehr zeitgemäß, auch wenn die Welt in den vergangenen Monaten nicht unbedingt friedlicher geworden ist.
Die Dmitri Donskoi war das erste U-Boot dieser Art und sie wird auch das letzte sein. Denn laut der russischen Nachrichtenagentur Tass wurde das strategische Atom-U-Boot mit der Nummer TK-208 zur Entsorgung freigegeben. Damit machte die russische Marine offiziell, was inoffiziell bereits Mitte des vergangenen Jahres vollzogen wurde.
Die hier zu sehende Archangelsk (TK-17) wartet bereits länger auf ihre Verschrottung
Die Typhoon-Klasse hat gleich mehrere Superlative aufgestellt. Denn die U-Boote, die u. a. den Roman sowie Film Jagd auf Roter Oktober inspiriert haben, kamen getaucht auf eine Verdrängung von 48.000 Tonnen, ihre Länge betrug knapp 173 Meter. Ein Vergleich mit einem herkömmlichen Schiff ist hier schwierig, aber das wohl berühmteste deutsche Schlachtschiff Bismarck kam auf eine Maximalverdrängung von 53.500 Tonnen und eine Länge von gut 250 Metern.
Die Typhoon-Klasse war übrigens nicht als Erstschlagwaffe vorgesehen, sie war als massive strategische Nuklearreserve gedacht, die die Sowjets in einem Zweitschlag einsetzen könnten.
Siehe auch:
Die Dmitri Donskoi war das erste U-Boot dieser Art und sie wird auch das letzte sein. Denn laut der russischen Nachrichtenagentur Tass wurde das strategische Atom-U-Boot mit der Nummer TK-208 zur Entsorgung freigegeben. Damit machte die russische Marine offiziell, was inoffiziell bereits Mitte des vergangenen Jahres vollzogen wurde.
Die hier zu sehende Archangelsk (TK-17) wartet bereits länger auf ihre Verschrottung
Eines von sechs U-Booten dieser Art
Gegenüber Tass sagte Marinevertreter Wladimir Maltsew, dass der U-Boot-Kreuzer aus der russischen Marine ausgemustert wurde: "Er wird zusammen mit zwei anderen Einheiten dieses Projekts in einem Marinestützpunkt in Sewerodwinsk auf seine Verwertung warten." Das 1980 vom Stapel gelaufene und 1981 in Dienst gestellte U-Boot war eines von sechs Exemplaren der Typhoon-Klasse. Die Dmitri Donskoi reiht sich damit neben die Archangelsk und die Sewersta, auch diese sollen verschrottet werden.Die Typhoon-Klasse hat gleich mehrere Superlative aufgestellt. Denn die U-Boote, die u. a. den Roman sowie Film Jagd auf Roter Oktober inspiriert haben, kamen getaucht auf eine Verdrängung von 48.000 Tonnen, ihre Länge betrug knapp 173 Meter. Ein Vergleich mit einem herkömmlichen Schiff ist hier schwierig, aber das wohl berühmteste deutsche Schlachtschiff Bismarck kam auf eine Maximalverdrängung von 53.500 Tonnen und eine Länge von gut 250 Metern.
Die Typhoon-Klasse war übrigens nicht als Erstschlagwaffe vorgesehen, sie war als massive strategische Nuklearreserve gedacht, die die Sowjets in einem Zweitschlag einsetzen könnten.
Zusammenfassung
- Typhoon-U-Boote: größte der Welt, Ausmaße nahe Schlachtschiffen.
- Ziel: schwimmende/tauchende Abschussstationen für Interkontinentalraketen.
- Erstes und letztes U-Boot der Klasse: Dmitri Donskoi, TK-208.
- Superlative: 48.000t Verdrängung, 173m Länge.
- Nicht als Erstschlagswaffe vorgesehen, strategische Nuklearreserve.
- Drei U-Boote zur Verschrottung freigegeben.
- Inspiration für Roman/Film "Jagd auf Roter Oktober".
Siehe auch:
- Ach, das hält schon: Atom-U-Boot-Reaktor mit Superkleber repariert
- Kurioser Spionage-Fall zwischen Atom-U-Booten und Erdnussbutter
- Elon Musk: Tesla hat ein Konzept für U-Boot-Autos wie bei James Bond
- Günstig & besser: Das erste US-U-Boot mit Xbox-Controller sticht in See
- Xbox-Controller in U-Booten: US Navy will Bedienkomfort erhöhen
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