Gebrauchte Auto-Akkus als Grid-Speicher:
Erfolgreiches Pilotprojekt
Die Zweitnutzung ausgedienter Batterien aus Elektroautos war bisher eher ein theoretisches Ansinnen. Nun ist das erste große Projekt dieser Art in Betrieb gegangen. Hunderte Akkus werden zu einem stationären Grid-Speicher zusammengefasst.
Das Unternehmen B2U Storage-Solutions hat eine entsprechende Anlage vor einiger Zeit an das Stromnetz des US-Bundesstaates Kalifornien angeschlossen und seitdem weiter ausgebaut. Dort wird jetzt überschüssige Energie aus regenerativen Quellen zwischengespeichert und bei Bedarf in das große Netz abgeben. In der aktuellen Konfiguration sind bereits 1300 Batterien verbaut, die zuvor in Elektroautos ihren Dienst getan haben. Der Grid-Speicher kann insgesamt 25 Megawattstunden Strom vorhalten.
B2U-Speicher neben zuliefernder Solaranlage
"Das zweite Leben und die Wiederverwendung helfen dabei, den gesamten Lebenszyklus energieeffizienter zu gestalten, wenn man bedenkt, wie viel Aufwand in die Herstellung der Batterie fließt", erklärte Freeman Hall, Geschäftsführer des Startups, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Die Anlage hat bereits während ihres Aufbaus über das vergangene Jahr hinweg rund eine Million Dollar Einnahmen generiert.
Die Weiterverwendung in Grid-Speichern steckt aktuell noch in den Kinderschuhen und die Erfahrungen, die durch B2U gesammelt werden, sind im Grunde für die ganze Branche von hohem Nutzen. Denn aufgrund der zunehmenden Verbreitung von Elektroautos weltweit ist absehbar, dass in einigen Jahren Millionen gebrauchter Akkus vorhanden sein werden, die man einem zweiten Leben zuführen kann. Damit wird die effiziente Ressourcen-Nutzung verbessert und man bekommt eine kostengünstige Möglichkeit, zahlreiche Großspeicher aufzubauen, die in den Stromnetzen überschüssige Wind- und Solarenergie aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben können.
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B2U-Speicher neben zuliefernder Solaranlage
"Das zweite Leben und die Wiederverwendung helfen dabei, den gesamten Lebenszyklus energieeffizienter zu gestalten, wenn man bedenkt, wie viel Aufwand in die Herstellung der Batterie fließt", erklärte Freeman Hall, Geschäftsführer des Startups, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Die Anlage hat bereits während ihres Aufbaus über das vergangene Jahr hinweg rund eine Million Dollar Einnahmen generiert.
Zukunft für Millionen Batterien
Die Batterien im B2U-System sind bis zu acht Jahre in Elektroautos eingesetzt worden und haben dabei Fahrzeuge von Honda und Nissan angetrieben. Für gewöhnlich sieht man die Stromspeicher als nicht mehr ausreichend gut an, wenn sie auf rund 80 Prozent ihrer ursprünglichen Leistung abgesunken sind. Allerdings sind die dann nicht komplett verbraucht, sondern können in weniger anspruchsvollen Anwendungen wie eben stationären Speichern noch weitere Jahre eingesetzt werden, bevor sie dann dem Recycling zugeführt werden.Die Weiterverwendung in Grid-Speichern steckt aktuell noch in den Kinderschuhen und die Erfahrungen, die durch B2U gesammelt werden, sind im Grunde für die ganze Branche von hohem Nutzen. Denn aufgrund der zunehmenden Verbreitung von Elektroautos weltweit ist absehbar, dass in einigen Jahren Millionen gebrauchter Akkus vorhanden sein werden, die man einem zweiten Leben zuführen kann. Damit wird die effiziente Ressourcen-Nutzung verbessert und man bekommt eine kostengünstige Möglichkeit, zahlreiche Großspeicher aufzubauen, die in den Stromnetzen überschüssige Wind- und Solarenergie aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben können.
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