Nach Erdbeben: Türkei lehnt Satelliten-Hilfe von Elon Musk ab
Nach dem schweren Erdbeben in der Türkei hat das Land ein Hilfsangebot von Elon Musk abgelehnt. Er hatte angeboten, Kapazitäten des Satellitennetzwerks Starlink bereitzustellen, um den Aufbau der teilweise zerstörten Infrastruktur in der betroffenen Region zu unterstützen.
Elon Musk nutzte die Mikro-Blogging-Plattform Twitter jüngst, um der Türkei nach dem Erdbeben im Südosten des Landes Hilfe anzubieten. Seine Firma SpaceX könne Zugang zu dem Starlink genannten Netz aus zahlreichen kleinen Satelliten bereitstellen, um so Internetzugänge in der stark zerstörten Region zu ermöglichen.
SpaceX betreibt eines der größten Netze von Kommunikationssatelliten, mit denen Internetverbindungen dank entsprechender, kompakter und transportabler Basisstationen auch in abgelegenen Gebieten aufgebaut werden können. Das Unternehmen vertreibt Starlink als kommerzielles Produkt für Endkunden, liefert aber auch Base-Station-Kits in Krisengebiete und die im Krieg mit Russland befindliche Ukraine.
Das Unternehmen wird im ersten Quartal 2023 erstmals auch einen Kommunikationssatelliten aus der Türkei in den Orbit transportieren, den sogenannten Turksat 6A. Das Erbeben mit der Stärke 7,7 auf der Richterskala traf am Wochenende unter anderem die türkische Stadt Gaziantep im Südosten der Türkei und den Norden Syriens. Es handelte sich um das stärkste Erdbeben, das in dem Land seit 1939 auftrat. Mittlerweile ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf über 5000 gestiegen.
Siehe auch:
Türkei hält verbliebene Mobilfunkkapazitäten für ausreichend
Laut dem US-Wirtschaftsdienst Bloomberg wurde dies aber abgelehnt. Ein nicht näher genannter Regierungsvertreter aus der Türkei dankte Musk zwar für das Angebot, verwies jedoch darauf, dass das Land über ausreichend eigene Kapazitäten verfüge. Gemeint sind damit wohl Mobilfunkkapazitäten, denn es war davon die Rede, dass der Betrieb von Basisstationen dank Akkus auch dann möglich sei, wenn keine externe Stromversorgung mehr verfügbar ist.SpaceX betreibt eines der größten Netze von Kommunikationssatelliten, mit denen Internetverbindungen dank entsprechender, kompakter und transportabler Basisstationen auch in abgelegenen Gebieten aufgebaut werden können. Das Unternehmen vertreibt Starlink als kommerzielles Produkt für Endkunden, liefert aber auch Base-Station-Kits in Krisengebiete und die im Krieg mit Russland befindliche Ukraine.
Das Unternehmen wird im ersten Quartal 2023 erstmals auch einen Kommunikationssatelliten aus der Türkei in den Orbit transportieren, den sogenannten Turksat 6A. Das Erbeben mit der Stärke 7,7 auf der Richterskala traf am Wochenende unter anderem die türkische Stadt Gaziantep im Südosten der Türkei und den Norden Syriens. Es handelte sich um das stärkste Erdbeben, das in dem Land seit 1939 auftrat. Mittlerweile ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf über 5000 gestiegen.
Zusammenfassung
- Elon Musk bot der Türkei über Twitter Hilfe nach dem Erdbeben an.
- Er bot die Nutzung des Satellitennetzwerks Starlink an.
- Die Türkei lehnte das Angebot ab, da sie über eigene Kapazitäten verfügt.
- SpaceX betreibt eines der größten Kommunikationssatelliten-Netze.
- Im ersten Quartal 2023 wird SpaceX den Turksat 6A in den Orbit transportieren.
- Das Erdbeben hatte eine Stärke von 7.7 auf der Richterskala.
- Die Zahl der bestätigten Todesopfer liegt bei über 5.000.
Siehe auch:
- Starlink: Musks Sat-Internet bald mit Datenlimit & weniger Bandbreite
- Elon Musk hält nichts von Kernfusion, Solar ist "Zukunft der Zivilisation"
- Starlink: Weg frei für Musks Sat-Internet in Flugzeugen, Booten, LKW
- Größer, besser, schwerer: Musk äußert sich zu Starlink v.2-Satelliten
- Fünffacher Umsatz: Musk macht sich Twitter-Welt, wie sie ihm gefällt
Thema:
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