Behörde fordert Twitter auf, Büros als Schlafzimmer zu deklarieren
Mit der Übernahme von Twitter durch Elon Musk ist im Social-Media-Unternehmen ein neuer Arbeitsstil eingekehrt und diesen beschreibt der neue Chef selbst als "Hardcore". Das bedeutet auch, dass Mitarbeiter im Büro übernachten (müssen). Dagegen gehen die Behörden nun vor.
Elon Musk ist bekannt dafür, dass er von Homeoffice gar nichts hält, er hat hingegen überhaupt kein Problem damit, dass seine Mitarbeiter so viel arbeiten, dass sie im Büro schlafen müssen. Das verstößt (bzw. müsste oder sollte) selbst in den marktliberalen USA gegen Arbeitsgesetze und sonstige Bestimmungen, auch wenn man sich natürlich vorstellen kann, dass ein Unternehmen wie Twitter hier dennoch viel tricksen kann.
Doch das bedeutet nicht, dass es Behörden nicht versuchen. So berichtet der San Francisco Chronicle, dass das Department of Building Inspection von San Francisco, also die Bauaufsicht der Westküsten- und IT-Metropole, Twitter hinsichtlich der Übernachtungsmöglichkeiten für Mitarbeiter abgemahnt hat.
Nach einer Inspektion teilte man mit: "Es wurde festgestellt, dass einige der Konferenzräume als Schlaf- oder Ruheräume für die Mitarbeiter genutzt wurden. In diesen Räumen waren Betten vorhanden." Das ist nach Ansicht der Behörde inakzeptabel und deshalb schrieb sie weiter: "Bitte veranlassen Sie eine Änderung, um diese Räume für die derzeit vorgesehene Nutzung ordnungsgemäß zu kennzeichnen, oder stellen Sie die ursprüngliche Nutzung der Räume innerhalb von 15 Tagen wieder her."
Laut Dan Sider, dem Chef der Behörde, sei die Twitter-Nutzung von Schlafbereichen "nicht radikal" anders als bei anderen Büros. Allerdings sei es sehr wohl ein Unterschied, ob die Schlafbereiche für Nickerchen genutzt werden (was es häufig gibt) oder ob es hier zu "Vollzeitaufenthalten" kommt. Sollte Twitter dieser Aufforderung nicht nachkommen, drohen Geldstrafen, deren mögliche Höhe ist aber bisher nicht festgesetzt worden.
Siehe auch:
Doch das bedeutet nicht, dass es Behörden nicht versuchen. So berichtet der San Francisco Chronicle, dass das Department of Building Inspection von San Francisco, also die Bauaufsicht der Westküsten- und IT-Metropole, Twitter hinsichtlich der Übernachtungsmöglichkeiten für Mitarbeiter abgemahnt hat.
Nickerchen erlaubt, Vollzeitaufenthalte nicht
Demnach muss Twitter die zum Schlafen genutzten Büros auch als Schlafzimmer deklarieren - oder diese wieder als reine Arbeitsräume nutzen. Konkret geht es hier um die Konferenzräume in der Twitter-Zentrale. Diese hat Musk im Zuge seines "Hardcore-Arbeitskultur"-Ultimatums in Schlafsäle umwandeln lassen, doch das sei nicht rechtens, so die Bauaufsichtsbehörde.Nach einer Inspektion teilte man mit: "Es wurde festgestellt, dass einige der Konferenzräume als Schlaf- oder Ruheräume für die Mitarbeiter genutzt wurden. In diesen Räumen waren Betten vorhanden." Das ist nach Ansicht der Behörde inakzeptabel und deshalb schrieb sie weiter: "Bitte veranlassen Sie eine Änderung, um diese Räume für die derzeit vorgesehene Nutzung ordnungsgemäß zu kennzeichnen, oder stellen Sie die ursprüngliche Nutzung der Räume innerhalb von 15 Tagen wieder her."
Laut Dan Sider, dem Chef der Behörde, sei die Twitter-Nutzung von Schlafbereichen "nicht radikal" anders als bei anderen Büros. Allerdings sei es sehr wohl ein Unterschied, ob die Schlafbereiche für Nickerchen genutzt werden (was es häufig gibt) oder ob es hier zu "Vollzeitaufenthalten" kommt. Sollte Twitter dieser Aufforderung nicht nachkommen, drohen Geldstrafen, deren mögliche Höhe ist aber bisher nicht festgesetzt worden.
Zusammenfassung
- Mitarbeiter schlafen im Büro - Behörden reagieren
- Musk lehnt Homeoffice ab, Arbeitsgesetze verletzt?
- San Francisco Chronicle: Bauaufsichtsbehörde mahnt Twitter ab
- Konferenzräume als Schlaf- oder Ruheräume nutzen ist unzulässig
- Nickerchen vs. "Vollzeitaufenthalte" - Geldstrafen drohen
- Höhe eventueller Strafe bisher nicht bekannt
Siehe auch:
- King Charles III. vs Technoking Elon: Königshaus klagt Twitter-Miete ein
- Trump soll Twitter-Rückkehr planen - wäre Todesurteil für Truth Social
- Musk kündigt an: Twitter ohne Werbung kommt per neuem Abo-Plan
- Jetzt offiziell verboten: Twitter verbannt alle Drittanbieter-Apps
- Twitter braucht Geld, verscherbelt Bürobedarf wie Kaffeemaschinen
Thema:
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Dann geh doch zu DuckDuckGo! Googles eigene KI empfiehlt Konkurrenz
- Valve Steam Controller: Lieferung bei Bestellung heute erst 2027
- NASA startet bald wilde Rettungsaktion für das Swift-Teleskop
- Nach Protest: Trump-Regierung schaltet Ozean-Messnetz doch nicht ab
- Aus der Zukunft: Betrüger unterläuft bei RTX-4090-Fake kurioser Fehler
- Fehler im Papierkorb: Microsoft bestätigt neuen Windows-Bug
- Frequenzen für Sat-Internet nur für EU-Anbieter? SpaceX beschwert sich
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen