iPhone 14: Weitere Engpässe nach Unruhen bei Apples Vertragsfertiger
Apple muss sich wohl auf weiter reduzierte Stückzahlen aus der Produktion im weltgrößten iPhone-Werk einstellen. Für die Kunden heißt dies, dass die dort gefertigten Smartphones der iPhone 14-Serie gerade im wichtigen Weihnachtsgeschäft länger nur schlecht verfügbar sein werden.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld von Apples größtem Vertragsfertigungspartner Foxconn berichtet, wird das Werk im chinesischen Zhengzhou wohl im November noch weniger Geräte liefern können, als zuletzt schon aufgrund der vor einigen Wochen erfolgten "Massenflucht" von Mitarbeitern erwartet wurde.
Um die teilweise gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen frustrierten Mitarbeitern und Polizei und anderen Sicherheitskräften zu unterbinden, hatte Foxconn jüngst hohe Boni versprochen, wenn Mitarbeiter das Werk verlassen und in ihre Heimatorte zurückkehren würden. Umgerechnet fast 1400 Euro wurden ihnen angeboten.
Interne Schätzungen von Foxconn gehen angeblich davon aus, dass mehr als 30 Prozent der Produktion des Monats November wegfallen könnten. Wahrscheinlich werde vor Ende des Monats nicht wieder die volle Produktionskapazität erreicht, heißt es. Dies ist für Apple vor allem deshalb problematisch, weil das Foxconn-Werk in Zhengzhou der einzige Standort ist, an dem die hochpreisigen High-End-Modelle iPhone 14 Pro und iPhone 14 Pro Max gefertigt werden.
Apple hatte bereits vor einigen Wochen nach den ersten Vorfällen in Zhengzhou bekannt gegeben, dass sich die Lieferzeiten für die Pro-Modelle deutlich verlängern würden. Während sich Apple selbst noch nicht wieder dazu geäußert hat, ist von großen US-Händlern bereits zu hören, dass die Pro-Modelle der iPhone-14-Serie in der Weihnachtszeit nur schlecht verfügbar sein dürften.
Siehe auch:
Straßenschlachten zwischen Mitarbeitern und Polizei
Der Grund sind natürlich die Ausschreitungen in den letzten Tagen, die aufkamen, weil viele der nach dem Exodus eines Teils der früheren Belegschaft neu eingestellten Mitarbeiter offenbar die versprochenen Löhne nicht oder zumindest nicht rechtzeitig bekamen.Um die teilweise gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen frustrierten Mitarbeitern und Polizei und anderen Sicherheitskräften zu unterbinden, hatte Foxconn jüngst hohe Boni versprochen, wenn Mitarbeiter das Werk verlassen und in ihre Heimatorte zurückkehren würden. Umgerechnet fast 1400 Euro wurden ihnen angeboten.
20.000 Mitarbeiter sollen schon wieder weg sein
Mittlerweile sollen rund 20.000 Mitarbeiter dieses Angebot genutzt haben, wobei der Großteil von ihnen erst jüngst angeworben wurde, um die zuvor geflüchteten Mitarbeiter zu ersetzen. Hintergrund der Entwicklung ist ein größerer Ausbruch des Coronavirus in der Region um das Werk in der Provinz Henan. Erst heute verkündeten die lokalen Behörden einen neuen Lockdown für fünf Tage, der die Stadt Zhengzhou betrifft.Interne Schätzungen von Foxconn gehen angeblich davon aus, dass mehr als 30 Prozent der Produktion des Monats November wegfallen könnten. Wahrscheinlich werde vor Ende des Monats nicht wieder die volle Produktionskapazität erreicht, heißt es. Dies ist für Apple vor allem deshalb problematisch, weil das Foxconn-Werk in Zhengzhou der einzige Standort ist, an dem die hochpreisigen High-End-Modelle iPhone 14 Pro und iPhone 14 Pro Max gefertigt werden.
Apple hatte bereits vor einigen Wochen nach den ersten Vorfällen in Zhengzhou bekannt gegeben, dass sich die Lieferzeiten für die Pro-Modelle deutlich verlängern würden. Während sich Apple selbst noch nicht wieder dazu geäußert hat, ist von großen US-Händlern bereits zu hören, dass die Pro-Modelle der iPhone-14-Serie in der Weihnachtszeit nur schlecht verfügbar sein dürften.
Siehe auch:
- Fehlendes Netzteil: Brasiliens Behörden räumen iPhones aus den Läden
- Straßenschlachten in 'iPhone City': Geld-Bonus, wenn Mitarbeiter gehen
- Polizei gegen Mitarbeiter: Straßenschlachten im größten iPhone-Werk
- iPhone-Nutzungsdaten angeblich nicht so anonym, wie Apple behauptet
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