Ticketmaster kollabiert: 14 Millionen Taylor Swift-Fans wollten Karten
Der Kartenhändler Ticketmaster ist zwar auch bei uns tätig, in den USA hat das Unternehmen aber de facto ein Monopol. Und so blieb Taylor-Swift-Fans diese Woche auch nichts anderes übrig, als die Seite von Ticketmaster aufzusuchen - es folgte ein Zusammenbruch, den es selten gibt.
An sich ist Ticketmaster in der Regel auf den Ansturm von Fans vorbereitet, denn Musik- oder Sport-Fans in den USA haben keine echte Alternative, wenn sie an Tickets kommen wollen. Entsprechend hat der Kartenhändler praktisch alle popkulturellen Events im Angebot und normalerweise halten die Server dem Ansturm auch stand.
Doch mit US-Superstar Taylor Swift und den Massen an Fans der 32-Jährigen haben die Verantwortlichen nicht gerechnet, jedenfalls nicht in dem Ausmaß, das diese Woche zu erleben war. Denn Ticketmaster verkaufte am Dienstag dieser Woche Karten für die erste Stadion-Tour von Swift seit fünf Jahren und wollte mit seinem "Verifizierte Fans"-Programm einen Server-Crash eigentlich verhindern.
Als Folge des Vorfalls von Dienstag musste Ticketmaster den für heute geplanten öffentlichen Verkauf absagen, wie die New York Times berichtet. Und gerät auch unter schweren Beschuss in Washington. Denn zahlreiche US-Politiker fordern bereits eine Untersuchung der Geschäftspraktiken des Ticket-Händlers.
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Doch mit US-Superstar Taylor Swift und den Massen an Fans der 32-Jährigen haben die Verantwortlichen nicht gerechnet, jedenfalls nicht in dem Ausmaß, das diese Woche zu erleben war. Denn Ticketmaster verkaufte am Dienstag dieser Woche Karten für die erste Stadion-Tour von Swift seit fünf Jahren und wollte mit seinem "Verifizierte Fans"-Programm einen Server-Crash eigentlich verhindern.
Zehn Mal so viele wie geplant
Doch das ging spektakulär schief. Statt wie geplant 1,5 Millionen "verifizierter" Fans, wollten 14 Millionen Menschen Karten kaufen. Live Nation-Chef Greg Maffei, dessen Unternehmen 2010 mit Ticketmaster eine Fusion eingegangen ist, entschuldigte sich für den Vorfall und sagte, dass man trotz aller Herausforderungen und Pannen an diesem Tag über 2 Millionen Tickets verkauft habe und meinte überdies: "Wir hätten 900 Stadien füllen können." Maffei sagte allerdings auch, dass unter den 14 Millionen Nutzern viele Bots gewesen seien.Als Folge des Vorfalls von Dienstag musste Ticketmaster den für heute geplanten öffentlichen Verkauf absagen, wie die New York Times berichtet. Und gerät auch unter schweren Beschuss in Washington. Denn zahlreiche US-Politiker fordern bereits eine Untersuchung der Geschäftspraktiken des Ticket-Händlers.
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