Physiker entwickeln neue Methode zur Suche nach Wurmlöchern
Wurmlöcher bieten in der Science-Fiction viel Stoff für allerlei Geschichten. In der realen Forschung kommt man ihnen nur langsam näher. Doch das könnte sich mit einer neuen Arbeit bulgarischer Physiker nun ändern.
Wurmlöcher sind theoretische Abkürzungen durch Raum und Zeit. Wenn man mit einem Raumschiff in ein Wurmloch fliegt, kann man angeblich in relativ kurzer Zeit riesige Entfernungen zurücklegen. Das ist etwas ganz anderes als ein typisches schwarzes Loch - ein Objekt, aus dem nicht einmal Licht entkommen kann.
Das Problem bei dem Versuch Wurmlöcher zu entdecken ist, dass sie schwarzen Löchern sehr ähnlich sehen - wenn sie denn überhaupt in der Realität existieren. Und Beobachtungen sind ohnehin nur indirekt möglich, indem man vom Verhalten der umliegenden sichtbaren Objekte auf die Existenz eines dieser Phänomene schließt. Diese Probleme machen eine Unterscheidung und Untersuchung schwierig.
Grundsätzlich wäre es sogar möglich, dass bereits Wurmlöcher beobachtet wurden. Um dies in den indirekten Daten zu erkennen, müssen allerdings sehr viele Besonderheiten zusammenkommen. Die Wissenschaftler gehen von einer Situation aus, in der ein Objekt von bestimmter Größe an einer bestimmten Stelle genau eine bestimmte Menge an Strahlung aus dem Wurmloch blockieren würde, sodass wir eine bestimmte Wellenlänge mit größerer Genauigkeit messen könnten, als es sonst möglich wäre. Dies macht die Sache entsprechend kompliziert. Allerdings könnte es sich durchaus lohnen, die neuen KI-Algorithmen auf solch eine Suche in den riesigen Datenbeständen der Astronomen anzusetzen, denn diese sind für solche Aufgaben besonders gut geeignet.
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Das Problem bei dem Versuch Wurmlöcher zu entdecken ist, dass sie schwarzen Löchern sehr ähnlich sehen - wenn sie denn überhaupt in der Realität existieren. Und Beobachtungen sind ohnehin nur indirekt möglich, indem man vom Verhalten der umliegenden sichtbaren Objekte auf die Existenz eines dieser Phänomene schließt. Diese Probleme machen eine Unterscheidung und Untersuchung schwierig.
Suche extrem schwierig
Die Forscher der Universität Sofia haben nun einige neue Methoden zum Nachweis schwarzer Löcher entwickelt, die uns auch helfen könnten, zwischen Singularitäten und Wurmlöchern zu unterscheiden. Es geht hier darum, extrem spezifische Lichtveränderungen nachzuweisen - eine bestimmte Art von Polarisation, die im theoretischen Schlund eines Wurmlochs auftritt. Mit dieser könnte die spezifische Gravitationsstrahlung eines Wurmlochs von einem Schwarzen Loch differenziert werden.Grundsätzlich wäre es sogar möglich, dass bereits Wurmlöcher beobachtet wurden. Um dies in den indirekten Daten zu erkennen, müssen allerdings sehr viele Besonderheiten zusammenkommen. Die Wissenschaftler gehen von einer Situation aus, in der ein Objekt von bestimmter Größe an einer bestimmten Stelle genau eine bestimmte Menge an Strahlung aus dem Wurmloch blockieren würde, sodass wir eine bestimmte Wellenlänge mit größerer Genauigkeit messen könnten, als es sonst möglich wäre. Dies macht die Sache entsprechend kompliziert. Allerdings könnte es sich durchaus lohnen, die neuen KI-Algorithmen auf solch eine Suche in den riesigen Datenbeständen der Astronomen anzusetzen, denn diese sind für solche Aufgaben besonders gut geeignet.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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