Z-Library: US-Behörden gelingt großer Schlag gegen E-Book-Piraterie
US-Behörden ist ein Schlag gegen E-Book-Piraterie gelungen: Denn man konnte zahlreiche Domains von Z-Library, einer der größten Repositorys für Piraterie-Bücher, beschlagnahmen. Ein Aus für Z-Library bedeutet das allerdings nicht, denn sie bleibt per Tor-Netzwerk erreichbar.
Die Z-Library hat Millionen regelmäßiger Besucher und ist damit eine der größten und wichtigsten Quellen für illegal kopierte Bücher im Netz. Nach Angaben von TorrentFreak hat die Seite fast zwölf Millionen Bücherkopien im Angebot. Für Leser ist diese illegale Bibliothek ein Segen und stellt einen kostenlosen Zugang zu Wissen dar, Autoren und Verlage sehen das aber naturgemäß anders.
Das hat nun dazu geführt, dass die US-Behörden tätig wurden und vor einigen Tagen eine Reihe an Domains beschlagnahmten. Zunächst wurden Besucher durch ein Banner des US-Justizministeriums sowie des Postal Inspection Service (USPIS) informiert, gerade letzteres sorgte für einige Verwunderungen.
Im Zuge der Aktion wurden insgesamt 140 Domains unter Kontrolle des FBI sowie DoJ gebracht, dabei handelte es sich zum überwiegenden Teil um Mirrors und Backups. Allerdings scheint die Aktion der US-Ermittler nicht lückenlos gewesen zu sein, denn einige Seiten von Z-Library sind immer noch erreichbar. Das liegt offenbar daran, dass diese nicht bei US-Registraturen gemeldet sind, sondern via Sarek Oy - einem Dienst, der mit Pirate Bay-Co-Gründer Peter Sunde in Verbindung steht. Außerdem ist Z-Library derzeit noch über das Tor-Netzwerk erreichbar.
Das hat nun dazu geführt, dass die US-Behörden tätig wurden und vor einigen Tagen eine Reihe an Domains beschlagnahmten. Zunächst wurden Besucher durch ein Banner des US-Justizministeriums sowie des Postal Inspection Service (USPIS) informiert, gerade letzteres sorgte für einige Verwunderungen.
Etwa 140 Domains geschlossen
Mittlerweile wurde die Bekanntmachung angepasst und man findet die in solchen Fällen "üblichen Verdächtigen", also das Federal Bureau of Investigation (FBI) und auch das Department of Justice (DoJ). Gegenüber TorrentFreak wollten sich die verantwortlichen Behörden nicht näher äußern, man kann aber davon ausgehen, dass gegen Z-Library und dessen Verantwortliche strafrechtliche Ermittlungen laufen.Im Zuge der Aktion wurden insgesamt 140 Domains unter Kontrolle des FBI sowie DoJ gebracht, dabei handelte es sich zum überwiegenden Teil um Mirrors und Backups. Allerdings scheint die Aktion der US-Ermittler nicht lückenlos gewesen zu sein, denn einige Seiten von Z-Library sind immer noch erreichbar. Das liegt offenbar daran, dass diese nicht bei US-Registraturen gemeldet sind, sondern via Sarek Oy - einem Dienst, der mit Pirate Bay-Co-Gründer Peter Sunde in Verbindung steht. Außerdem ist Z-Library derzeit noch über das Tor-Netzwerk erreichbar.
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