Amazon: Tausende elektrische Transporter und LKW für Europa
Amazon wird in der nächsten Zeit massiv in die Anschaffung von Elektrofahrzeugen für seine Lieferanten investieren. Allein für die Umstellung des Fuhrparks in Deutschland werden aktuell rund 400 Millionen Euro eingeplant, teilte das Unternehmen mit.
In ganz Europa werde Amazon etwa eine Milliarde Euro in die Hand nehmen, um die Flotte weitgehend zu elektrifizieren. Das jetzt angeschobene Projekt soll dann in fünf Jahren abgeschlossen sein, hieß es. Erste Erfahrungen in größerem Umfang konnte der größte E-Commerce-Konzern am hiesigen Markt dabei schon seit einiger Zeit sammeln.
Aktuell betreibt Amazon in ganz Europa bereits um die 3.000 elektrisch betriebene Lieferfahrzeuge. Zur Mitte dieses Jahrzehnts sollen es dann rund 10.000 sein. Parallel schafft Amazon außerdem rund 1.500 Elektro-LKW an, mit denen größere Warenmengen zwischen den regionalen Logistikzentren transportiert werden sollen. Ein Drittel der Fahrzeuge wird dabei in Deutschland landen. Noch in diesem Jahr sollen die ersten 20 LKW in Deutschland mit Strom fahren.
Die Umstellung umfasst allerdings nicht nur die Fahrzeugflotte. In den größeren Städten will Amazon verstärkt auch auf sogenannte "Micro Hubs" setzen, mit denen man bisher bereits in kleinerem Umfang Erfahrungen sammelte. Hier werden Waren an einen bestimmten Ort geliefert und die Weiterverteilung in die umliegenden Wohngebiete erfolgt dann mit Elektro-Lastenrädern, die speziell in Verkehrs-belasteten Gebieten viel flexibler sind.
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Aktuell betreibt Amazon in ganz Europa bereits um die 3.000 elektrisch betriebene Lieferfahrzeuge. Zur Mitte dieses Jahrzehnts sollen es dann rund 10.000 sein. Parallel schafft Amazon außerdem rund 1.500 Elektro-LKW an, mit denen größere Warenmengen zwischen den regionalen Logistikzentren transportiert werden sollen. Ein Drittel der Fahrzeuge wird dabei in Deutschland landen. Noch in diesem Jahr sollen die ersten 20 LKW in Deutschland mit Strom fahren.
Eigene Energie
Amazon begründet die Investitionen mit seinem Engagement für Klimaneutralität, was aber eher ein willkommener Nebeneffekt sein dürfte. Der eigentliche Grund dürfte in der Wirtschaftlichkeit zu finden sein - insbesondere da die Dieselpreise in der letzten Zeit kräftig gestiegen sind. Die Anschaffungskosten der neuen Fahrzeuge werden sich da wohl zügig amortisieren. Amazon hat immerhin auch angekündigt, im Rahmen des Umstellungs-Projekts Ladestationen an seinen Logistikzentren zu installieren und die Niederlassungen mit größeren Solar-Anlagen auszustatten. In der Nordsee baut man zudem einen eigenen Windpark mit einer Kapazität von 350 Megawatt. Die Betriebskosten für die Fahrzeuge werden durch die Eigenversorgung mit Energie entsprechend niedrig ausfallen.Die Umstellung umfasst allerdings nicht nur die Fahrzeugflotte. In den größeren Städten will Amazon verstärkt auch auf sogenannte "Micro Hubs" setzen, mit denen man bisher bereits in kleinerem Umfang Erfahrungen sammelte. Hier werden Waren an einen bestimmten Ort geliefert und die Weiterverteilung in die umliegenden Wohngebiete erfolgt dann mit Elektro-Lastenrädern, die speziell in Verkehrs-belasteten Gebieten viel flexibler sind.
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