Amazon stoppt Neueinstellungen:
Krisenstimmung bremst Wachstum
Auch bei Amazon ist jetzt Schluss mit größer, besser, weiter. Der US-Versandgigant hat einen "Hiring Freeze" verkündet - man stellt also vorerst weitestgehend keine neuen Mitarbeiter ein. Dies gilt für alle sogenannten "Corporate"-Stellen der Retail-Sparte.
Wie das Wall Street Journal und die New York Times berichten, möchte Amazon vorerst keine neuen Mitarbeiter in seiner Retail-Sparte einstellen. Diese Regelung gilt nicht für die diversen Warenhäuser und Versandzentren des Konzerns oder die höchst einträchtige Cloud-Sparte, sondern für die geschäftlichen Positionen innerhalb der Retail-Abteilung.
Konkret bedeutet dies, dass Amazon vorerst keine Entwickler, Techniker, Ingenieure, aber auch Vertriebs- und Marketing- oder andere Mitarbeiter in der für den Betrieb der Verkaufsplattform zuständigen Abteilung mehr einstellt. Die Regelung gilt angeblich für den gesamten weiteren Verlauf des Jahres 2022.
Auch bei Amazon hat sich das jahrelange massive Wachstum inzwischen infolge der stark gestiegenen Teuerungsraten und einer gesunkenen Nachfrage in diesem Jahr deutlich abgeschwächt. Machte man in den Jahren 2020 und 2021 als Online-Versandhändler noch Rekordumsätze, weil viele Menschen in Zeiten der Corona-Lockdowns noch häufiger bei Amazon bestellten als zuvor.
Zuletzt hatte Amazon nach eigenen Angaben im zweiten Quartal 2022 eine weltweite Mitarbeiterzahl von rund 1,5 Millionen. In den ersten drei Monaten des Jahres waren es noch 100.000 Mitarbeiter mehr, sodass Amazon zuletzt bereits wegen der gesunkenen Nachfrage die Zahl der Arbeiter in seinen Versand- und Lagerzentren gesenkt hat. Jetzt kommt die Krise auch in den besser bezahlten Positionen an.
Konkret bedeutet dies, dass Amazon vorerst keine Entwickler, Techniker, Ingenieure, aber auch Vertriebs- und Marketing- oder andere Mitarbeiter in der für den Betrieb der Verkaufsplattform zuständigen Abteilung mehr einstellt. Die Regelung gilt angeblich für den gesamten weiteren Verlauf des Jahres 2022.
Selbst wer eine Zusage hat, darf erst ab 2023 für Amazon arbeiten
Der Stopp der Neueinstellungen gilt vorerst sogar für neue Mitarbeiter, die vor dem 15. Oktober zu ihrem Vorstellungsgespräch kamen und dabei eine Zusage erhalten haben. Sie sollen ihre Position innerhalb von Amazon nach Angaben der Quellen der Berichte aus den USA ebenfalls erst im neuen Jahr antreten.Auch bei Amazon hat sich das jahrelange massive Wachstum inzwischen infolge der stark gestiegenen Teuerungsraten und einer gesunkenen Nachfrage in diesem Jahr deutlich abgeschwächt. Machte man in den Jahren 2020 und 2021 als Online-Versandhändler noch Rekordumsätze, weil viele Menschen in Zeiten der Corona-Lockdowns noch häufiger bei Amazon bestellten als zuvor.
Zuletzt hatte Amazon nach eigenen Angaben im zweiten Quartal 2022 eine weltweite Mitarbeiterzahl von rund 1,5 Millionen. In den ersten drei Monaten des Jahres waren es noch 100.000 Mitarbeiter mehr, sodass Amazon zuletzt bereits wegen der gesunkenen Nachfrage die Zahl der Arbeiter in seinen Versand- und Lagerzentren gesenkt hat. Jetzt kommt die Krise auch in den besser bezahlten Positionen an.
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