Dell, HP & Co: Bald immer mehr Notebooks aus Indien statt China
Künftig dürften immer mehr Notebooks und andere Fertig-PCs aus Indien kommen. Die dortige Regierung plant offenbar eine Erhöhung der Zuschüsse, mit denen man PC-Hersteller zur Verlagerung der Fertigung aus China auf den Subkontinent bringen will.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, will Indien mehr PC-Hersteller ins Land holen. Dazu sollen die sogenannten Incentives, mit denen die Regierung die Hersteller zum Aufbau von Fertigungskapazitäten vor Ort anregen will, ausgebaut werden. Künftig könnte der Staat bis zu acht Prozent der Kosten für neue PC-Produktionsstandorte übernehmen, heißt es.
Indien betreibt schon seit 2021 ein Schema, in dessen Rahmen man Geld bereitstellt, damit die Hersteller von PCs und anderen Elektronikprodukten die Fertigung verlagern. Bisher gab es zwar eine Vielzahl von Bewerbungen für die Zuschüsse, doch einzig Dell verwendete die Gelder dann auch im Rahmen der Vorgaben, um seine Produktion in Indien aufzubauen.
So muss nicht nur die Endfertigung vor Ort erfolgen, sondern auch der Anteil der in dem Land gefertigten Komponenten jedes Jahr gesteigert werden. Auch die Produktion von Mainboards und anderen Bauteilen muss also in Indien erfolgen, sodass der Anteil der aus China und anderen Ländern importierten Teile stetig sinken soll.
Neben der PC-Produktion wird Indien auch immer mehr zum Alternativstandort für die Smartphone-Fertigung. Apple lässt mittlerweile auch die aktuellen Smartphones der iPhone 14-Serie dort produzieren, wobei der Vertragsfertiger Pegatron heute einen weiteren Standort einweiht, wo künftig ebenfalls iPhones von den Bändern laufen sollen.
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Indien betreibt schon seit 2021 ein Schema, in dessen Rahmen man Geld bereitstellt, damit die Hersteller von PCs und anderen Elektronikprodukten die Fertigung verlagern. Bisher gab es zwar eine Vielzahl von Bewerbungen für die Zuschüsse, doch einzig Dell verwendete die Gelder dann auch im Rahmen der Vorgaben, um seine Produktion in Indien aufzubauen.
Auch die Komponenten sollen in Indien produziert werden
Bisher produzieren mit Dell und HP zwei der weltweit größten PC-Hersteller bereits in Indien. Zu den Bewerbern, die Zuschüsse beantragt hatten, gehörten unter anderem auch die Vertragsfertiger Wistron, Flextron und Foxconn. Die Firmen müssen allerdings auch eine Reihe von Vorgaben erfüllen, um das Geld der indischen Regierung zu erhalten.So muss nicht nur die Endfertigung vor Ort erfolgen, sondern auch der Anteil der in dem Land gefertigten Komponenten jedes Jahr gesteigert werden. Auch die Produktion von Mainboards und anderen Bauteilen muss also in Indien erfolgen, sodass der Anteil der aus China und anderen Ländern importierten Teile stetig sinken soll.
Neben der PC-Produktion wird Indien auch immer mehr zum Alternativstandort für die Smartphone-Fertigung. Apple lässt mittlerweile auch die aktuellen Smartphones der iPhone 14-Serie dort produzieren, wobei der Vertragsfertiger Pegatron heute einen weiteren Standort einweiht, wo künftig ebenfalls iPhones von den Bändern laufen sollen.
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