Mehr Einheitsbrei: Laptop-Vielfalt schrumpft 2023/2024 um ein Drittel
Wer sich in den nächsten Jahren ein Notebook zulegen will, muss sich darauf einstellen, dass die Auswahl deutlich kleiner sein wird. Aufgrund der geringeren Nachfrage gibt es weniger Anreiz für die Hersteller, neue Modelle zu entwickeln. Letztlich schrumpft so die Vielfalt erheblich.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, haben die Notebook-Markenhersteller zuletzt ihre Bestellungen für Gehäuse-Formen, die zur Produktion der Gehäuse für neue Laptops benötigt werden, stark gesenkt. Quellen aus der Lieferkette gehen deshalb davon aus, dass es in den Jahren 2023 und 2024 eine deutlich kleinere Auswahl an neuen Notebook-Modellen geben wird.
Die schlechten Aussichten im Notebook-Markt halten schon länger an. Während die Stückzahlen normalerweise im September ihren Höhepunkt erreichen, weil die Verkaufszahlen im Weihnachtsgeschäft stark zunehmen, fiel diese sonst übliche Entwicklung in diesem Jahr komplett aus. Stattdessen war der Höhepunkt der Produktionsmengen bei den Vertragsfertigern schon im Juni erreicht.
In Folge der Inflation, die vor allem durch den von Russland gegen die Ukraine geführten Krieg ausgelöst wurde, ist die Nachfrage insgesamt dramatisch eingebrochen. Die Hersteller waren deshalb zwar bereits pessimistisch, doch fielen die Stückzahlen sogar noch stärker als erwartet.
Angeblich wurden die ohnehin geringen Erwartungen in der Realität noch um die Hälfte untertroffen. Marktbeobachter gehen davon aus, dass die Notebook-Verkäufe für das Gesamtjahr 2022 um gut 28 Prozent sinken. Für 2023 wird ein weiterer Rückgang um fünf Prozent erwartet.
Rund ein Drittel weniger Modellauswahl
Auch von den Fertigern der Scharnier-Teile, die bei Notebooks das Display und die Gerätebasis miteinander verbinden, gibt es ähnliche Prognosen. So hätten die Gerätehersteller die Zahl der neu georderten Varianten für das Jahr 2023 und damit auch für 2024 um 20 bis 30 Prozent gesenkt. Stattdessen wird der Anteil alter Varianten deutlich zunehmen - es werden also weniger neue Geräte entwickelt, weil die Hersteller lieber auf alte Designs setzen.Die schlechten Aussichten im Notebook-Markt halten schon länger an. Während die Stückzahlen normalerweise im September ihren Höhepunkt erreichen, weil die Verkaufszahlen im Weihnachtsgeschäft stark zunehmen, fiel diese sonst übliche Entwicklung in diesem Jahr komplett aus. Stattdessen war der Höhepunkt der Produktionsmengen bei den Vertragsfertigern schon im Juni erreicht.
In Folge der Inflation, die vor allem durch den von Russland gegen die Ukraine geführten Krieg ausgelöst wurde, ist die Nachfrage insgesamt dramatisch eingebrochen. Die Hersteller waren deshalb zwar bereits pessimistisch, doch fielen die Stückzahlen sogar noch stärker als erwartet.
Angeblich wurden die ohnehin geringen Erwartungen in der Realität noch um die Hälfte untertroffen. Marktbeobachter gehen davon aus, dass die Notebook-Verkäufe für das Gesamtjahr 2022 um gut 28 Prozent sinken. Für 2023 wird ein weiterer Rückgang um fünf Prozent erwartet.
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