Qualcomm: Smartphone-Kameras schlagen DSLRs bald dank KI
Beim Chiphersteller Qualcomm ist man überzeugt, dass Smartphone-Kameras mithilfe der Rechenleistung kommender CPUs und stärkerer Unterstützung durch künstliche Intelligenz der klassischen DSLR-Kamera den Rang ablaufen werden. In drei bis vier Jahren soll es so weit sein.
Im Interview mit Android Authority erklärte Judd Heape, der für das Produktmanagement rund um Kameras bei Qualcomm zuständig ist, dass KI-Fähigkeiten dafür sorgen werden, dass Smartphones bald bessere Bilder liefern als teure DSLRs. Vor allem die deutlich höhere Rechenleistung der Smartphones leiste dabei einen entscheidenden Beitrag.
Durch immer weiter steigende KI-Prozessoren in den kommenden SoC-Generationen werden sich nach Angaben von Heape die Methoden bei der Verarbeitung von Fotos auf dem Smartphone verändern. Erfolge die KI-Nutzung derzeit noch meist nach dem Aufnehmen des eigentlichen Fotos, werde die KI dadurch künftig schon direkt in den Aufnahmeprozess eingreifen können.
Chips wie die Snapdragon-SoCs von Qualcomm könnten so die Grenzen im Hinblick auf Bildqualität trotz der im Vergleich zu DSLRs deutlich kleineren Kamerasensoren in mobilen Geräten erheblich verschieben, hieß es weiter. Man habe zwar eine kleinere Optik und kleinere Sensoren zur Verfügung, könne aber deutlich mehr Daten verarbeiten, so Heape.
Qualcomm will seinerseits bald neue Ankündigungen machen, was die Ausstattung seiner Chips mit dedizierten Recheneinheiten für die Bildverarbeitung rund um Fotos mit KI-Unterstützung angeht. Wahrscheinlich will man also unter anderem die Leistung der KI-Systeme im kommenden Flaggschiff-SoC Snapdragon 8 Gen2 erneut deutlich steigern.
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Durch immer weiter steigende KI-Prozessoren in den kommenden SoC-Generationen werden sich nach Angaben von Heape die Methoden bei der Verarbeitung von Fotos auf dem Smartphone verändern. Erfolge die KI-Nutzung derzeit noch meist nach dem Aufnehmen des eigentlichen Fotos, werde die KI dadurch künftig schon direkt in den Aufnahmeprozess eingreifen können.
Dedizierte KI-Hardware in Smartphone-Chips wird immer besser
Es geht also weniger Zeit drauf, um die Bilder entsprechend den Wünschen des Nutzers anzupassen oder die Aufnahmen zu optimieren. Im Grunde würde also die Bildverarbeitung und -aufnahme künftig vollständig von der KI übernommen, so die Prognose des Qualcomm-Managers.Chips wie die Snapdragon-SoCs von Qualcomm könnten so die Grenzen im Hinblick auf Bildqualität trotz der im Vergleich zu DSLRs deutlich kleineren Kamerasensoren in mobilen Geräten erheblich verschieben, hieß es weiter. Man habe zwar eine kleinere Optik und kleinere Sensoren zur Verfügung, könne aber deutlich mehr Daten verarbeiten, so Heape.
Qualcomm will seinerseits bald neue Ankündigungen machen, was die Ausstattung seiner Chips mit dedizierten Recheneinheiten für die Bildverarbeitung rund um Fotos mit KI-Unterstützung angeht. Wahrscheinlich will man also unter anderem die Leistung der KI-Systeme im kommenden Flaggschiff-SoC Snapdragon 8 Gen2 erneut deutlich steigern.
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