Qualcomm plant Rückkehr in den Markt für Server-Prozessoren
Qualcomm plant jetzt überraschenderweise die Rückkehr in den Servermarkt. Das US-Unternehmen soll einem Bericht zufolge mit einem neuen Chip, der aus der Übernahme eines Start-ups stammt, neue Server-Prozessoren fertigen wollen.
Das berichtet das Nachrichtenmagazin Bloomberg und verweist dabei auf interne Quellen bei dem US-Chipfabrikanten: Da heißt es, dass laut Personen, die mit den Plänen von Qualcomm vertraut sind, das Unternehmen einen weiteren Anlauf auf dem Markt für Server-Prozessoren auf sich nimmt.
Ein wichtiges Ziel dieser Neuausrichtung sei es, die Abhängigkeit von Smartphones zu verringern. Smartphone-Prozessoren sind Qualcomms Hauptsegment. Dagegen sieht der Konzern bei Server-Prozessoren ein enormes Wachstums-Potenzial. Die schnell wachsende Branche soll daher von Qualcomm erschlossen werden - die Weichen dafür werden derzeit laut Bloomberg gestellt.
Diese ersten Vorverhandlungen seien vertraulich, daher wollte die Quelle nicht namentlich genannt werden. Bei dem Kunden soll es sich aber um Amazon handeln. Amazon soll bereits zugestimmt haben, einen Blick auf die Angebote des Unternehmens zu werfen. Die AWS-Sparte von Amazon ist derzeit einer der größten Abnehmer von Serverchips. Dementsprechend lukrativ wäre ein Deal zwischen Amazon und Qualcomm. Wie konkret allerdings ein marktreifes Produkt ist, wurde bisher nicht bekannt.
Qualcomm hatte im vergangenen Jahr das Chip-Startup Nuvia von Apples Ex-Chefentwickler für 1,4 Milliarden Dollar aufgekauft. Infografik Halbleiter: Die unbekannten Giganten der Chipindustrie
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Ein wichtiges Ziel dieser Neuausrichtung sei es, die Abhängigkeit von Smartphones zu verringern. Smartphone-Prozessoren sind Qualcomms Hauptsegment. Dagegen sieht der Konzern bei Server-Prozessoren ein enormes Wachstums-Potenzial. Die schnell wachsende Branche soll daher von Qualcomm erschlossen werden - die Weichen dafür werden derzeit laut Bloomberg gestellt.
Suche nach Kunden läuft
Das Unternehmen sucht dabei laut den Insider-Informationen derzeit ganz gezielt nach Kunden für ein Produkt, das aus dem letztjährigen Kauf des Chip-Start-ups Nuvia hervorgegangen ist.Diese ersten Vorverhandlungen seien vertraulich, daher wollte die Quelle nicht namentlich genannt werden. Bei dem Kunden soll es sich aber um Amazon handeln. Amazon soll bereits zugestimmt haben, einen Blick auf die Angebote des Unternehmens zu werfen. Die AWS-Sparte von Amazon ist derzeit einer der größten Abnehmer von Serverchips. Dementsprechend lukrativ wäre ein Deal zwischen Amazon und Qualcomm. Wie konkret allerdings ein marktreifes Produkt ist, wurde bisher nicht bekannt.
Qualcomm hatte im vergangenen Jahr das Chip-Startup Nuvia von Apples Ex-Chefentwickler für 1,4 Milliarden Dollar aufgekauft. Infografik Halbleiter: Die unbekannten Giganten der Chipindustrie
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