Krypto-Börse Thodex: Abgetauchter Gründer gefasst - Knast für immer
Im Fall der inzwischen aufgelösten Kryptobörse Thodex können die Ermittler jetzt einen weiteren Erfolg vermelden. Der türkische Gründer der Plattform wurde in Albanien aufgespürt und verhaftet. Ihm droht nun eine hohe Haftstrafe, berichtet PCGamer.
Als Nutzer der Plattform vor einiger Zeit bemerkten, dass es offenkundig Probleme gibt, hatte der Gründer und Chef noch angegeben, dass es zu einem Angriff von Außen gekommen sei. Aufgrund dessen habe man den Handel vorübergehend ausgesetzt - das Geld der Anleger sei aber auf jeden Fall sicher. Anschließend war von dem Mann aber nie wieder etwas zu hören.
Das war im April 2021. Als die Behörden aufgrund der Meldungen erster User genauer hinsahen, wurden sie umgehend aktiv. Die türkische Polizei verhaftete eine ganze Reihe von Mitarbeitern der Firma und nahm die Computer für weitergehende Analysen mit. Dabei zeigte sich, dass Bitcoins im Wert von 125 Millionen Dollar zur US-Kryptobörse Kraken verschoben wurden. Für die Ermittler sah es so aus, als hätte der Gründer hier Werte zur Seite geschafft.
Die internationale Suche nach dem Thodex-Chef erfolgte über eine Fahndung durch Interpol. Aktuell laufen die formalen Prozesse für eine Auslieferung von Albanien an die Türkei. Die große Zahl einzelner betroffener Personen führt dazu, dass die Strafe sich lauf Staatsanwaltschaft auf bis zu 40.564 Jahre Haft summieren kann.
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Das war im April 2021. Als die Behörden aufgrund der Meldungen erster User genauer hinsahen, wurden sie umgehend aktiv. Die türkische Polizei verhaftete eine ganze Reihe von Mitarbeitern der Firma und nahm die Computer für weitergehende Analysen mit. Dabei zeigte sich, dass Bitcoins im Wert von 125 Millionen Dollar zur US-Kryptobörse Kraken verschoben wurden. Für die Ermittler sah es so aus, als hätte der Gründer hier Werte zur Seite geschafft.
Nie wieder
Weiterhin verdichteten sich die Hinweise, dass es sich bei Thodex nicht einfach um ein Unternehmen handelte, das irgendwie scheiterte und dessen Anleger aufgrund dessen Geld verloren. Vielmehr steht der Verdacht im Raum, dass man es hier mit sogenannten "Rug Pulls" zu tun hat. Dabei handelt es sich um ein von Beginn an mit betrügerischer Absicht gegründetes Unternehmen. Dieses lockt eine Zeit lang Kunden an und arbeitet möglichst gut, damit dies gelingt. Irgendwann kommt dann der Punkt, an dem es plötzlich still wird und die Hinterleute mit den von den Nutzern eingebrachten Werten abtauchen.Die internationale Suche nach dem Thodex-Chef erfolgte über eine Fahndung durch Interpol. Aktuell laufen die formalen Prozesse für eine Auslieferung von Albanien an die Türkei. Die große Zahl einzelner betroffener Personen führt dazu, dass die Strafe sich lauf Staatsanwaltschaft auf bis zu 40.564 Jahre Haft summieren kann.
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